this post was submitted on 19 Nov 2025
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Dafür müsste man aber das große Ganze betrachten.
Die schauen aber nur auf die nächsten 4-5 Jahre, die sie in diesem Unternehmen arbeiten und wie sie in dieser Zeit den maximalen Profit erreichen. Was danach kommt, ist ihnen vollkommen egal.
So, wie Weltwirtschaft heutzutage funktioniert, kann sich ein börsennotiertes Unternehmen im internationalen Wettbewerb 'nachhaltiges Denken' gar nicht erlauben.
Und deshalb wird es knallen, denn durch die Fokussierung auf kurzfristigen Profit wird man langfristig vor die Hunde gehen. Aber das müssen die wohl erst selber rausfinden.
Die Eigentümer haben langfristige Interessen. Wenn es knallt, dann war es so gewollt.
"Die Eigentümer" sind irgendwelche Shareholder, die sich nur darum scheren, wie hoch die jährliche Dividende ist. Das ist doch genau das Problem.
Die Minderheitsaktionäre, was auch so gewollt ist. Dagegen hat Blackrock die LGBTQ Agenda gepusht, was nicht mal ein Unternehmens- sondern ein Gesellschaftsvorteil ist. Die großen Anteilseigner denken strategisch.
Natürlich kann es sein, dass nur amerikanische Investoren langfristig denken. Vorstellen kann ich es mir nicht.
Ich weiß nicht, wovon du da redest.
Ein großes börsennotiertes Unternehmen befindet sich quasi automatisch im Zwang, kurzfristig ebenso erfolgreich zu performen wie seine Wettbewerber. Das führt zu einer Präferenz für kurzfristig maximierten Erfolg statt vorsichtigerer langfristiger Strategien.
Nicht zwangsweise, wie Amazon mit seiner gewinnfreien Strategie gezeigt hat.
Der Einfluss der Grossaktionäre schafft Raum für strategische Entscheidungen. Ausserdem gibt es private Unternehmen. Milliardäre haben genügend Resourcen, um langfristige Investitionen zu tätigen.
Amazon hat seine Gewinne für weitere Expansion reinvestiert. Quasi wie ein Startup.
Das ist etwas anderes als eine Strategie, für langfristigen Erhalt auch mal kurzfristige Gewinne/Expansionen liegen zu lassen.
Es zeigt jedenfalls, dass Unternehmen langfristig denken können. Natürlich nicht alle. Aber es ist auch eher Aufgabe der Eigentümer, strategisch zu investieren und Vorgaben zu machen.
Wenn die Eigentümer die Bindung an US Unternehmen akzeptieren, dann muss ein Unternehmen keine Alternative schaffen. Die Frage ist, ob Europäer eine Mehrheit bei den Eigentümern stellen und ob sie ein Interesse an einem unabhängigen Europa haben.