this post was submitted on 19 Nov 2025
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Die Antwort ist immer die Gleiche: Weil es vermeintlich günstiger war und oft komfortabler.
So wie beim Abbau heimischer Produktion und der damit aufgebauten Abhängigkeit von China.
So wie beim Verkauf europäischer Unternehmen und sogar Infrastruktur ins Ausland, auch vorwiegend nach China.
So wie bei der Verhinderung des EE-Ausbaus und der Abhängigkeit von Russland, Saudi-Arabien, etc.
Und die Liste lässt sich noch deutlich verlängern.
Das langfristige Risiko, das nur Kosten verursacht und irgendwie auch immer nur diffus ist, wurde auf dem Altar vermeintlicher kurzfristiger Profite geopfert. Und obwohl das alles aktuell mehr als offensichtlich ist, wird zumindest politisch immer noch nur zaghaft ein bißchen aufs Ruder gepustet, nachdem man die, die wirklich mal am Ruder rumgerissen haben diskreditiert und zum vorzeitigen Abdanken genötigt hat.
An der Spitze stehen aber die Superreichen, die von langfristigem Erfolg profitieren. Irgendjemand hätte gegensteuern müssen.
Hahaha! Dann schau dir mal an, wie Unternehmen heute geführt werden. 'Langfristig' ist da überhaupt nichts. Stattdessen wird alles auf kurzfristigen Profit gedreht, ganz gleich, ob das langfristig riesige Probleme machen wird.
Ob nun Handel mit China, Festhalten am Verbrenner,.. ständig ist es das gleiche: die interessiert nur, dass kurzfristig die Kasse klingelt.
Von solchen Leuten kannst du nicht ernsthaft langfristiges Denken erwarten.
Das macht eben keinen Sinn. Nicht nur ein paar Umweltschützer wissen seit Jahren was kommt.
Dafür müsste man aber das große Ganze betrachten.
Die schauen aber nur auf die nächsten 4-5 Jahre, die sie in diesem Unternehmen arbeiten und wie sie in dieser Zeit den maximalen Profit erreichen. Was danach kommt, ist ihnen vollkommen egal.
So, wie Weltwirtschaft heutzutage funktioniert, kann sich ein börsennotiertes Unternehmen im internationalen Wettbewerb 'nachhaltiges Denken' gar nicht erlauben.
Und deshalb wird es knallen, denn durch die Fokussierung auf kurzfristigen Profit wird man langfristig vor die Hunde gehen. Aber das müssen die wohl erst selber rausfinden.
Die Eigentümer haben langfristige Interessen. Wenn es knallt, dann war es so gewollt.
"Die Eigentümer" sind irgendwelche Shareholder, die sich nur darum scheren, wie hoch die jährliche Dividende ist. Das ist doch genau das Problem.
Die Minderheitsaktionäre, was auch so gewollt ist. Dagegen hat Blackrock die LGBTQ Agenda gepusht, was nicht mal ein Unternehmens- sondern ein Gesellschaftsvorteil ist. Die großen Anteilseigner denken strategisch.
Natürlich kann es sein, dass nur amerikanische Investoren langfristig denken. Vorstellen kann ich es mir nicht.
Ich weiß nicht, wovon du da redest.
Ein großes börsennotiertes Unternehmen befindet sich quasi automatisch im Zwang, kurzfristig ebenso erfolgreich zu performen wie seine Wettbewerber. Das führt zu einer Präferenz für kurzfristig maximierten Erfolg statt vorsichtigerer langfristiger Strategien.
Nicht zwangsweise, wie Amazon mit seiner gewinnfreien Strategie gezeigt hat.
Der Einfluss der Grossaktionäre schafft Raum für strategische Entscheidungen. Ausserdem gibt es private Unternehmen. Milliardäre haben genügend Resourcen, um langfristige Investitionen zu tätigen.
Amazon hat seine Gewinne für weitere Expansion reinvestiert. Quasi wie ein Startup.
Das ist etwas anderes als eine Strategie, für langfristigen Erhalt auch mal kurzfristige Gewinne/Expansionen liegen zu lassen.
Es zeigt jedenfalls, dass Unternehmen langfristig denken können. Natürlich nicht alle. Aber es ist auch eher Aufgabe der Eigentümer, strategisch zu investieren und Vorgaben zu machen.
Wenn die Eigentümer die Bindung an US Unternehmen akzeptieren, dann muss ein Unternehmen keine Alternative schaffen. Die Frage ist, ob Europäer eine Mehrheit bei den Eigentümern stellen und ob sie ein Interesse an einem unabhängigen Europa haben.
IMO sind die meisten Menschen nicht in der Lage langfristig zu denken.
Geht mir ja auch so, immer wenn ich was lange im Voraus plane, kommt mir das Leben dazwischen. Ich bin allerdings auch nur für mich und meine Familie verantwortlich und nicht für hunderte oder tausende Angestellte oder Millionen von Bürgern.
Hier ist das Problem, dass es keinen Plan gab. Wenn du zur Haupturlaubszeit statt einer kompletten Reise nur Flugtickets buchst und dann teuer vor Ort ein Hotel suchen musst, fragt auch jeder, was dein Plan war.