horsesaysweird

joined 1 week ago
[–] horsesaysweird@feddit.org 2 points 9 hours ago (1 children)

No, as the title says, this book is about the social aspects of AI and what the new far right movements (hope to) gain from it. It does explain a little what "AI" is and isn't and how it basically works, but it's not really about the technical side of things. I have zero interest in using AI and I feel like I already knew everything the book explained about the technology.

[–] horsesaysweird@feddit.org 8 points 11 hours ago (6 children)

I'm currently reading AI and the New Fascism by Rainer Mühlhoff which is exactly about this.

I'm only about 30 % through and probably forgot half of that, but one point that stuck was that AI has parallels to immigrants from the point of fascists. Both are powerful forces that threaten our way of life as we know it. We must keep AI/immigrants in check by whatever means necessary, even if it means we're violating basic human rights or destroy whole ecosystems. There is no time to argue about this because the threat is so severe and we must act now before it is too late.

Fascists also like AI because it discriminates against any deviants. If you are uncommon in any way, it is more likely that AI will not recognize your medical issues, ignore your social needs, etc, which makes life harder for you. Fascists are all about social conformity, so they love this aspect.

[–] horsesaysweird@feddit.org 1 points 14 hours ago (1 children)

Could be bots or misclicks. I accidentally downvoted a comment just a few hours ago. It felt surprisingly bad even though I quickly fixed it.

[–] horsesaysweird@feddit.org 1 points 1 day ago

Hm. Nagut, dann macht das natürlich Sinn. Danke für die Erklärung.

[–] horsesaysweird@feddit.org 1 points 1 day ago (2 children)

OK, ich glaub ich hab Dich immer noch nicht ganz verstanden. Woher genau weißt Du denn, dass unproduktive Jobs unproduktiv sind, weil sie schlecht bezahlt werden?

Ich hätte jetzt eher gesagt, unproduktive Jobs sind unproduktiv, weil sie weniger Nutzen pro Euro erzeugen als produktive Jobs. Wenn Du Friseur bist, geht jeder mit einer Frisur aus Deinem Laden raus und hat Dir nicht viel Geld dagelassen. Du verdienst also nicht viel, aber jeder an Dich bezahlte Euro ist produktiv eingesetzt worden. Wenn Du dagegen irgendeinen Verwaltungsberuf machst, von dem alle Beteiligten sagen, dass er weitgehend überflüssig ist und nur existiert, weil es die Gesetzeslage so vorschreibt, dann ist das ein unproduktiver Job, weil eben niemand was davon hat, auch wenn Du zehnmal so viel verdienst wie der Friseur.

[–] horsesaysweird@feddit.org 3 points 1 day ago (5 children)

Ja, deswegen hab ich auch "relativ gut" geschrieben. Für einen Ausbildungsberuf. Mit Managementstellen kannst Du das nicht wirklich vergleichen, weil die oft über Seilschaften vermittelt oder überhaupt erst erzeugt werden. Und bei einer 150k-Stelle hat man wahrscheinlich studiert, auch wenn man hinterher effektiv nichts macht.

Dass man automatisch mehr verdient, nur weil man studiert hat, ist natürlich auch ein Problem. Und es gibt noch viele andere. Ich sag überhaupt nicht, dass auf dem Arbeitsmarkt alles super ist. Ich sag nur, dass das mit dem Hungerlohn nicht mehr stimmt und Pflegeberufe die am besten bezahlten Ausbildungsberufe sind.

[–] horsesaysweird@feddit.org 6 points 1 day ago (8 children)

In der Pflege verdient man inzwischen relativ gut.

https://www.wiwo.de/politik/deutschland/azubi-gehalt-pflegeberufe-ueberholen-finanzbranche/100247302.html

Nach einer aktuellen Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung bekommen Auszubildende in der Pflege derzeit im ersten Jahr monatlich 1491 Euro bezahlt. Dahinter folgen die Versicherungsbranche mit 1455 Euro und die privaten Banken mit 1400 Euro.

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts verdienten vollzeitbeschäftigte Fachkräfte zuletzt im Mittel 4.228 Euro brutto im Monat. Das waren 1.612 Euro oder 61,6 Prozent mehr als ein Jahrzehnt zuvor.

[–] horsesaysweird@feddit.org 3 points 1 day ago (1 children)

Wieso nicht?

Aus dem Artikel:

Die Frage sei nicht, ob jemand zu wenig arbeite, sondern ob er an der falschen Stelle das falsche Ergebnis produziere. "Insofern ist die Frage zu bejahen. Das liegt aber nicht an den Mitarbeitern, das liegt daran, dass sich die Mitarbeiter mit Dingen befassen, die völlig unnötig sind, und dazu gehört wieder Bürokratie." (Hervorhebung von mir.)

Aus dem Wikipedia-Artikel:

Ein Bullshit Job ist eine Form der bezahlten Beschäftigung, die so vollständig sinnlos, unnötig oder schädlich ist, dass sogar die Beschäftigten selbst die Existenz der Beschäftigung nicht rechtfertigen können, auch wenn die Beschäftigten sich durch ihre Arbeitsbedingungen gezwungen fühlen, dies nicht zuzugeben.

In dem Tagesschau-Artikel ist jetzt nicht explizit die Rede von schädlichen Jobs, aber das heißt ja nicht, dass die nicht trotzdem existieren.

[–] horsesaysweird@feddit.org 4 points 2 days ago (1 children)

I think the point is that you can't trust any software. Hardware you can only trust if you built it yourself from simple logic components like transistors. Not sure how you would observe network traffic on that basis, but it's probably physically impossible to do because it would be so slow that you would die before you finished checking just one day worth of HTTPS requests.

[–] horsesaysweird@feddit.org 3 points 3 days ago

Dabei geht es um die Erbschaftssteuer, oder? Da versteh ich das Argument nicht so richtig. Wenn das Unternehmen Gewinn macht, dann wird davon eben ein Teil benutzt, um die Steuer abzuzahlen. Solange es keinen Gewinn macht, wird die Steuer zinnslos gestundet bis das Unternehmen sich wieder berappelt hat. Bis die Steuer bezahlt ist, bekommt der Eigentümer nur beispielsweise das Dreifache vom Gehalt des am geringsten bezahlten Angestellten.

Würde vielleicht dazu führen, dass Unternehmen mehr in sich selbst investieren und weniger in den Eigentümer. Es wäre vielleicht mehr Geld da, um Angestellte besser zu bezahlen und fortzubilden.

[–] horsesaysweird@feddit.org 6 points 3 days ago

Ja, aber es ist halt kein "resting face".

[–] horsesaysweird@feddit.org 8 points 3 days ago (2 children)

a facial expression that unintentionally creates the impression a person is angry, annoyed, irritated, or contemptuous, particularly when the individual is relaxed or resting.
https://en.wikipedia.org/wiki/Resting_bitch_face

Passt nicht zum Artikelbild. Da sieht sie eher aus wie eine böse Disney-Hexe.

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