They literally did, for anyone who doesn't get the reference.
djsp
Zum Glück gibt es die Rentenkasse, die die armen verwirrten Unternehmer vor ihrer eigenen Dummheit schützen?
Dass Selbstständige nicht genug vorsorgen, liegt nicht daran, dass sie das fahrlässig versäumen würden –was Du »Dummheit« bezeichnest–, sondern ist vielmehr eine Folge der Konkurrenz, der sie noch stärker ausgesetzt sind, als Angestellte. Bei einer Anstellung wird zwingend in die Rentenkasse eingezahlt; bei einer Beauftragung hingegen nicht. Das führt in vielen Branchen dazu, dass sich Selbstständige teilweise zu Lasten ihrer eigenen Vorsorge unterbieten müssen, um überhaupt zu konkurrieren. Die Einnahmen reichen dann gerade so fürs Leben, bis sie eben nicht mehr reichen.
Wie sonst woanders sehe ich hier keine Schuld bei diesen Selbstständigen. Das Problem ist eher das System, das das nicht nur zulässt, sondern fördert. Die Lösung ist aus meiner Sicht, solche Beauftragungen, bei denen der vermeintlich Selbstständige in Wirklichkeit von einem einzelnen Auftraggeber abhängig ist, in regulierte Arbeitsverhältnisse umzuwandeln.
Ich finde das gut.
Mit Scheinselbstständigkeit werden in vielen Branchen –nicht nur in der Logistik– Arbeitsrechte umgangen. Unternehmen können Selbstständige im Gegensatz zu Angestellten jederzeit loswerden und sind bei Selbstständigen auch nicht an Arbeitszeiten gebunden. Lohnfortzahlung und bezahlten Urlaub gibt es in solchen Arbeitsverhältnissen ebenfalls nicht.
Scheinselbstständigkeit ist zwar auch für einige vermeintlich Selbstständigen von Vorteil, die sich damit die teuren Sozialversicherungsbeiträge sparen und sozusagen mehr Netto vom Brutto behalten, aber das auch nur, bis sie wegen schlechter Auftragslage, eines Unfalls oder einer längeren Erkrankung leer dastehen. Fürs Alter vorgesorgt wird auch selten ausreichend.
Alles in allem setzt Scheinselbstständigkeit Arbeitende unter Druck und ist damit zu unserem kollektiven Nachteil, auch wenn sie sich für den einen oder anderen im Augenblick lohnen mag. Dass die Umsetzung nicht nur ausbeuterische Unternehmen, sondern auch Arbeitende trifft, ist dennoch bedauerlich.
Greg Abbott und Ted Cruz können zwar nicht mit König Maggus dem Ersten mithalten, denn seine Eleganz, seine Eloquenz und sein Großmut suchen weltweit seinesgleichen, aber ihre Anstrengungen könnten schon mit einem Schuss… auf das Gestirn… gewürdigt werden.
You propose to instill a deep conviction –that the death penalty is unacceptable– in a broad majority of people:
[…] you do this by making the death penalty something the populace opposes.
Then make the idea so repugnant only a minority of a minority of people would be okay with it.
How?
You put it like we haven't tried. You put it like we can somehow do it. That contradicts current trends: political violence in particular and violence more broadly are becoming more and more acceptable again.
If the fascists take control then feel free to start killing fascists.
By then it will be far too late.
As times are now use the systems in place that will prevent the rise of the AFD. If the fascists take control then feel free to start killing fascists. Be sure to be early, but you do that after the systems failed.
The system and all its guardrails are actively failing before your eyes and have been for over a decade at this point. In fact, the system –capitalism– isn't really failing, but simply succumbing to its own contradictions and evolving into its next stage: fascism.
It's basically you should be afraid that those people over there will kill you so you must kill them first.
No. It's neither fear nor hate. It's not a tribal proposition either. It's an instrument of last resort to preserve our chance of building a fair system.
The death penalty, especially for political offenses, always seems nice when its your side in power.
When “our side” is no longer in power, “they” might introduce the death penalty. What's to stop “them”, once they are in control? Our good faith?
Limits on state power do not reliably prevent bad governments from abusing it, because bad governments can and do weaken and circumvent those limits. Are constitutional limits meaningfully stopping Trump? Did they keep Putin from the presidency?
In my view, this logic is another case of “when they go low, we go high”. The only reliable way to prevent the abuse of state power is to keep those who would abuse state power from attaining it in the first place.
If you reject the states power to execute it's own citizens and make that idea unacceptable to the people then you take away one of the fascists' best tools for oppressing the people.
Execution may be unacceptable to some of us, but –crucially– it is acceptable to those who would most abuse it, and they will cheer its reintroduction.
