this post was submitted on 02 Feb 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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Der Absatz von Bier ist in Deutschland 2025 so stark gesunken wie nie zuvor. Neben dem schlechten Konsumklima spielen auch neue Trends eine Rolle. Nur eine Sorte kann Wachstum verzeichnen.

Mit einem Minus von 6,0 Prozent haben die deutschen Brauereien im vergangenen Jahr nur noch rund 7,8 Milliarden Liter Bier abgesetzt. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Erstmals fiel der Absatz unter die Marke von acht Milliarden Litern.

Der Einbruch setzt einen langfristig rückläufigen Trend fort. Vor zehn Jahren setzten die Brauereien noch fast zwei Milliarden Liter mehr Bier ab.

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[–] CyberEgg@discuss.tchncs.de 40 points 1 week ago (7 children)

Nach Einschätzung des Deutschen Brauerbundes (DBB) spielen neben einem gesünderen Lebensstil und veränderten Trinkgewohnheiten auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. "Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren", erklärte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB.

Quizfrage zwischendurch: was ist wohl für diese Konsumzurückhaltung verantwortlich?

  1. Die Ausländer
  2. Die Arbeitslosen
  3. Jene Pappnasen, die ständig wiederholen, wie schlecht es um Die Wirtschaft™ (viel Spaß mit den Teekesselchenwitzen) stünde, die von irgendwelchen Spardogmen schwadronieren und Mehrarbeit von den Arbeitenden fordern
[–] Tarogar@feddit.org 18 points 1 week ago (1 children)

Die Grüüüüünen! Wer denn sonst! /s

Wer hätte auch damit rechnen können das wenn alles teurer wird die Leute weniger konsumieren. Sicher nicht die Konservendosen der CxU.

[–] gandalf_der_12te@feddit.org 3 points 1 week ago (1 children)

Wenn sie tatsächlich Konservendosen wären, würden sie wenigstens still im Regal stehen. Tun sie aber nicht.

[–] RoflmasterBigPimp@feddit.org 2 points 1 week ago (1 children)

Ja das stimmt wohl, ABER! Dann wären die ja noch länger haltbar und wir werden die gar nicht mehr los!

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[–] lichtmetzger@discuss.tchncs.de 17 points 1 week ago (1 children)

Nach Einschätzung des Deutschen Brauerbundes (DBB) spielen neben einem gesünderen Lebensstil und veränderten Trinkgewohnheiten auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. "Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren", erklärte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB.

In der Statistik nicht enthalten sind alkoholfreie Biere. Der DBB betonte, diese seien die am schnellsten wachsende Sorte auf dem deutschen Biermarkt. Sie überschritten demnach 2025 erstmals die Marke von zehn Prozent Umsatz im Handel.

Ich finde, das sind endlich mal gute Nachrichten, die wir wirklich gebrauchen können! Dieser übermäßig zelebrierte Alkoholkonsum war schon immer eins dieser Dinge an Deutschland, die ich nie wirklich verstanden habe.

Zwar habe ich als Teenager auch mal so eine Phase gehabt, in der ich Alkopops weggeschleudert habe wie kein Zweiter, aber irgendwann wächst man da ja eigentlich raus.

[–] rumschlumpel@feddit.org 20 points 1 week ago (3 children)

Finde auch recht seltsam, dass alkoholfreies Bier in der Statistik nicht enthalten ist. Ist das jetzt Bier oder nicht? Was juckt es die Brauereien, ob sie Bier mit oder ohne Alkohol verkaufen? Ist ja nicht so, als wäre Alkoholfreies deutlich günstiger für Endkunden.

[–] brewbart@feddit.org 9 points 1 week ago (1 children)

Die Brauereien deren Maschinerie abbezahlt ist juckt das herzlich wenig. Fie kleineren, die sich das nicht wirtschaftlich leisten können schon.

Für ein Alkoholhaltiges Bier brauchst halt nur einen Topf, was zum Rühren, was zum Sieben, ein paar Filter und einen Weg alles zu erwärmen / zu Kühlen (+Lager und Abfüllung).

Für alkoholfreies brauchst du entweder die Maschinen zum Trennen vom Alkohol (bspw durch gefrieren), ein echt gutes Rezept, dass dein Fermentat auch schmeckt wenn es nur kurz angegärt ist (schwierig, die resultierende Plörre ist dann halt süßer Malzsaft) oder du verdünnst das durchgegorene Bier und machst mit Süßstoff und wasweißich herum und verstößt damit gegen das Reinheitsgebot (=> rechtliche / Marketingprobleme)

Brauereien haben halt etablierte Kanäle für Rohstoffbezug und Vertrieb, da mal rasch auf eine andere Getränkesorte schwenken ist...sagen wir sportlich.

