this post was submitted on 22 Mar 2026
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Europas Abhängigkeit von US-Digitaldiensten kann plötzliche, fatale Folgen haben. Mahnendes Beispiel ist ausgerechnet die folgenschwere Interaktion eines mutmaßlichen Kreml-Killers mit einem beliebten Übersetzungstool.

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[–] broom@piefed.social 24 points 1 month ago (1 children)

Es hat zwar im Beispiel des Artikels zwei für Russland tätige Autragskiller getroffen. Bemerkenswert ist aber, dass alles was bei Google Translate übersetzt wird gespeichert wird. Dauer des Speicherung?: Unbekannt

Ergo bitte in Europa z.B. das hervorragende DeepL verwenden: https://www.deepl.com/de/translator

[–] poVoq@slrpnk.net 1 points 1 month ago (1 children)

Warum sollte das bei DeepL anders sein?

[–] Jiral@lemmy.org 17 points 1 month ago* (last edited 1 month ago) (2 children)

DeepL ist ein europäisches Unternehmen und die Daten werden nicht in Drittstaaten übermittelt. Damit haben US Gerichte keinen direkten Zugriff, außerdem ist EU Recht besser durchsetzbar.

[–] Schneemann@discuss.tchncs.de 7 points 1 month ago (2 children)

Mit ihren neuesten AGB Änderungen räumt sich Deepl allerdings das Recht ein, Daten an Amazon Web Services Services weiterzuleiten. Das klingt so als ob die dann potentiell doch wieder in den USA landen können.

[–] parson0@startrek.website 1 points 1 month ago

Das ist gut zu wissen, danke.

[–] Jiral@lemmy.org 1 points 1 month ago

Ja, teilweise. Dann ist aber auch was in ihrem "Trust Centre" steht irreführend bzw schlichtweg falsch.

[–] pantherina@feddit.org 1 points 1 month ago* (last edited 2 weeks ago) (1 children)

Wenn man aber in der EU Probleme bekommt, nützt einem das gar nichts.

Ich fand diesen Talk hierzu sehr sinnvoll (Zeit: 10:22:30)

Man ist durch die Verwendung eines lokalen kapitalistischen Unternehmens nicht unbedingt besser dran.

(Benutze trotzdem DeepL, aber auch dict.cc und Firefox Translations)

[–] Jiral@lemmy.org 0 points 1 month ago (1 children)

Die Unfähigkeit Deutschlands eine funktionsfähige Digitalinfrastruktur aufzubauen sagt jetzt aber auch nicht viel aus. Deutschland war schon vor 50 Jahren in der Steinzeit wo andernorts schon alles über Lochkarten lief musste man da noch alles per Antragsformularen erledigen. In anderen Mitgliedsstaaten läuft das deutlich problembefreiter. Frankreich zeigt auch vor, dass wenn der politische Wille da ist, digitale Soveränität keineswegs ein reines Luftschloss sein muss.

[–] pantherina@feddit.org 1 points 1 month ago* (last edited 1 month ago)

Hat mit meinem Kommentar nichts zu tun. Geht aber in dem Video auch um kompetente Verwaltung und eigene Projekte

[–] General_Effort@lemmy.world 1 points 1 month ago (2 children)

Fragt sich, wie lange Deepl bestehen kann, wenn LLM-Dienste Übersetzungen quasi nebenbei machen.

[–] RedstoneValley@sh.itjust.works 14 points 1 month ago (1 children)

Deepl basiert auf einem auf Übersetzungen spezialisierten LLM, und die Qualität von Übersetzungen ist nicht immer egal...

[–] General_Effort@lemmy.world -3 points 1 month ago (1 children)

Wenn man schon den allgemeinen Assistenten hat, warum noch zusätzlich einen spezialisierten Übersetzungsdienst bezahlen? Wie du sagst: Qualität. Aber gibt es da überhaupt noch einen Vorsprung? Europa kann gerade in der Hinsicht nicht mithalten.

[–] RedstoneValley@sh.itjust.works 7 points 1 month ago (1 children)

Was Übersetzungen angeht, offenbar schon. Ich selbst habe zumindest deutlich bessere Erfahrungen mit Deepl als mit Google Translate oder generischen LLMs gemacht.

[–] General_Effort@lemmy.world 1 points 1 month ago

Google Translate ist mies. Allenfalls eine Alternative zu lokaler Übersetzung, wie bei Firefox eingebaut. Das ist kein Vergleich zu den üblichen LLM-Diensten. Hast du spezielle Anforderungen an denen die scheitern?

[–] woelkchen@lemmy.world 8 points 1 month ago

Ich denke, man kann anhand des Namens davon ausgehen, dass Deep Learning die Basis von DeepL ist.