Das verunsichert mich nur noch mehr.
Ich habe zwei Diagnostikdurchläufe hinter mir in den letzten 5 Jahren. Beide male kam man zum Ergebnis, zu unauffällig im Kindesalter oder bei Befragungen meiner Mutter, deutlich über cut-off scores im Erwachsenenalter. Ne offizielle Diagnose gab es trotzdem nicht, weil die aktuellen Diagnosekriterien es schlicht so nicht hergeben. Der Leidensdruck ist nach wie vor da, die Probleme im Alltag ebenfalls. Ich habe kürzlich selbst und meine Mutter den 169-Fragen Bogen bei adxs.org machen lassen und wir sind beide jenseits der "34 von 43 möglichen Symptomen". Freunde, die diagnostiziert sind, springen auch häufiger drauf an, dass ich auffällig sei.
Es ist einfach nur noch entmutigend und irritierend.