Es ist halt nicht verwunderlich wenn die Generationen, die teilweise erheblich durch Alkoholmissbrauch geprägt wurden und die Möglichkeit haben sich das Wissen anzueignen wie es besser gehen kann, sich dagegen entscheiden. Gut, die allgemeine Tendenz zu weniger Leben im öffentlichen Bereich ist sicherlich auch Teil dieses Trends, aber dort wo es stattfindet sehe ich zumindest, dass mittlerweile nach 1-2 Bier am Abend Schluss ist. Könnte aber auch am Alter liegen weil ja alle Leute Häuser wollen und die erschwinglichen übers Land verteilt sind.

[–] rumschlumpel@feddit.org 8 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (1 children)

Für die ganz kleinen Handwerks("Craft")-Brauereien würde ich das gelten lassen, aber wie viel Prozent des Absatzes machen denn diese Mini-Brauereien aus? Selbst die lokale Biermarke bei mir um die Ecke mit ca. 130 000 hl Jahresproduktion hat zwei Sorten Alkoholfreies im Programm.

[–] cows_are_underrated@feddit.org 2 points 1 week ago (2 children)

Selbst die lokale Biermarke bei mir um die Ecke mit ca. 130 000 hl Jahresproduktion hat zwei Sorten Alkoholfreies im Programm.

Wobei da halt immer die Frage ist, ob das gut oder halt Rattengift ist. Meine kleinen Lokalbrauereien von denen ich hin und wieder mal was trinke, haben nämlich letzteres. Das Zeug ist wirklich hart wiederlich.

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[–] killingspark@feddit.org 2 points 1 week ago (4 children)

Ist aber in der Herstellung teurer. Der Alkohol muss ja auch erstmal wieder rauskommen

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[–] luciferofastora@feddit.org 2 points 1 week ago

Vielleicht geht es tatsächlich um Alkoholkonsum und kulturellen Wandel statt nur um wirtschaftliche Faktoren (wobei die wirtschaftlichen Implikationen für die Brauereien ja in den anderen Antworten erwähnt wurden).

[–] Bababasti@feddit.org 14 points 1 week ago (1 children)

Die Lust auf Bier steigt bei mir leider exponentiell mit dem Nachrichtenkonsum.

[–] lichtmetzger@discuss.tchncs.de 4 points 1 week ago (1 children)

Geht mir ähnlich, allerdings mit Kuchen.

[–] benjam@lemmy.world 2 points 1 week ago
[–] Teppichbrand@feddit.org 10 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Meine Lust auf Alkohol im allgemeinen und Bier im speziellen hat in den letzten Jahren stark nachgelassen. Ich merke das auch in Freundeskreis richtig deutlich. Liegt sicher am Alter, aber auch am Zeitgeist. Bei mir war es die Erkenntnis, wie sehr wir alle durchalkoholisiert sind, wie groß das gesellschaftliche Leid ist, zusätzlich die Cannabislegalisierung, dieses Lied und Gernot Rücker mit seinem Buch Rausch. Es gibt auch einige richtig gute Gespräche mit ihm auf YouTube.
Ich bin fast komplett auf Jever Fun umgestiegen. Seltene Ausnahmen bestätigen die Regel.

[–] Captain_Baka@feddit.org 9 points 1 week ago (1 children)

Nach Einschätzung des Deutschen Brauerbundes (DBB) spielen neben einem gesünderen Lebensstil und veränderten Trinkgewohnheiten auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. "Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren", erklärte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB.

Mr Krabs und die Mikrovioline

Es wird auch mal Zeit dass wir in Deutschland zumindest ein bisschen von dieser geradezu pervertierten Zugewandtheit zum Alkohol wegkommen.

[–] BigShammy80@feddit.org 6 points 1 week ago

Ja, aber die geliebte Maß auf dem Oktoberfest für 15 Euro? Das muss schon sein.

[–] Capsaicin1337@lemmy.world 9 points 1 week ago (5 children)

Das ist immer noch fast eine ganze Kiste Bier im Monat für jede Person in Deutschland. Und das ist ausschließlich Bier . Noch kein Wein kein Schnaps nix. Sich schön enttäuscht zeigen dass die Leute weniger Zellgift in sich rein kippen 👌

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[–] Ravi@feddit.org 8 points 1 week ago (3 children)

Habe letztens in einem großen Rewe versucht alkoholfreies dunkles Bier zu bekommen. Das einzige was es gab war Pils. Das Gulasch hat dann naja geschmeckt.

