Schau, was für ehrenamtliche Vereine existieren. Finde meinen (Sport)verein eine wahnsinnig sinnvolle und gesellige Umgebung. Und da alle aus unterschiedlichen Lebenslagen und von politischen Hintergründen kommen, so habe ich stetig andere Meinungen um mich, was ich auch sehr schätze.
Frag Feddit
Als ich im Norden gewohnt habe, habe ich Kitesurfen und Segeln gelernt. Sind jetzt aber so semi-soziale Hobbies. Machen aber Bock! Auf dem Wasser bekommt man den Kopf frei.
Für's Ehrenamt gibt es diese Suche
https://www.aktion-mensch.de/was-du-tun-kannst/ehrenamt/engagement-plattform
Da sind auch einige One-Off Geschichten dabei, das fand ich ganz charmant. Da muss man dann nicht gleich irgendwo eintreten und sich regelmäßig verpflichten.
Man findet indem man ausprobiert. Teste deinen Unisport Katalog durch bei Sportarten die dich interessieren, Bewegung hilft generell gegen Stress und je nach Sportart kommt man auch schnell mit neuen Leuten ins Gespräch. Ansonsten schau was für Vereine / Einrichtungen in deiner Nähe sind und die dich interessieren und probier einfach aus. Im Schlimmsten Fall sagst du "Habe ich probiert, ist nicht meins" und probierst das nächste.
Mach dir keinen Stress, ich hatte noch nie ein Hobby. Ich mache immer nur Sachen die mich interessieren. Leider war Sport bisher nie dabei, auch wenn ich den Druck zur körperlichen Selbstoptimierung hin und wieder spüre. :)
Du könntest das nächste Repair Café besuchen und dort anbieten, Linux auf alte Rechner zu installierten.
Oder du schaust mal was die Parteien lokal so machen.
Vielleicht gibt es eine Solidarische Landwirtschaft in deiner Nähe? Da kannst du beim Gemüsegärtnern mithelfen.
Oder du schaust bei den Foodsavern rein, rettest Essen vor der Tonne und fairteilst es an alle, die Interesse haben.
Kenne mich in Bremen nicht aus, aber offene Werkstätten sind auch immer gute Orte um Nerds zu treffen und neue praktische Dinge zu lernen.
hab vor 3 jahren angefangen gitarre zu lernen, spiel inzwischen in einer band gitarre und einer anderen bass, hab ne mega freude dran.
wenn man musik macht kommt man auch mit anderen musikern leichter in kontakt, und es ist nicht so schwer wie man meint :)
Als jemand, der seit über einem viertel Jahrhundert bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv ist, kann ich Dir natürlich nur ein Hobby empfehlen. Die Möglichkeit Menschen in Not zu helfen, die Kameradschaft und alles was man für's Leben lernt ist einfach unbezahlbar. Durch die intensive Ausbildung ist die Einstiegshürde leider relativ hoch, aber es lohnt sich und man weiß wofür man nachts aufsteht, wenn der Melder geht. Wobei natürlich auch viel von der Wehr an deinem Wohnort abhängt, ob Du dazu passt und Dich dort wohl fühlst. Ich habe schon sehr unterschiedliche Gruppen erlebt.
Wenn Feuerwehr nichts für Dich ist, gibt es im Katastrophenschutz noch viele andere Bereiche, in denen tolle Menschen aktiv sind. Schau mal unter https://mit-dir-fuer-uns-alle.de/standorte-finden/ ob Du in Deiner Nähe etwas passendes findest.
Vielleicht als Ergänzung: Ich mache gerade eine Grundausbildung zum THW-Helfer und finde das wirklich eine tolle Sache. Man lernt sehr viel und hat eine tolle Gemeinschaft.
Ich kann nur empfehlen als erstes Meditieren zu lernen. Meditieren ist die Grundlage für alles andere und, wie ich finde, die einzige Möglichkeit in unserer Gesellschaft trotzdem ein möglichst erfülltes Leben zu leben. Meine anderen Hobbies sind Rollkunstlauf und Amateurtheater. Ich halte es für sinnvoll mögliche Hobbies in drei Kategorien einzuteilen: Sport, Kreativität und Gesellschaft und dann in jeder Kategorie eines zu suchen. Um das richtige Hobby zu finden, frage dich: Wenn ich mit Hin- und Rückweg den gesamten Abend vom Feierabend bis Schlafengehen aufwenden muss, freue ich mich dann trotzdem darauf es zu tun?
Naja, als Studi hat man schoneinmal ziemlich direkten Zugriff auf Freizeitangebote. Uni-Sport ist manchmal ganz nett. Da kann man Karate ausprobieren, oder Segeln lernen oder wasauchimmer. Wenn man Nerd ist kann man in der Fachschaft rumhängen und gucken was die anderen Leute so machen... Vielleicht gibt es einen Makerspace/Elektroniklabor, Linux-Stammtisch...
