this post was submitted on 12 Feb 2026
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ADHS - Austausch, Tipps, Erfahrungen
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Das erste mal war im Rahmen einer teilstationären Behandlung bzgl. Depression. Dort war es dann sogar die Leiterin der angeschlossenen Klinik, die wohl zu dem Zeitpunkt auch beabsichtigt haben eine Abteilung für ADHS zu eröffnen. Zuletzt war es vor wenigen Wochen meine Therapeutin. Da es sich um ein Ausbildungsambulanz handelt muss sie das natürlich auch vor ihren Supervisoren begründen und das konnte sie, nach ICD-10, nicht. Sie selbst ist damit auch nicht zufrieden und hätte mir die Diagnose gegeben, wenn sie denn eine Handhabe gehabt hätte.
Ich habe vor Monaten nach Psychiatern gesucht, eben mit dem vorrangiges Ziel wieder auf Antidepressiva eingestellt zu werden. Ich habe Anfang und Ende März je einen Termin. Beim Termin Anfang März steht nicht dabei, dass ADHS ein Fachgebiet von ihr wäre. Die Psychiaterin Ende März ist auf ADHS und Autismus spezialisiert und wurde mir von einer Freundin, die selbst betroffen ist, empfohlen. Leider wurde mir hier bereits am Telefon sehr deutlich gemacht, dass keine Diagnostik durchgeführt wird und ohne eine bestehende Diagnose keine Medikamente verschrieben werden.
Meine Therapeutin hat angeboten, sofern ich das möchte und dann entsprechende Schweigepflichtentbindungen vorliegen, sich mit den Psychiaterin auch selbst zu unterhalten und ihre Bewertung zu begründen. Zudem haben sie gerade weitere Sitzungen bei der GKV beantragt und möchten die Zeit überwiegend damit verbringen, Strategien zu finden die mir im Alltag helfen.