this post was submitted on 21 Jan 2026
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Aussterber sollen von mir aus gerne aussterben. Ich bin aber grundsätzlich gegen generationenübergreifende Wohlstandstransfers auf staatlich organisierter Basis. Wer nicht selbst Vorsorge betreibt, sollte dann einfach Pech gehabt haben und nicht auf Transfers von Kindern anderer Menschen hoffen.
Gilt das dann nur für die Rente oder darf ich dann als Kinderloser auch weniger Steuern und SV-Beiträge zahlen, weil ich Elterngeld, Kinderfreibeträge, Schulen und Kitas sowie kostenfreie Familienversicherung in der GKV nicht mehr mittragen muss? 😃
Fände ich fair und ich glaube das wäre trotzdem ein Minusgeschäft für den Aussterber. Es ist ja nur ein Teil der Transfers, Sozialausgleich zwischen besser und weniger gut verdienenden der gleichen Generation würde weiter stattfinden.
Und praktisch ist es aber auch so das man erst spät im Leben Klarheit über den Aussterberstatus bekommt und bis dahin wohl mindestens zwangsweise Rücklagen vorhalten müsste. Charly Chaplin hat mit 73 sein letztes Kind bekommen. Und das ist ja noch nicht mal das theoretische Maximum. Also hat man als aussterbender Mann eigentlich gar keine Entlastung, außer mehr zum Vererben was man ohne Erben aber nur Spenden kann.
Chaplin war aber auch eine große Ausnahme. Mit seinen insgesamt 11 Kindern war der eher nicht vom Aussterben bedroht.
Spaß beiseite; bei den meisten Menschen ist spätestens so um die 40 klar, ob sie kinderlos bleiben oder nicht. Ein Transferfreies System würde sogar jüngere Familien belohnen, da deren Kinder bereits wirtschaftlich aktiv sein können, wenn das Alter kommt.
Absolut. Das wäre immer noch ein massives Minus. Die paar Ausgaben fallen im Vergleich zu Rente, Pensionen sowie "Arbeit und Soziales" (minus die generationenübergreifenden Ausgaben) im Vergleich kaum ins Gewicht. Im Gegenzug müssen dann Kinderlose auch ihre Krankheitsrückstellungen anders bilden, z.B. durch einen Gesundheitsfonds statt Umlagefinanzierung.