this post was submitted on 06 Jul 2026
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Der frühere Vizekanzler wird eine dänische Investmentfirma bei der Stadtentwicklung beraten. Das Unternehmen investiert auch in Immobilien in mehreren deutschen Städten.

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[–] kossa@feddit.org 11 points 4 days ago* (last edited 4 days ago) (2 children)

ITT: Lemmy simpt auf einmal für Großunternehmen, weil Habeck. "Es gibt auch bessere Großkonzerne", "Er bewegt bestimmt etwas zum Guten", "Es ist ja wenigstens nicht Blackrock", "Jemand muss aber auch in Wohnraum investieren".

Lest euch doch nur mal deren Selbstdarstellung durch: https://urban.partners/de/where-we-invest "Wir investieren in hochwertige Wohnbauprojekte und Immobilien in europäischen Großstädten", "Miet- und Eigentumswohnungen" etc. pp. Ja, sind bestimmt die Guten.

Ja, ne, is' klar.

Edit: Julia Klöckner bewegt nach ihrem Bundestagspräsidium bestimmt auch etwas zum Guten bei Nestle, jaja

Edit: Julia Klöckner bewegt nach ihrem Bundestagspräsidium bestimmt auch etwas zum Guten bei Nestle, jaja

Immerhin produziert Nestlé ja Lebensmittel, das muss doch gut sein, oder? Oder? /s

[–] Ibuthyr@feddit.org -3 points 3 days ago (1 children)

Ich bin erstmal angewidert und fühle mich irgendwie betrogen. Aber ich bin auch vorsichtig optimistisch. Irgendjemand muss in Wohnraum investieren und das machen Privatmenschen nun mal nicht. Mal sehen auf welche Seite er da stehen wird.

[–] kossa@feddit.org 3 points 3 days ago (1 children)

und das machen Privatmenschen nun mal nicht

Citation needed. Die überwiegende Mehrheit EFH sind privat investiert. Und zunehmend auch Wohnungen in Mehrparteinhäusern. Einhge Freunde von mir haben Genossenschaften mitgegründet, in denen sie Wohnungen gebaut haben ¯\_(ツ)_/¯.

Weil es halt auch einfach billiger ist, in diesem wahllos kaputtspekulierten Markt, da mit der selbst genutzten, selbst gebauten Wohnung keine Renditeerwartungen verknüpft sind

[–] Ibuthyr@feddit.org 1 points 3 days ago

Ich hätte das vielleicht nicht so absolut schreiben sollen. Natürlich gibt es hier und da mal privatmenschen, die auch Wohnraum schaffen. Aber im großen Stil sind es dann doch Investoren. Wenn der Habeck da einen positiven Einfluss haben kann, dann ist das nicht schlecht... Aber erstmal abwarten. Noch bin ich schwer enttäuscht davon, lol.

[–] poVoq@slrpnk.net 21 points 6 days ago (1 children)

Naja, immerhin nicht Blackrock oder Gasprom...

[–] trollercoaster@sh.itjust.works 2 points 4 days ago* (last edited 3 days ago)

Was genau ist der Unterschied? Der geht zu einer Investment-Heuschrecke. Schlimmer noch, zu einem Immobilien-Investor. Diese Firmen sind maßgeblich für die absurden Preise für Wohnraum verantwortlich. Wenn eine solche Firma "Stadtentwicklung" macht, ist das in der Regel Gentrifizierung, um die Profite zu maximieren. Onkel Robert macht dann noch ein bisschen Greenwashing obendrauf, dass das hübsch aussieht. (und noch teurer wird)

[–] golli@sopuli.xyz 9 points 5 days ago

Also seine vorherige Beschäftigung an Universitäten etc zu gehen und da Vorträge zu halten fand ich definitiv sympathischer.

Neben seinen Kontakten kann ich mir aber bei Habeck zumindest vorstellen, dass er auch inhaltlich durchaus für so ein Unternehmen interessant ist.

[–] A_norny_mousse@piefed.zip 8 points 5 days ago

Da muß man sich jetzt nicht echauffieren, finde ich. Er ist immerhin auch schon Wirtschaftsminister gewesen.

Und so schwer es mir fällt muss ich zugeben dass es eben auch bessere (Groß-)Unternehmen gibt.

Ich hoffe er tut relativ Gutes.

[–] marius@feddit.org 5 points 5 days ago (1 children)

Ich dachte, der hat keine Wirschaftskompetenz

[–] Duke_Nukem_1990@feddit.org 3 points 5 days ago

Haben "Politiky-zu-Vorstandsmitglied-Pipeline"-Absolvent:innen ja sonst auch nicht.

[–] DmMacniel@feddit.org 6 points 6 days ago (2 children)

Klingt gut, wünsche ihm viel Erfolg dabei was zum Guten zu bewegen!

[–] gedfromgont@piefed.ca 21 points 6 days ago (4 children)

Das Unternehmen investiert auch in Immobilien in mehreren deutschen Städten.

Klingt für mich nicht besonders gut.

?? Ohne investment wird nichts großes gebaut. Sogar Einfamilienhäuser werden mit "investment" gebaut, wenn man sich das Geld dafür leiht.

[–] Sibbo@sopuli.xyz 4 points 5 days ago

Ich kann mich nicht mehr genau an die Wohnungsbaupolitik erinnern, aber viele Sozialwohnungen haben die damals nicht gebaut, oder?

[–] Frieda@feddit.org 1 points 5 days ago

Ich bin froh, dass es Immobilien in Deutschland gibt. Sonst gäbe es noch viel mehr Obdachlosigkeit. Gerade in Bereichen wie Stadtentwicklung und Immobilien, kann man sehr viel für die Umwelt und für die Abfederung von Klimawandelschäden (Hitze, Starkregen...) tun. Dänemark hat z. B. bereits in Kopenhagen fantastische Ideen umgesetzt.

[–] Melchior@feddit.org -3 points 5 days ago

Keiner sollte ihn Wohnungen investieren!!!! Wir sollten zurück in die Frühzeit und endlich alle auf der Straße leben. Am Besten fangen wir mit diesen Sozial-schmarotzenden Arbeitnehmern an, die zu viel für eine Sozialwohnung und zu wenig für Eigentum verdienen. /s

[–] poVoq@slrpnk.net 17 points 6 days ago (1 children)

Socialwashing von Gentrifizierung finde ich jetzt nicht so toll. Wenn eine Investmentfirma in dem Bereich forscht ist das eigentlich immer nur wie man teuren Luxuswohnungen mit ein paar Sozialwohnungen einen positiven Anstrich verpassen kann.

[–] trollercoaster@sh.itjust.works 1 points 4 days ago* (last edited 4 days ago)

Die Luxuswohnungen kriegen dann aber dank dem Weltenretter und Messias Robert Habeck schön Wärmepumpe, Solardach und mindestens 70cm Styropor auf die Fassade. Für die Umwelt. (Eigentlich, um den Preis, zu dem man die vermieten kann, zu verdrölffachen)

[–] trollercoaster@sh.itjust.works 2 points 5 days ago (1 children)

Tja. Neoliberale Politiker tun neoliberale Politikerdinge. Mehr brechende Neuigkeiten in der Tagesschau um 8.

[–] Goldholz@lemmy.blahaj.zone -1 points 4 days ago

Auf Lemmy wäre Marx Neo Liberal, da dieser ebenfalls Aktien hielt und investierte