this post was submitted on 17 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] runiq@feddit.org 18 points 20 hours ago

Ohne den Artikel gelesen zu haben, verdächtige ich als alteingesessener Salonbolschewist zunächst einmal den Kapitalismus.

[–] nocteb@feddit.org 8 points 19 hours ago* (last edited 19 hours ago) (1 children)

Was bei uns auch nicht hilft, ist das fehlende Geld in den Kommunen. Seit Jahren gibt es hier Kürzungen und das Angebot geht immer weiter zurück und wird immer teurer. Mit der Kultur kann man es ja machen ist ja nicht so wichtig. Konzertpreise haben sich seit meiner Jugend versechsfacht.

[–] nahostdeutschland@feddit.org 2 points 18 hours ago

Das kommt sicherlich noch dazu. Wenn das Jugendzentrum erstmal zu ist, dann kann dort auch kein Jugendlicher mehr hingehen.

[–] Ooops@feddit.org 48 points 1 day ago (3 children)

Warum geht die Jungend nicht mehr feiern? Warum trinkt die Jugend nicht mehr so viel? Warum konsumiert die Jugend nicht mehr wie früher? Warum kriegt die Jugend keine Kinder mehr? Warum kauft die Jugend keine Immobilien mehr? Warum isst die Jugend nicht mehr so viel auswärts?

Es muss da doch irgendeinen Zusammenhand geben? *überleg*

Ich hab's! Die Jugend ist einfach dumm und zu faul sich zu bewegen! Das wird es sein!!

[–] nahostdeutschland@feddit.org 28 points 1 day ago

Der Gag ist ja, dass die Jugend da alles richtig macht: Weniger saufen ist gut. In einer überbevölkerten Welt mit Ressourcenproblemen sind weniger Kinder gut. Weniger Konsum ist gut. Weniger draußen in merkwürdigen Kaschemmen die ganze Kohle versaufen ist auch gut. Dafür wird sie dann wieder mal beschimpft. Wenn sie sich so richtig die Kante geben würde und im Nachtleben so richtig alles versaufen würde, würde sie garantiert auch wieder beschimpft

[–] runiq@feddit.org 10 points 1 day ago

Auf die Erkenntnis erstmal 'ne Rentenerhöhung!

[–] almpeter@feddit.org 17 points 1 day ago (1 children)

Ich vermute es hat mit diesen neumodischen "Computern" zu tun... ballern und strömen sind billiger als ne Pulle Wasser im Club.

[–] gedfromgont@piefed.ca 13 points 1 day ago (1 children)

Ah ja, diese Killerspiele wahrscheinlich! Sie glauben ja nicht was es da so alles gibt!

[–] MaggiWuerze@feddit.org 8 points 1 day ago

brutale Killerspiele bitte schön

[–] comrade_twisty@feddit.org 39 points 1 day ago (1 children)

Ältere Leute (dazu zähl ich mich mal) gehen auch nicht mehr aus weil die Preise einfach unverschämt sind. Warum soll ich 12 Franken für ein 2 dezi Bier bezahlen nachdem ich schon 20 Franken Eintritt gelöhnt habe?

[–] slevinkelevra@sh.itjust.works 24 points 1 day ago (1 children)

Nur leider sind die Preise oft so unverschämt weil die Pacht so unverschämt sind. Wir waren sonst immer in München zum Rockabend im Nerodom. Das Gebäude wurde verrerbt, dann hat der Laden dicht gemacht weil der neue Besitzer die Pacht so weit erhöht hat.

[–] comrade_twisty@feddit.org 6 points 1 day ago (1 children)

Das Beispiel war auf nem Acker. Da war mit Sicherheit kaum Pacht im Spiel.

Wenns ne Halle gewesen wär dann hätte der Eintritt mindestens 40 oder 50 gekostet.

Bei sowas treibt in Deutschland die GEMA das unsagbar in die Höhe...

Ein Ansatz besagt, dass die Unlust auszugehen, die Folge der wirtschaftlichen Faktoren sein könnte: Weniger Kinder, weniger Zusammenleben mehrerer Generationen, höhere Förderung der wenigen Nachkommen und damit auch wieder mehr Zeit alleine. Hinzu kommen die Möglichkeiten des Internets zur Kommunikation - Persönliche Messages, Social Media. Was wahrscheinlich für die aktuelle Jugend prägend war, die COVID-Zeit mit Social Distancing und Unterricht über Plattformen wie WebEx, Zoom, Microsoft Teams und Co. Das könnte ein wenig sozialisiert haben.

[–] Lemmchen@feddit.org 13 points 1 day ago (1 children)

Bei mir in der unmittelbaren Umgebung gab es nur einen Club der (noch dazu sehr unregelmäßig) geile Techno-Events veranstaltet hat. Der hat mittlerweile leider geschlossen. Alle anderen Clubs, die in Frage kämen, sind weiter weg, was entweder heißt man muss sehr lange An- und Abreisezeiten mit (ggf. ausfallenden) öffentlichen Verkehrsmitteln in Kauf nehmen, übertrieben teure Taxifahrten einplanen, oder nüchtern bleiben und selbst fahren. Ist leider alles Arsch.

[–] DrunkenPirate@feddit.org 1 points 1 day ago (3 children)

KO-Tropfen sind echt ein Fluch. Diese ständige Unsicherheit kann ich nachvollziehen. Gab’s früher einfach nicht, das Zeug.

[–] loppwn@sh.itjust.works 1 points 5 hours ago

Junge Nichte von nem Bekannten ist im Bauwagen und auf Bierzelten unterwegs. Sie trinkt aus Furcht/Wissen vor KO-Tropen quasi nur AntiAlk aus Flaschen. Als ein Freund mal auschenkte dem sie vertraut hat Sie sich ein Bier getraut.

[–] Teppichbrand@feddit.org 16 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (1 children)

Im Artikel steht, dass es keine belastbaren Zahlen zu Gewalt im Nachtleben gibt. Ich bin mir sicher, dass das Nachtleben früher™ im Zweifelsfalle gefährlicher war, mit wesentlich mehr Alkohol und ohne Handy. Allerdings, und das ist meine Kritik, machen wir uns als Gesellschaft total verrückt vor Angst, weil wir unsere Hirne ständig mit schrecklichen Anekdoten bombardieren, die Werbe-Klicks generieren und unsere Wahrnehmung verzerren. Dadurch steigt die gefühlte Gefahr, auch wenn das im Zweifel einfach nichts mit der Realität zu tun hat. Ich beobachte das in allen Bereichen. Auch Eltern verhalten sich, als ob Scharen von Übeltätern auf ihre Kinder lauern. Also bleiben die Menschen lieber in ihrer lauwarmen Komfortzone und erzählen sich, wie schlimm es da draußen sei. Auch dieser Artikel tut genau das.
Wenn du unbeschwert feiern gehen willst, dann such dir drei Freundis, bleib locker, stell nicht zu hohe Erwartungen und ziehe halt los. Und nimm 100€ mit, denn dieses Argument kann ich wiederum sehr gut verstehen. Ist alles brutal teuer geworden.

[–] alleycat@feddit.org 1 points 1 day ago (1 children)

Sollten die nicht verboten werden? Also der Verkauf?

[–] Chewy7324@discuss.tchncs.de 5 points 1 day ago

Soweit ich weiß, sind die meisten Stoffe, die als K.O.-Tropfen missbraucht werden, rezeptpflichtig. Aber wie bei anderen Drogen, schränkt ein Verbot die illegale Verbreitung nur sehr begrenzt ein.