Oder auch: Alle Schwurbler hatten Unrecht. Und alle, die immer noch über die Impfung schwurbeln und schimpfen, kennen den aktuellen Stand der Forschung nicht. Wer sich impfen lassen hat, hat "damals" richtig gehandelt. Die Wissenschaft hatte Recht.
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kennen den aktuellen Stand der Forschung nicht
Das hat weniger mit Kennen zu tun als mit Glauben. Sie MÜSSEN sogar glauben, dass DIE WissenschaftlerInnen alle unter einem Hut mit der jeweiligen Hassgruppe stecken, sonst würde ihr ganzes aufgebautes Schwurbler-Ego zusammenbrechen.
Das ist deren Religion und Hass ihr Gott.
Jein. Ihre Religion ist Überlegenheit. Ihr Gott ist das geheime Wissen, dass sie zu haben glauben, was ihnen die Überlegenheit spendet..
Die grundsätzliche Ausprägung dieser Religion ist Verachtung und Überheblichkeit.
Hass ist eine Verteidigung dieses Glaubens gegen alles, was ihn anfechten würde, eine Bestärkung gegen Zweifel. Er ist eine unausweichliche Folge der kognitiven Dissonanz zwischen der zur Vernunft erklärten Überzeugung und der als Verschwörung bezeichneten Vernunft. Diese Dissonanz kennt nur eine Auflösung: fundamentale Fehler einzugestehen und dadurch einen großen Teil der eigenen Identität, Weltanschauung und Selbstsicherheit auszureißen.
Selbst wer das schafft, ist damit den Hass nicht los: Schmerz zu verarbeiten und sich neu zu (er-)finden sucht oft einen Schuldigen. Dann richtet sich der Hass halt nicht mehr gegen die "äußeren" Feinde, sondern gegen die ehemaligen "inneren", oder gehen den Glauben an sich. Ich kämpfe seit gut zehn Jahren erfolglos damit, meinen Groll abzulegen.
Kirchen, Schwurbler, Rassisten, all diese Ideologien und Weltbilder die eine Trennung der Menschen in gut und schlecht als Kern haben, laufen auf den gleichen beschissenen Punkt hinaus:
Hass ist nicht die Religion, aber ein praktisch unvermeidbares Produkt. Wir können den Hass nicht nachhaltig bekämpfen, ohne die Wurzel auszureißen.
Das hat nichts mit rationalen Argumenten oder Evidenz zu tun. Diese Menschen haben einfach ein tiefsitzendes Misstrauen gegenüber Medizin und Forschung, dass du mit Sachargumenten nicht überwinden kannst.
Die Impfung war und ist sinnvoll.
Ein Problem ist, dass diejenigen mit Nebenwirkungen (geschätzte Prävalenz 0.02%, [1,2]) damit allein gelassen sind und nicht als Impfschaden anerkannt werden.
Dabei handelt es sich ja grade nicht um Personen, die evidenzfrei oder politisch motiviert gegen die Impfung argumentiert haben, sondern Menschen, die sich aus freien Stücken - auch mehrfach - haben impfen lassen.
Das Ziel von Wissenschaft ist im übrigen ja nicht 'Recht haben', sondern eine bestmögliche Erklärung/Lösung auf Basis aktuell vorliegender Evidenz zu liefern. Aus neuen Beobachtungen muss aber notwendigerweise eine Anpassung bestehender Hypothesen/Theorien folgen.
Die umgangssprachliche oder politische Hundertprozentigkeit von Tatsachen ist ohne weiteren Kontext eigentlich immer falsch. Argumente, die '99.9%ige Sicherheit' anführen sind typischerweise skeptisch zu sehen.
Post Vacc Syndrome (PVS) mit ME/CFS ist jedenfalls durchaus noch aktuell und die vielen Selbsthilfegruppen ringen hier um Wahrnehmung, z.B. auf entsprechenden Awareness Tagen [3].
Edit: Die rein statistische Betrachtung (Impfschäden höchst selten) unterschätzt auch den Hebel, den emotional aufgeladene Einzelfälle fragwürdigen politischen Gruppen verschaffen. Lasse ich mich - für die Gemeinschaft und mich - impfen und habe das Pech Komplikationen zu erleiden erwarte ich medizinische Anerkennung und nach Möglichkeit Hilfe. Alles andere ist ziemlich zynisch.
[1]Clinical and Diagnostic Features of Post-Acute COVID-19 Vaccination Syndrome (PACVS)
[2]Post-Vac-Syndrom – langfristig Krank nach COVID-19-Impfung
Leider lebe ich noch und bin nicht magnetisch. Oder andersrum, je nach Tageslaune.
Also ich warte ja immernoch auf das zweite paar Arme unter den Originalen, was mir bei Pfizer ja doch versprochen wurde O_o
Misstrauen gegenüber neuen, nicht durch Langzeitstudien gesicherten Stoffen, die ihr gespritzt bekommt, finde ich jetzt erstmal eher gut und in keiner Weise verwerflich. Dass das auf fb & co. ausgenutzt wurde und mit total unsinnigen Märchen geputscht wurde, heißt nicht, dass jeder Misstrauischer denselben Quatsch geglaubt hat.
Du brauchst normalerweise keine Studien die so lange gehen. Normalerweise Dauer eine Zulassung länger weil Bürokratie und kleine Menge an Testkandidaten. Bei corona war das aber nicht. Da haben alle Hand in Hand gearbeitet und nichts lag unten auf dem Stapel. Das heißt aber nicht dass das weniger stark geprüfte wurde als alle anderen medis. Wir testen medis halt nicht so, dass wir die 5 Jahre am Stück testen und abwarten ob was passiert.
Auch Langzeitnebenwirkungen zeigen sich eigentlich immer recht kurz nach der Verabreichung. Da mRNA Wirkstoffe innerhalb von kürzester Zeit wieder aus dem Körper ausgeschieden sind, gibt es auch nicht wirklich einen Mechanismus wie das nach X Jahren eine Nebenwirkung entwickeln könnte.
Diese Studien sagen nicht viel mehr aus als dass unser normales Zulassungsverfahren funktioniert. Die möglichen Nebenwirkungen waren schon von Anfang an bekannt. Es war von Anfang an bekannt dass es sicher ist. Wir haben jetzt nur ein "I told you so".
Die Impfungen waren ja auch nur eine Ablenkung, jeder weiß dass die COVID-Tests die wahre Methode waren um den Schlafschafen die Parasiten einzusetzen!!!111elf
Dr. Coldwell lag falsch? Unmöglich!