Ich habe noch keine richtige Anzeige erstattet, weil ich erst seit zwei Monaten –seit meinem letzten Unfall– eine Kamera habe und wegen eines gebrochenen Arms wenig unterwegs war. Dass Anzeigen im Sande verlaufen, habe ich auch immer wieder gehört und gelesen. Ich werde es dennoch ausprobieren und gerne hier berichten.
Mit Deinem ersten Punkt sprichst Du mir aus der Seele. Anfangs bin ich ebenfalls einfach losgeradelt. Dann habe ich mir nach und nach Sachen zugelegt, die schon einen Nutzen hatten, aber mich auch gebunden haben. Mittlerweile habe ich ein Gleichgewicht gefunden, indem ich nur das behalte, was mir einen Mehrwert bringt, ohne mich einzuschränken. Die Handyhalterung bleibt — sie ist unter anderem für Navigation sehr praktisch und, da sie fest an meinem Lenker montiert ist, muss ich gar nicht an sie denken. Radklamotten ziehe ich mir hingegen nicht mehr an; stattdessen trage ich luftdurchlässigere Kleidung, die sowohl auf dem Rad als auch zu Fuß komfortabel ist. Die Kamera stellt in diesem Sinne einen Rückschritt dar. Zur Mitnahme und Ladung, die Du erwähnst, kommt noch der Schnitt der Videobeweise hinzu.
Deinem zweiten Punkt kann ich meine Erfahrung entgegensetzen. Ich jedenfalls suche nicht nach Verstößen, sondern fahre weiterhin vorausschauend und rücksichtsvoll von A nach B. Ich bin eigentlich entspannter unterwegs, weil ich nicht mehr sofort tätig werden muss. Menschen, die gegen die Regeln verstößen und mich dabei gefährden, muss ich zum Beispiel nicht mehr an Ort und Stelle davon überzeugen, dass sie einen Fehler gemacht haben und in Zukunft aufmerksamer fahren sollten, was erfahrungsgemäß sehr selten klappt; jetzt kann die Justiz dafür sorgen, falls ich mich für eine Anzeige entscheide. Menschen, die mich grob fahrlässig oder absichtlich gefährden, kann ich jetzt erst dazu bringen, solches Verhalten zu unterlassen; solche Menschen ließen sich noch nie auf Argumente ein. Wenn jemand auf dem Radweg steht, muss ich nicht mehr vor Ort entscheiden, ob ich ein Foto mache; ich kann jetzt in Ruhe darüber nachdenken, inwiefern Radfahrer gefährdet wurden und ob eine Anzeige sinnvoll wäre — das Bildmaterial ist auf jeden Fall vorhanden.
Mit Kamera zu fahren, würde ich nicht als Aufrüstung werten, weil es –anders als größer und schwerere Autos– niemanden gefährdet, aber ich kenne mich mit dem Begriff der »Aufrüstung im Straßenverkehr« auch nicht aus. Warum hältst Du das für eine Aufrüstung?
Du kannst Deine Fahrten mit einer Kamera aufzeichnen. Dafür eignen sich sogenannte Actioncams, die gegen Regen geschützt sind, Bildstabilisierung bieten und sich an Deinem Fahrrad befestigen lassen.
Eine Videoaufnahme hätte Dich zwar nicht vor diesem Manöver geschützt, aber sie könnte zusammen mit einer Anzeige –die in Deinem Fall absolut berechtigt wäre– den Busbetrieb dazu bringen, seine Berufskraftfahrer besser zu schulen, und andere Verkehrsteilnehmer für so was sensibilisieren und vor ähnlichen Aktionen abschrecken. Der ADFC hat dieses Jahr einen Artikel zur Rechtslage solcher Videoaufnahmen veröffentlicht. Mitgliedern des ADFC steht übrigens eine Rechtsschutzversicherung zur Verfügung, die Dich bei einer Anzeige vielleicht unterstützt hätte.
In den vielen Vorfällen und Unfällen, in denen schlechte Infrastruktur eine Rolle spielt, können Videoaufnahmen auch ohne Anzeige eine positive Wirkung erzielen, indem sie auch Menschen, die selbst selten oder nie Fahrrad fahren, sensibilisieren und für eine sinnvollere Verkehrspolitik begeistern. Zumindest eine Person hat das zu einem YouTube-Kanal gemacht und mit solchen Videoaufnahmen super aufgeklärt.
Zu guter Letzt: es tut mir leid, dass Du so was erlebt hast, und es freut mich, dass Du nicht verletzt wurdest. Fühl Dich gedrückt :).
Hinzu kommt meines Wissens, dass amerikanische Raffinerien eher auf schweres Rohöl ausgelegt sind, wie es in Venezuela vorkommt:
Die Vereinigten Staaten exportieren durch das Frackingboom zwar mehr, als sie importieren, aber sie sind weiterhin auf ausländische Raffineriekapazitäten (oder importierte Ölprodukte) angewiesen: