Nur noch alte Leute? Schrecklich, da wird nur noch über Krankheiten geredet und früher.
DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.
Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:
___
Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":
- Postet hier zu allen Themen, die euch interessieren (soweit sie den anderen Regeln genügen)
- Es werden Posts zum Thema Palästina/Israel hier auf Dach gelöscht.
- Dasselbe gilt für Wahlumfragen à la Sonntagsumfrage.
- Bitte Titel von Posts nur sinnerweiternd und nicht sinnentstellend verändern. Eigene Meinungen gehören in den Superkommentar oder noch besser in einen eigenen Kommentar darunter.
- Youtube Videos bitte nicht ohne eine zusätzliche Zusammenfassung posten
___
Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___
Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org
___
Das Problem löst sich ja irgendwann von allein.
"Niemand mehr"? Nein, ich will nicht, dass die Menschheit ausstirbt.
Weniger Leute? Ja.
ich will nicht, dass die Menschheit ausstirbt.
warum eigentlich?
Aus dem gleichen Grund weil ich nicht rumgehe und Menschen töte, oder mich gleich selbst umbringe: weil Leben toll und wertvoll ist und nicht Leben halt einfach gar nichts ist.
Mhm, verstehe ich und geht mir genau so. Aber aktiv jemanden zu töten und ungezwungen aussterben (lassen) ist doch was völlig anderes.
Es ging im die Frage warum schnurrito nicht will, dass die Menschheit ausstirbt. Außerdem finde ich schon, dass man auch zukünftigen Generationen das Leben ermöglichen sollte. Das geht natürlich gegen die Entscheidungsfreiheit der einzelnen Personen, aber wir sind glücklicherweise nicht in einer Situation, wo wir das überleben der eigenen Art gegen das Selbstbestimmungsrecht abwiegen müssen.
Diese Ideologie scheint mir irgendwie von einer totalen Missachtung des Wertes menschlichen Lebens und dem Hass auf die eigene Art geprägt zu sein. Es mag keinen von Gott gegebenen Sinn des Lebens geben oder so, aber wenn es ein oberstes Prinzip gibt, dem alles Leben von Natur aus folgt, dann ist es das Überleben der eigenen Art.
Emotional kann man es ja noch irgendwo verstehen, dass man durch vieles Leid frustriert von der Welt ist. Aber der Tod selber ist Leid, aufgrund der Abwesenheit von Leben die er darstellt. Wenn die Abwesenheit von Leben aber als etwas gutes gesehen wird, dann ist vieles was als Leid gesehen wird zb. in Gaza oder in der Ukraine auch gar kein Leid mehr.
Diese Ideologie scheint mir irgendwie von einer totalen Missachtung des Wertes menschlichen Lebens und dem Hass auf die eigene Art geprägt zu sein.
Im Gegenteil, das Mitgefühl für Mitmenschen ist zentrales Thema. Und Antinatalismus ist keine Umweltbewegung, wie es der Artikel behauptet. Der Umwelteffekt ist, wie beim Veganismus, ein Nebeneffekt.
aber wenn es ein oberstes Prinzip gibt, dem alles Leben von Natur aus folgt, dann ist es das Überleben der eigenen Art.
Das ist mir ein bisschen zu nah an Appealing to Nature. Nur weil es in der Natur passiert, muss es nichts gutes sein.
Emotional kann man es ja noch irgendwo verstehen, dass man durch vieles Leid frustriert von der Welt ist. Aber der Tod selber ist Leid, aufgrund der Abwesenheit von Leben die er darstellt. Wenn die Abwesenheit von Leben aber als etwas gutes gesehen wird, dann ist vieles was als Leid gesehen wird zb. in Gaza oder in der Ukraine auch gar kein Leid mehr.
Nicht geboren zu werden ist etwas völlig anderes als ermordet zu werden. Das ist ne ziemlich ekelhafte Aussage von dir.
Das ist ne ziemlich ekelhafte Aussage von dir.
Sage ich ja auch nicht, aver man kann mit diesem Gedankengang auch sowas rechtfertigen. Ich finde eher die gesammte Ideologie selber sehr ekelhaft und wiedersprüchlich mit allem was menschliche Ethik ausmacht.
Das ist mir ein bisschen zu nah an Appealing to Nature. Nur weil es in der Natur passiert, muss es nichts gutes sein
Stimmt, nur das auch ein erheblicher Teil der menschlichen Wertevorstellungen durch diese Grundprinzipien gegeben ist. Außerdem muss man immer von gewissen Gegebenheiten ausgehen, mit aus der Luft gegriffenen Grundwerten oder Voraussetzungen kann man alles rechtfertigen.
Mitgefühl für Mitmenschen ist zentrales Thema
Das mag ja sein, trotzdem erschließt sich mir nicht wie man auf diese Ideologie kommen kann, wenn man nicht das Leben selbst als wertlos betrachtet, immerhin ist dass quasi Kern der Ideologie.
Stimmt, nur das auch ein erheblicher Teil der menschlichen Wertevorstellungen durch diese Grundprinzipien gegeben ist.
Ehh nein?? Im Gegenteil, die Wertevorstellungen, auf die sich unsere Gesellschaft geeinigt hat bedingt mehrere Gesetze genau dagegen. Sonst wären Vergewaltigungen bspw. nicht illegal.
Außerdem muss man immer von gewissen Gegebenheiten ausgehen
Beispielsweise davon, dass Leid etwas schlechtes ist? Und dass Leid, das man vermeiden kann (vor allem ohne dabei anderes Leid zu erzeugen) vermieden werden sollte?
immerhin ist dass quasi Kern der Ideologie.
Ist es nicht.
Ehh nein?? Im Gegenteil, die Wertevorstellungen, auf die sich unsere Gesellschaft geeinigt hat bedingt mehrere Gesetze genau dagegen. Sonst wären Vergewaltigungen bspw. nicht illegal.
Gesetze regeln das gesellschaftliche Zusammenleben und helfen damit dem gemeinsammen (Über)leben, Vergewaltigungen schaden diesem. Aber ichs sage ja auch nur "erheblicher Teil", nicht dass alles sich daraus ableitet.
Beispielsweise davon, dass Leid etwas schlechtes ist?
Kommz drauf an, Leiden hat auch seinen Zweck, sonst wäre es kein Teil unserer Biologie. Am Ende dient auch die Empfindung von Leid dem überleben. Das Leid grundsätzlich etwas Schlechtes ist, bzw sogar das Schlimmste was es gibt ist eine solche aus der Luft gegriffene Annahme.
Und ja Leben wird vielleicht nicht als vollständig wertlos betrachtet, aber als nicht Lebenswert, sonst würde man ja befürworten, dass auch zukünftige Generationen es erleben können.
Wer eine solche Ideologie konsequent und humorlos zu Ende denkt, kann eigentlich nur nur das eigene frühzeitige Ableben anstreben. Das möge dann jeder für sich entscheiden.
Rechnerisch genügt es, nur ein Kind zu bekommen. Weniger radikal, gleiches Ergebnis, nur zeitlich verschoben.
Siehe "Kurzgesagt" Beitrag über Südkorea.
Das passiert in Deutschland auch nur weniger radikal. Nur hat Deutschland viel mehr Migranten als Südkorea. Es wird aber echt spannend zu sehen, was passiert, wenn große Teile der Erde Bevölkerung verlieren. In China ist die um 3,39Millionen letztes Jahr geschrumpft und Südkorea und Japan haben ja eine ähnliche Situation. Das wird richtig spannend zu sehen, wie dann Ortschaften aufgegeben werden und sich die Natur Land zurückholt.
China wird absehbar um ein Vielfaches der gesamten deutschen Bevölkerung schrumpfen, das wird echt noch anständig Verwerfungen geben!
Grottiger Artikel.
Schon
Antinatalismus ist keine individuelle Lebensentscheidung, sondern eine Philosophie. Ihre zentrale These lautet: Menschliche Fortpflanzung ist moralisch problematisch, weil jedes Leben zwangsläufig Leid erzeugt.
ist falsch. Es müsste "Leid erfährt" heißen.
Außerdem wird ein wichtiger Grundpfeiler, "Benatar's Asymmetry" nur stark verkürzt, bzw gar nicht thematisiert.
Rundherum schwacher Artikel, der mit ziemlich offensichtlichem Bias durchzogen ist.
Nein, das wird im Artikel ein paar Absätze später ja erläutert. Und das ist leider einer dieser unangenehmen Punkte, die man einfach nicht wahr haben möchte: Jeder Mensch erfährt nicht nur Leid, sondern erzeugt durch seine reine Existenz auch Leid für andere. Im angesprochenen Klimawandelskontext ist das sehr greifbar. Du produzierst CO2. Das feuert den Klimawandel an und das führt automatisch zu menschlichem Leid. Egal, wie du es drehst und wendest, das kriegst du nicht wegdiskutiert.
Wäre auch nicht meine Absicht, den Fakt wegzudiskutieren. Teil von Antinatalismus als Philosophie ist es aber dennoch nicht.
Willst du dann stattdessen Affen großziehen?