Nordrhein-Westfalen

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Nachrichten und Diskussion über NRW

Nachfolge für [email protected]

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founded 6 months ago
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Hallo zusammen, ich habe mal [email protected] erstellt als Nachfolge für [email protected] .

Bei Interesse gerne abonnieren und/oder Beiträge mit NRW-Bezug hier posten.

1-2 Mit-Mods wären auch noch sehr willkommen.

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submitted 1 day ago* (last edited 1 day ago) by [email protected] to c/[email protected]
 
 

Vor fünf Jahren fuhr ein Jäger aus dem Münsterland alkoholisiert in ein Haus und stellte seine Waffe in einem Wartehäuschen ab - jetzt will er seinen Jagdschein zurück und geht vor Gericht.

Der Kreis Coesfeld hatte die Forderung des ehemaligen Jägers abgelehnt. Die Behörde hält den Mann für zu unzuverlässig, um ihm ein Jagd und Waffenbesitzrecht zu genehmigen. Also muss jetzt das Verwaltungsgericht in Münster entscheiden.

Bei dem Prozess geht es heute vor allem darum, ob der Mann auch während der Jagd schon betrunken war. Das würde gegen das Jagdrecht verstoßen. Vor fünf Jahren hatte der Jäger mindestens 1,4 Promille im Blut. Das ist das Ergebnis der Polizei nachdem der Mann damals ungebremst in eine Hauswand gekracht war.

Nach dem Unfall habe der Mann aus dem Kofferraum seines Fahrzeugs eine in einem Waffentransportkoffer verstaute Waffe entnommen und in einem Buswartehäuschen in der Nähe abgestellt. Ein weiteres Detail weshalb der Kreis Coesfeld zum Schluss kam, dass der Mann jagdrechtlich unzuverlässig sei und nicht die persönliche Eignung nach dem Waffengesetz besitze.

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Nach reiflicher Überlegung ist sie sie aus der Partei ausgetreten: „Ich kann und will die aktuelle Politik und insbesondere das Gebaren von Herrn Merz nicht mehr mitverantworten und mittragen.“ Die Schulden nähmen Ausmaße eines „Schwarzen Loches“ an und müssten durch harte Arbeit der Bürger wieder gestopft werden: „Wenn es überhaupt geht.“

Aufgefallen war, dass sich die Christdemokratin bei den jüngsten Wahlkämpfen rar gemacht hatte. Nun liefert sie die Erklärung. Die „Männer-Partei“ CDU habe sich sehr zum Negativen verändert. Das C im Namen stehe längst für Chauvinismus:

„Wie im Großen, so im Kleinen. Es geht immer nur um das eigene Vorankommen. Wer brav lächelt und gut aussieht, wird akzeptiert. Wer aber selbstbewusst und eigenständig denkt, wird schnell unbequem.“ Folgerichtig lege sie ihre Ämter nieder: „Die CDU Werden ist im letzten Jahrhundert stecken geblieben und repräsentiert inzwischen hauptsächlich nur noch die Rentner.“ Der Vorsitzende wolle jegliche Veränderung und Fortschritt im Keime ersticken.

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In einem gefälschten Video-Telefonat hatte scheinbar US-Milliardär Elon Musk versprochen, ihm einen Tesla zu schenken.

Nach dem Videotelefonat war der Mann mit einer Flut von WhatsApp-Nachrichten dazu gebracht worden, immer wieder Gutscheine zu kaufen und ihre Codes den Tätern telefonisch zu übermitteln. Begründung: Sein Auto, der Tesla, hänge im Zoll fest und könne nur so ausgelöst werden.

Die Polizei berichtet, sie habe eineinhalb Stunden lang mit dem Geschädigten diskutieren müssen, bis ihr der Mann endlich glaubte, auf einen Betrug hereingefallen zu sein.

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Was zum Henker stimmt mit der * Dt. Bahn nicht? Stand jetzt (und ich habe Bonn noch nicht verlassen!) werde ich schon +60Minuten in der Ankunft haben. @nrw #bonn #deutschebahn #pendlerleben #Pendlerleid @gruenenrw

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Das fängt ja schon mal gut an! Wenigstens war die Info über den Ausfall ausnahmsweise rechtzeitig zum Umplanen in der Onlineauskunft. @nrw #pendlerleben

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Ein Briefumschlag mit ein paar Scheinen – mehr war offenbar nicht nötig, um an der Uni Duisburg-Essen geschmeidig durchs Wirtschaftsstudium zu kommen. Jahrelang konnten sich Studierende dort mit Schmiergeld ihre Wunsch-Noten kaufen. Jetzt stehen eine ehemalige Angestellte und ein Ex-Student vor Gericht. Als die frühere Sachbearbeiterin am Mittwoch den Verhandlungssaal im Essener Landgericht betrat, hielt sie sich einen Aktendeckel vors Gesicht und versteckte sich anschließend hinter ihrem Verteidiger Gerhard Thien. Bloß keine Fotos. Kurz darauf flossen auch schon die ersten Tränen.

„Ich hatte die ganze Zeit tierische Bauchschmerzen“, sagte die 42-Jährige, die die Notenmanipulationen im uni-eigenen IT-System vorgenommen hatte. „Ich weiß selbst nicht, wie das alles passieren konnte.“ Eigentlich habe sie dafür kein Verständnis.
Die Anklage hat es in sich. Es geht um fast 200 Notenänderungen und knapp 120.000 Euro Bestechungsgeld. Die Hälfte soll die Ex-Sachbearbeiterin erhalten haben, die andere Hälfte ging angeblich an ihren 39-jährigen Mitangeklagten, mit dem sie auch privat befreundet war. „Wir waren mit unseren Partnern sogar zusammen im Urlaub“, so die 42-Jährige.

Es war im Jahr 2017, als die beiden sich schließlich zusammengeschlossen haben. „Ich war schon im Schlafanzug, als er noch einmal vorbeikam und mir einen Briefumschlag mit 1.500 Euro aufs Bett geschmissen hat.“ Das sollte ihr Anteil sein, wenn sie mitmache. Da sei sie schwach geworden. Die Duisburgerin hatte finanzielle Probleme, ihr Konto war ständig leer. „Ich konnte nicht mit Geld umgehen“, sagte sie den Richtern. Da kam der heimliche „Zusatzverdienst“ offenbar gerade recht.

Billig war die Notenmanipulation nicht. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Studierenden anfangs 500 Euro zahlen mussten, damit eine nicht bestandene Prüfung im uni-eigenen IT-System in ein „Bestanden“ geändert wird. Der Betrag soll später kontinuierlich erhöht worden sein – bis auf 900 Euro. Wer mehr als eine 4,0 wollte, musste noch was drauflegen – 50 Euro pro 0,3-Notenschritt.

Wie eiskalt die Täuschungsmöglichkeiten ausgenutzt wurden, zeigt das Beispiel eines Studenten der gleich am Anfang mit dabei war. Er soll gleich bei elf(!) Prüfungen nicht erschienen sein. Im IT-System waren laut Staatsanwaltschaft später trotzdem überall Noten eingetragen. Im Fach Wirtschaftsstatistik war sogar eine 1,3 vermerkt.

Selbst der nun Mitangeklagte hat sich seinen Bachelor-Abschluss im Studiengang erschlichen. Er hatte eine Prüfung im Bereich Organisation mehrfach nicht bestanden. Daraufhin hat er nach eigenen Angaben 300 Euro an die Sachbearbeiterin gezahlt, die aus seiner 5 schließlich eine 3,3 machte. Auch ihm war der Auftritt vor Gericht sichtlich unangenehm. Er war mit Mütze, Schal, Coronamaske und Kopfhörern erschienen, um nicht erkannt zu werden. Erst als die Kamerateams und Fotografen den Gerichtssaal verlassen hatten, legte er seine Verkleidung ab.

Dass es überhaupt zu der Notenmanipulation gekommen ist, schiebt er vor allem auf die Studierenden. Der 39-Jährige will von weit über hundert Personen regelrecht angebettelt worden sein. Irgendwann habe er dann nachgegeben und das Bestechungsgeld entgegengenommen. Treibende Kraft sei aber die Sachbearbeiterin gewesen. „Sie brauchte immer wieder Geld“, sagte er den Richtern. Ein Risiko habe aus ihrer Sicht nicht bestanden. „Sie hat mir gesagt, dass das alles todsicher ist. Da kräht kein Hahn nach.“ Kontrollen würde es nicht geben. Die Notenänderungen seien nicht zu erkennen.

Als die ersten beiden Studenten für die Verbesserung ihrer Noten einen „richtigen Batzen Geld“ gezahlt hätten, sei es schließlich losgegangen. „Wir konnten unser Glück kaum fassen“, so der 39-Jährige. Von seinem Anteil will er später unter anderem seine Hochzeit finanziert haben. Die Vorwürfe waren im März 2021 bekannt geworden. Die Uni hatte eine anonyme Mail erhalten, in der sogar Namen von Studierenden aufgelistet waren, die ihre Noten durch Geldzahlungen verbessert haben sollen. Wer die Mail geschickt hat, wurde nie bekannt.

Viele der betroffenen Studierenden sollen laut Staatsanwaltschaft inzwischen zu Geld- oder Bewährungsstrafen verurteilt worden sein. Einige hatten ihr Studium bereits abgeschlossen und waren berufstätig. Parallel soll ihnen auch die Uni die Prüfungsergebnisse oder erreichten Abschlüsse wieder aberkannt haben. Auch der 39-Jährige hat seinen Abschluss wieder verloren. „Völlig zu Recht“, sagte er den Richtern. „Ich bereue das alles sehr.“ Für das aktuelle Verfahren haben die Richter am Essener Landgericht noch Verhandlungstage bis Ende April vorgesehen. Der Strafrahmen beläuft sich auf ein bis zehn Jahre Haft.

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Die Abschlussfeier der angehenden Abiturientinnen und Abiturienten des Lise-Meitner-Gymnasiums in Geldern sollte etwas ganz Besonderes werden. Seit der zehnten Klasse hatten sie für den großen Abend des Abiballs gespart. Doch das Geld ist futsch. Ein Schüler soll es geklaut haben, wie die Rheinische Post (RP) berichtet.

Ein Schüler, der großes Vertrauen genossen und sich ehrenamtlich engagiert haben soll, habe die 18.000 Euro veruntreut - und sei danach abgetaucht. Gegenüber einer Lehrerin habe er zugegeben, dass das Geld nicht mehr auf dem Konto sei.

Die Abschlussklasse hatte die Summe mithilfe von Kuchenverkäufen, Sponsorenläufen und Spenden zusammenbekommen, wie die RP berichtet. Die Abendveranstaltung zum Abschluss sei in ihrer bisherigen Planung nun gefährdet, stehe in dem Schreiben des Rektors, „was verständlicherweise zu großer Aufregung geführt hat und weiterhin führt“.

Die Schule könne nun nur unterstützen, den Fall zu klären, zur Anzeige bringen müssten ihn die Geschädigten selbst. Der Diebstahl war laut RP aufgefallen, als der Schüler angekündigt hatte, das Konto nicht weiterführen zu wollen. Zwei Mitschülerinnen hätten daraufhin ein Treuhandkonto eröffnet, auf das er die Summe überweisen sollte - doch das Geld kam offenbar nie an.

Aktuell sei unklar, wo sich der Schüler nun befinde und auch, ob er an den bevorstehenden Abiturprüfungen teilnehmen wird. Auch einen Grund für den Diebstahl habe der Schüler nicht genannt.

