this post was submitted on 02 Feb 2026
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ADHS - Austausch, Tipps, Erfahrungen
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Inhaltlich finde ich ist das Ergebnis jetzt allenfalls für die Wissenschaft eine Neuigkeit. Betroffenen nützt es halt wenig, wenn sie nur unter idealen, oftmals utopischen Bedingungen ihre Lebensqualität steigern können. In der Praxis brächte dieses Wissen nur etwas, wenn es gelänge, einen Anspruch daraus abzuleiten. Denn aktuell ist es überwiegend so, dass in unserer Gesellschaft keine Rücksicht genommen wird auf die genetisch bedingten Besonderheiten von Menschen mit ADHS.
Ausführungen für Interessierte
Im Unterschied zum Autismus wird bei ADHS immer noch erwartet, dass sich die Betroffenen halt anpassen müssen. Der Leidensdruck, der dadurch entsteht, ist oft nicht einmal den Betroffenen selbst ausreichend bewusst.
Spannend war, dass sie ihre Untersuchung auf mehrere neurodiverse Gruppen ausgedehnt haben, und wie sie sich unterscheiden:
Ja, es wäre schön, wenn soziale Sicherheit gefördert würde. Da müssen aber viele Ärzt:innen, Lehr- und Verwaltungskräfte in Deutschland sehr viel lernen! Denn sie sind es, die Betroffene unterstützen müssten, solange diese einer Gesellschaft ausgesetzt sind, in die Menschen mit ASS und ADHS nicht hinein passen, so wie sie sind.
Dem meisten deines Kommentars stimme ich zu, aber
wäre mir neu – als Autist ist man doch genauso gearscht.
Autismus lässt sich nicht wirklich "behandeln", wohingegen es bei ADHS wirksame Medikamente und Therapien gibt, um die Symptomatiken abzumildern. Nach meinem Eindruck führt das dazu, dass von ADHS-Betroffenen viel mehr als von Autist:innen erwartet wird, dass sie ihre Störung systemfreundlich unterdrücken.
Dass Autist:innen es in unserer Gesellschaft auch nicht besser haben, ist dabei unbenommen.