Meine Frau hatte es letzte Woche trotz Impfung erwischt. Wir hatten keinen Influenzatest, aber das Bild war typisch und CoViD war negativ. Also hat sie Tamiflu genommen und das ganze war in 8 h wie weggeblasen – war also ziemlich sicher Influenza. Diese Superwirkung von Tamiflu hab ich jetzt schon ein paar Mal erlebt – Ich frag mich, warum das so selten eingesetzt zu werden scheint.
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Ich weis es nicht
Vermute aber um Resistenzen zu vermeiden
Und denkt nicht nur an eure Masken, sondern fragt bei eurem Arzt nach der Grippeimpfung!
Oder schaut, ob eine Apotheke in der Nähe die Impfung anbieten. Weiß ich auch erst seit kurzem, dass Apotheken auch gegen Grippe und corona impfen dürfen:
Ich habe das selbst erst vor 1,5 Wochen herausgefunden und diese Woche direkt genutzt. Gab auch keine Diskussionen im Gegensatz zu meinem Hausarzt, der die Empfehlungen der Stiko als starre Regeln begreift.
Ich war im November mit dem Stöpsel bei der U7. Weil wir eh da waren meinte ich em Ende "Jo, hauen Sie da mal noch eine Influenza Impfung rein." Was eine Diskussion. "Das wird nur bei Kindern mit Kontakt zu Risikogruppen empfohlen, yaddayadda." Ich denke mir so, in diesen Zeiten müssten Ärzte doch glücklich sein über jeden, der sich für Impfungen interessiert.
Später habe ich rausgefunden, dass die StIKo in Österreich das offiziell für Kinder empfiehlt und der Deutsche Kinderärztebund auch schon länger verlangt, dass Kinder unter 6 standardmäßig geimpft werden sollten. Aber, I guess, unsere Krankenkassen müssen sparen, deshalb sollen die Kinder gefälligst leiden, oder so ¯\_(ツ)_/¯
Meine Hausärztin ist glücklich, eenn sie gefragt wird.
Es gibt übrigens ein paar andere Sachen, die für Erwachsene ab einem bestimmten Alter empfohlen werden aufzufrischen, wie Polio oder Windpocken / Gürtelrose. Und andere, die definitiv sinnvoll sind aber nicht standardmäßig empfohlen werden, wie FSME und HPV und eventuell HVB.
Hm, also aus dem Artikel lese ich jetzt so raus, dass die Impfung weniger eine Empfehlung an alle ist und sich vor allem Menschen impfen lassen sollten, die zu den Risikogruppen zählen oder mit diesen im Kontakt stehen. Das hab ich auch im letzten Jahr so gehört und mich nicht impfen lassen (weil ich nicht zur Risikogruppe zähle). Sonst würde ich das schon tun, aber ist anscheinend nicht die anvisierte Strategie...
Dass die Ständige Impfkommission (STIKO) die Influenza-Impfung nur für bestimmte Personengruppen empfiehlt, bedeutet jedoch nicht, dass die STIKO von einer Influenzaimpfung anderer Personen abrät (siehe Für wen wird die Impfung gegen die saisonale Influenza empfohlen?). Bei Bedarf sollte geklärt werden, ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Auch viele Arbeitgeber bieten ihren Angestellten die Influenzaimpfung an, um Grippeerkrankungen und dem damit verbundenen Arbeitsausfall vorzubeugen.
Stand: 16.09.2024
Ich habe so das Gefühl, die STIKO erwägt primär die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen einer Enpfehlung für die Krankenkassen. Der individuelle Nutzen und volkswirtschaftliche Nutzen stehen irgendwie außen vor. Denn die Impfung nützt sowohl dir (deutlich geringeres Risiko auf Langzeitkomplikationen) als auch der Volkswirtschaft (da man die durchschnittlichen Krankentage reduziert). Nur die Krankenkassen hätten einen dreistelligen Millionen- bis einstelligen Milliarden"schaden" wenn sich viele Millionene Leute impfen lassen.
Erstaunlich, dass diese Nebelkerze auch nach der Corona-Zeit noch funktioniert.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die jährliche Impfung gegen die saisonale Influenza aktuell für folgende Personengruppen (siehe aktuelle STIKO-Empfehlungen): alle Personen ab 60 Jahren, Personen jeden Alters mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, u.a. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes mellitus oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Grundkrankheiten, wie z.B. Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben, angeborene oder erworbene Immundefizienz oder HIV-Infektion, Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen, alle gesunden Schwangeren ab dem 2. Trimenon und Schwangeren mit einer chronischen Grundkrankheit ab dem 1. Trimenon, Personen mit erhöhter beruflicher Gefährdung, z.B. medizinisches Personal, Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren können.
Zu den Grundleiden gehören auch so typische Volkskrankheiten wie starkes Übergewicht. Vielleicht trifft es dich nicht, aber am Ende des Tages wird es wohl kaum einen geben, der keinen engeren Umgang mit Personen über 60 oder mit Übergewicht oder mit den anderen Krankheiten hat.
Hm, stimmt schon, laut BMI bin ich adipös (Obwohl der BMI halt auch Quatsch ist...) und bin auch chronisch psychisch krank. Vielleicht zähle ich doch zu der Risikogruppe und wills nicht wahrhaben :(
Bevor Impfstoff entsorgt werden muss, einfach mitnehmen. Mein Hausarzt nimmt immer Gruppen in Lieferdosis Menge auf. Also wenn eine Ampulle bspw für 5 Leute reicht wird ein Termin gemacht wenn 5 Leute Bock haben. War dieses Jahr auch das erste Mal zur Grippeimpfung mit den Worten "Habe Interesse, fülle gerne eine Gruppe auf" und zack 2 Tage später geimpft
Ah ja, guter Hinweis. Werde mal bei meiner Hausärztin nachfragen :)
Ich zahl die Beiträge, da nehm ich alles mit. Spritz mich, Impfdaddy!
Im Ernst, das Ding ist gut verträglich und du kannst EA sogar kurz in der Apotheke holen.
Es gibt auch sowas wie Herdenimmunität: Je mehr Leute geimpft sind, desto weniger werden infiziert, desto geringer ist die Ansteckungsgefahr. Risikogruppen sollten sich in jedem Fall impfen, aber auch Du tust mit deiner Impfung nicht nur Deiner eigenen Gesundheit, sondern auch allen Risikogruppen einen großen Gefallen!
Jupp, hier auch nochmal die ganze STIKO-Liste... denke, deswegen werde ich es auch nicht machen, aber gut, dass das Thema jährlich sichtbar wird, für diejenigen, für die es wichtig ist:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Impfen/Influenza/FAQ_Liste_Impfempfehlung.html
Witzig finde ich den Hinweis auf Leute, die beruflich viel mit Robben zu tun haben. (Robbe selbst aber sehr selten.)
Edit: Impfung wohl doch für alle zu empfehlen, siehe AW von FleetingTit und weitere AW von mir, sowie die anderen Kommentare, die der Post inzwischen bekam. ~~Wer mich gedownvotet hatte, ohne was zu erklären, weil ich glaubte, die STIKO sagt einem das Wichtige und nicht nur das aus Eigenschutz nötige: Bravo, du hast den Durchblick.~~
Edit2: Die STIKO sagt mindestens, dass sie anderen nicht von der Impfung abrät, man muss nur ein bisschen besser auf der Seite schauen. Senke mein Haupt in Schande!
Baller' rein, die Spritze! Nur weil die Stiko dich nicht beim Namen nennt, musst du auf die Immunisierung nicht verzichten. Es gibt keinen Engpass bei den Impfdosen wie zum Anfang der Coronaimpfung.
Du hilfst damit auch denjenigen in deinem Umfeld, die zu den genannten Risikogruppen gehören.
Hab auf deinen Kommentar hin nochmal ohne "STIKO" gegoogelt, gibt sogar die explizite Empfehlung, es zu tun zumindest von der Uniklinik Freiburg:
Grippe-Impfung: Warum sich der Piks für alle lohnt
Jeder, der sich gegen Grippe impfen lassen kann, sollte das auch tun
Die Grippe ist eine ernstzunehmende Erkrankung – und die Impfung bietet einen wirksamen, sicheren Schutz. Nicht nur gegen Infektionen, sondern auch fürs Herz. Wer sich jährlich immunisieren lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch Familie, Freunde und Menschen mit höherem Risiko.