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Einsatzkräfte haben in Gelsenkirchen-Schalke mehrere Häuser geräumt, weil Gas unkontrolliert austrat. Die Reparatur war aufwendig.

Anwohner in der Nähe der Glückauf-Kampfbahn hatten den Notruf alarmiert. Gegen 13 Uhr am Samstag stellte die Feuerwehr eine erhöhte Gaskonzentration an einem leer stehenden Haus im Stadtteil Schalke-Nord fest. Im Keller entdeckten die Beamten, dass dort Kupferrohre gestohlen wurden und dabei die Gasleitung abgesägt wurde - und der für das Abstellen des Gases notwendigen Druckminderer gleich mit.

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Schulleiter in Nordrhein-Westfalen sollen ältere Lehrerkollegen zum Verbleib im Dienst oder zur Rückkehr in den Klassenraum überreden. „Der Landesregierung ist es ein großes Anliegen, qualifizierte Lehrkräfte auch nach Erreichen der Altersgrenze weiterhin für den Schulunterricht zu gewinnen“, heißt es in einem aktuellen Rundschreiben von Bildungsstaatssekretär Urban Mauer, das unserer Redaktion vorliegt.

NRW kämpft in zahlreichen „Mangelfächern“ und an Grundschulen mit Tausenden fehlenden Lehrkräften. Zudem schlägt in den kommenden Jahren die Demografie voll zu. Wie das Schulministerium bereits zu Jahresbeginn aufgelistet hatte, liegt die rechnerische Zahl der Lehrkräfte an öffentlichen Schulen, die bis 2029 die Regelaltersgrenze für den Ruhestand erreichen, bei 12.930. Hinzu komme „ein nicht quantifizierbarer Teil der Lehrkräfte“, die aufgrund von Dienstunfähigkeit, Schwerbehinderung oder auf Antrag bereits vor Erreichen der Regelaltersgrenze in den Ruhestand treten wollen.

So haben bislang alle Neueinstellungen der schwarz-grünen Landesregierung nicht dazu geführt, die Zahl der unbesetzten Lehrerstellen in NRW nennenswert zu verringern. Problematisch ist in diesem Zusammenhang auch eine Vielzahl an Lehrkräften, die das reguläre Pensionsalter gar nicht aktiv erreichen wollen und sogar im „besten Alter“ den Dienst im Klassenraum freiwillig quittieren. Die Zahl der Lehrkräfte in NRW, die nicht mehr unterrichten möchten und zum Teil trotz lebenslanger Verbeamtung gekündigt haben, lag 2024 bei 684.

https://archive.ph/UfG7m

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Viele Dörfer im Rheinischen Revier werden doch nicht abgebaggert, brauchen nun aber neue Ortsnamen. Das steckt dahinter.

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Abschließend wollte Kalus noch wissen: Welche strafrechtlichen Konsequenzen erwartet den Umweltsünder? Keine, sagte Wirbals: „Es wurde kein Strafverfahren eingeleitet und auch kein Bußgeld verhängt.“ Diese Antwort sorgte beim Grünen-Vertreter für Schnappatmung. Jeder Bürger beziehungsweise jede Bürgerin, der oder die Müll ins Grün schmeiße oder neben Abfallcontainer stelle und von Mülldetektiven erwischt werde, erhalte ein Bußgeld, ebenso jeder Parksünder, den dem KOD auffalle, sagte er. Da könne es doch wohl nicht wahr sein, das ein Umweltfrevler, der Tonnen an Giftmüll verklappe, ungeschoren davon komme.

Das wollte Achim Wixforth so nicht stehen lassen. Der Verursacher müsse einen „sehr hohen Betrag“ für die Entsorgung zahlen, sagte er im Ausschuss. Was wohl so viel heißen soll wie: Das sei Strafe genug. Das aber will Grünen-Mann Kalus nicht gelten lassen: Für die Entsorgung hätte der Verursacher ohnehin tief in die Tasche greifen müssen, stellte er klar.

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