Ich denke ich bin immer gut damit gefahren, meine Augen offen zu halten, zufällig den richtigen Leuten über den Weg zu laufen, und einfach mal mitgehen und Dinge ausprobieren.
Es ist aber sehr individuell. Einige Leute haben auch Saufen als Hobby. Oder suchen sich 'nen Proberaum und eine Band. Oder bleiben Zuhause und gucken gerne Filme. Wir hatten an der Uni auch einen Film-Club der das etwas professioneller gemacht hat. Oder man lernt 'ne neue Sprache, macht ehrenamtliche Arbeit... Also in einer größeren Stadt sollte das alles möglich sein. Es gibt ein bisschen eine Einstiegshürde, klar. Und man muss ersteinmal herausfinden was es gibt und was man davon möchte. Das ist nicht ganz einfach.
Ich hab angefangen beim lokalen Tierheim Hunde auszuführen. Ist ehrenamtlich, sehr entspannt und man kann mit Leuten ins gespräch kommen wenn man möchte
Manche Feddit-Nutzer berichten über ihre Hobbies in den entsprechenden Communities. Vielleicht kann dir ein Besuch dabei helfen, dir einen Eindruck über die Hobbies zu machen:
und viele weitere
Schau mal in den Katalog Deiner lokalen VHS und meld Dich für was an, das Dich interessiert oder das sich spannend anhört.
Aus der Wikipedia:
Ein Hobby ist eine Freizeitbeschäftigung, die der Ausübende freiwillig und regelmäßig zum eigenen Vergnügen oder zur Entspannung betreibt.
Nach den Forschungsergebnissen der Stiftung für Zukunftsfragen im Freizeit-Monitor 2022 prägen vor allem Medien und Erholung den Freizeitalltag der Bundesbürger. Nach 2012 wurde das Fernsehen allmählich vom Internet als beliebteste Freizeitbeschäftigung abgelöst, bleibt aber auf Platz 2 der beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen. Generell verbringt die Mehrheit ihre Freizeit laut aktuellen Ergebnissen lieber im eigenen Zuhause statt unter Leuten, auch wenn es stetig mehr außerhäusliche Freizeitangebote gibt. Zum ersten Mal tauchten 2022 auch Social-Media-Angebote in der Liste der zehn beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Bundesbürger auf: Etwa zwei Drittel der Bevölkerung geben an, in der Freizeit regelmäßig auf Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok und LinkedIn aktiv zu sein.[7]
https://de.wikipedia.org/wiki/Hobby
Von daher erstmal: Kein Stress. Es gibt diese Leute, die rumrennen und im Kern als Hobby noch die wildesten Dinge von Paragliding über Motorsport bis hin zur Kunst betreiben oder sich 23 Frettchen halten. Das machen aber nicht alle. Du kannst es also entspannt angehen und einfach ohne Druck verschiedene Freizeitaktivitäten ausprobieren und schauen, was dir davon gefällt.
Es ist übrigens auch eine Falle, dass man sich dann automatisch in eine Schublade steckt, dass man jedes Hobby dann als Teil seiner Identität exzessiv ausüben muss, allen erzählen muss und dass man jetzt Radsport macht oder Modellbauer ist inkl. passendem Nerd-Shirt. Wenn du in deiner Freizeit Bock hast, eines dieser Revell-Modelle zu bauen, dann mach das. Machst es Spaß und du machst das ab und an, dann hast du halt als Hobby Modellbau. Das bedeutet aber auch nicht, dass du deine gesamte Identität darauf auslegen musst. Und wenn du ab und an mit dem Fahrrad im Sommer ein paar Ausflüge machst, dann ist das ein Hobby, aber das heißt noch lange nicht, dass du jetzt als Hobbyradfahrer mit dem Rennrad den nächten Alpenpass fahren musst.
Mach einfach, was dir Spaß macht und achte vllt. drauf, dass du dich nicht nur berieseln lässt und vor TikTok versumpfst. Ich persönlich finde Dinge, wo man selbst was gestaltet oder macht irgendwie dann doch befriedigender
Wenn du der Typ Informatiker bist, der von Algorithmen gar nicht genug bekommen kann, gibt es da viele Sachen, bei denen man sich mit diesen Fähigkeiten auch ausserhalb des "praktischen" in digitaler Kunst und Musik austoben kann. Findet man unter Begriffen wie "live coding" oder "creative coding", "Demoszene" (old-school) und noch ein paar anderen. Da findet man oft auch ein paar Gleichgesinnte. Gerade beim live coding ist die Community weltweit gut vernetzt und sehr einsteigerfreundlich ... das Motto ist "embrace the error".
Falls du eher vom Bildschirm wegkommen willst, geh' in dich und frag' dich, was dich so interessiert, such' dir ein komfortables Tempo, und fang' an ...
Was auch immer den Flow-State bringt https://en.wikipedia.org/wiki/Flow_(psychology) ... ob das nun auf Häkeln, Gitarre Spielen, oder Parkour hinausläuft, kann man ohne deine Neigungen zu kennen schwer sagen.
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