Wieso kann die STIKO nicht auch einfach reinschreiben "Lasst euch doch gerne trotzdem auch impfen, wenn ihr nicht Risikogruppe seid, Stichwort Herdenimmunität"?
Dann sieht das auch einer wie ich, der sich denkt, wenn wir schon eine Ständige Impfkommission haben, dann wird die mir schon das Wichtige zum Thema sagen...
Tut sie doch: https://feddit.org/comment/11006648
Ok, nicht in der Liste, sondern in den HGF, wo keiner reinguckt.
Upsi,,, ja, hab ich dann wohl auch nicht^^ Mannomann.
OK, danke euch fürs aufklären. Ich werde mich dann mal um ne Impfung kümmern. Finde es nämlich ne super Idee mit der Herden-Immunität, aber es wird halt nie so wirklich kommuniziert, was der gesellschaftliche Plan ist. Wenn dann meistens nur von den Risikogruppen geredet wird, will ich mich halt auch nicht aufdrängen. Ich stecke nicht so tief im Thema drin, dass ich einschätzen kann, ob ich eben doch Leuten damit die Impfung wegnehme oder nur unnötigerweise der Krankenkasse auf der Tasche liege. Aber was ihr jetzt so kollektiv geschrieben habt, klingt eher so, als ob es schon besser wäre sich einfach impfen zu lassen. Top!
Hatte bis letzte Woche zwar keine Grippe sondern eine schwere Erkältung und stand dann (mit Maske) in der Apotheke, um etwas Abmilderung zu kaufen.
Vor mir in der Schlange wild hustend und schniefend: Ein Paar mit dem gleichen Anliegen, aber ohne Masken. Sind die Leute echt so dämlich?
An der Stelle der Apothekerin hätte ich die ja "rausgeschmissen", aber irgendwie schien das gar kein Thema zu sein. Ich verstehe es nicht.
Ja, nervt schon. Aber als Apotheker wiederum will man ja helfen. Vermutlich würde ich denen Medikamente verkaufen und auf Masken hinweisen, oder so. Ich meine, die stationären Apotheken sind ja so stolz auf ihre persönliche Beratung, das sollte dann halt Teil davon sein.
Ich erhöhe auf einen Typen, der mit sichtlich schwerem Atemwegsinfekt beim Bereitschaftsdienst war, keine Maske trug, aber sich hinterher noch die Zeit nahm, im Wartebereich das Feedback-Formular auszufüllen.
Im Grunde unterlaufen natürlich Jedem in einem solchen Zustand allerhand mentale Fehlleistungen, aber umso wichtiger ist es halt, sich das während man gesund ist klarzumachen und entsprechende Maximen für den Krankheitsfall zu aufzustellen. Und außer Masken auch entsprechende Medikamente vorrätig haben, damit man möglichst gar nicht in die Apotheke muss, wo man ja auch mit Maske ein relevantes Risiko für die dort verkehrenden anderweitig Kranken ist.
Außerdem wird stark unterschätzt, wie gut ein vertrautes Verhältnis zu zumindest einer Person aus der Nachbarschaft ist. Hier bedeutet das, dass man einander im Krankheitsfall die unvermeidlichen Gänge zur Apotheke oder auch zum Supermarkt abnehmen kann.
Es ist dieses Jahr tatsächlich schlimm. Wir liegen seit 5 Tagen flach.
Insgesamt werde aber erwartet, dass der Grippeimpfstoff weiterhin Schutz vor schweren Erkrankungen bietet. Darauf deuten aktuelle Schätzungen aus Großbritannien und des Europäischen Zentrums für Prävention und Kontrolle von Infektionskrankheiten hin. Sie schätzen die Effektivität der aktuellen Impfstoffe auf 52 bis 57 Prozent. "Das liegt im üblichen Bereich der Wirksamkeit der Grippeimpfung"
Nun.