this post was submitted on 16 Jan 2026
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de_EDV

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Ich würde das auf Anfrage jetzt erst mal hier eröffnen und schauen was sich tut.

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Hey Kids.

Ich habe vor kurzem einen neuen Job angefangen, wo ich die "Graubärte" ersetzen soll die über die letzten Jahre das Unternehmen verlassen haben. Bin nicht alleine, habe ein Team von scheinbar fähigen Leuten um mich herum. Auf einer technischen Ebene mache ich mir wenig Sorgen dass wir klarkommen werden.

Wir sind aktuell noch in einer weitgehend pre-Cloud-Umgebung unterwegs. Es gibt einen Rechenzentrumsstandort mit eigener Hardware (gemieteter Käfig, im wesentlichen), bei dem alle Branch Offices für zentrale Dienste angeschlossen sind, es gibt aber auch vereinzelte Dienste die in den Branch Offices laufen. DFS-Fileserver für die örtlichen Netzlaufwerke und sowas.

Natürlich läuft das ganze im wesentlichen auf einer Active Directory Domain und Windows-Diensten, OSS habe ich bisher kaum entdeckt.

Ich möchte im wesentlichen irgendwie verhindern dass ich in Zukunft vor einer Azure-Konsole sitzen muss, idealerweise würde ich mir wünschen dass wir als Organisation nicht vom nächsten Schritt des Enshittification Cycles bei MS betroffen sein werden.

Wie würdet ihr vorgehen? Ich würde denken dass was-auch-immer am Ende Erfolg haben kann NextCloud involviert, was aber daran liegen könnte dass mir keine anderen Alternativen bekannt sind, die viel versprechend aussehen.

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[–] mech@feddit.org 9 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Eine Umstellung in dem Umfang ist Entscheidung der Geschäftsführung.
Es ist also kein technisches Problem, sondern ein menschliches.
Eine kompetente GF wird sich für diese Entscheidung vom Leiter der IT beraten lassen.
D.h. du musst Menschen überzeugen.
Die GF kriegt wahrscheinlich feuchte Höschen, wenn sie die Preise der M365 Lizenzen sehen und das fälschlicherweise gegen die Kosten der aktuellen IT mit Server-Wartung etc. gegenrechnen. Vielleicht glauben sie auch, die IT zusammenschrumpfen zu können, weil man in Azure ja nur noch einen braucht, der Knöpfchen in einer Web-Oberfläche drückt.
Ganz klar die stärksten Argumente dagegen sind die Abhängigkeit von MS, die nach einer Migration jeden Preis diktieren können, der Verlust der Eigenständigkeit, und die politische Entwicklung in den USA. Gerne auch mal ansprechen, dass Microsoft ALLE Daten, die sie verwalten, den US-Behörden zur Verfügung stellen MUSS, ganz egal ob sie irgendwas mit DSGVO in ihr Werbematerial schreiben.
Und die Administration von Microsoft Produkten ist absoluter Rotz. Die Scheiße funktioniert nicht richtig, ist übermäßig kompliziert, ständig werden Funktionen in einem Portal gelöscht bevor sie in einem anderen implementiert sind, die Dokumentation ist andauernd veraltet und die Fehlermeldungen völlig nichtssagend. D.h. man braucht nicht weniger Admins, und die die man hat, müssten sehr teuer regelmäßig neu geschult werden.