[–] rumschlumpel@feddit.org 6 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (7 children)

TBH hab ich noch nie alkoholfreies Dunkles gesehen. Ich glaube, das erste, was ich in der groben Richtung jemals gesehen habe, war seit letztem Monat alkoholfreies Guinness beim lokalen Getränkemarkt.

[–] rustydrd@sh.itjust.works 5 points 1 week ago (1 children)

Neumarkter Lammsbräu hat ein dunkles, alkoholfreies Bier, das ziemlich gut ist. Bio ist es auch noch.

[–] rumschlumpel@feddit.org 2 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Nice, da muss ich mal schauen. Ich glaube, ich habe von denen mal ein alkoholfreies Weizen gekauft, das ich sehr gut fand.

[–] ConstructiveVandalism@piefed.zip 3 points 1 week ago (1 children)

hab das neulich probiert und war wirklich überrascht. Ich trinke auch andere alkoholfreie Biere gerne, aber sie schmecken meist schon anders (nicht schlechter) als ihre alkoholhaltigen Pendants. Aber das Guiness 0,0 hat genauso wie die normale Variante aus der Dose geschmeckt.

Werde mal einen Blindtest machen müssen, aber scheinbar gibts hier wirklich gar keinen Grund mehr die Variante mit Alkohol zu kaufen.

[–] rumschlumpel@feddit.org 2 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Aber das Guiness 0,0 hat genauso wie die normale Variante aus der Dose geschmeckt.

Kann ich bestätigen. Mag Dosen-Guinness aber nicht ... obwohl viele darauf schwören und ich Guinness vom Fass, das ja auch mit Stickstoff statt Kohlensäure ist, sehr mag, schmeckt das aus der Dose für mich einfach nur schal. Dann lieber aus der Flasche mit Kohlensäure, auch wenn das auch deutlich schlechter ist als vom Fass und kaum den hohen Preis wert ist.

[–] Ravi@feddit.org 2 points 1 week ago (1 children)

Ich auch nicht. Das mag ich persönlich lieber als Pils (nicht nur zum Kochen).

[–] rumschlumpel@feddit.org 2 points 1 week ago (4 children)

Ja, ich trinke auch am liebsten Biere mit Röstaromen - Dunkles, Schwarzbier, Irish Red, Stout, hauptsache man schmeckt keinen Hopfen und es ist nicht so langweilig wie Weizen. Bei alkoholfreien Bieren siehts da echt dünn aus, und ich mag leider auch Dosen-Guinness (das es jetzt halt auch alkoholfrei gibt) nicht da keine Kohlensäure.

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[–] trollercoaster@sh.itjust.works 3 points 1 week ago (3 children)

Warum alkoholfreies Bier zum Kochen? Der Alkohol kocht doch raus.

[–] gigachad@piefed.social 4 points 1 week ago (1 children)

Habe mal gehört, dass Alkohol sehr lange braucht um rauszukochen. Bin mit fraktionierter Destillation vertraut, aber habe ich mal gelesen...

https://www.br.de/radio/bayern1/verkocht-alkohol-im-essen-100.html

Nach 3h köcheln ohne Deckel sollte der Alkohol weitestgehend weg sein. Aber kurzes aufkochen bringt nicht viel.

[–] Ravi@feddit.org 4 points 1 week ago (1 children)

Restalkohol bleibt enthalten, für Erwachsene egal, für kleine Kinder und Schwangere nicht zu empfehlen.

[–] RidderSport@feddit.org 3 points 1 week ago (1 children)

Wobei es da auf die Menge ankommt, wenn das unter einem Prozent landet, bist du im Bereich von Säften.

[–] Ravi@feddit.org 4 points 1 week ago

Klar, die Dosis macht das Gift. Aber man muss es ja nicht herausfordern.

Nicht so vollständig wie viele denken.

Und wenn da tatsächlich so viel rauskochen würde sollte man nicht neben dem Herd stehen.

[–] Samskara@sh.itjust.works 2 points 1 week ago

Rewe hat bei mir ne schlechtere Auswahl als der halb so große Edeka.

[–] jenesaisquoi@feddit.org 6 points 1 week ago (2 children)

Lust auf Bier habe ich sehr, Lust auf Alkohol gar nicht. Ich denke, damit bin ich nicht allein. Die Brauereien sollten alkoholfreies Bier entwickeln, welches nach Bier schmeckt. Können sich gerne Jever Fun oder Lola IPA als Vorbild nehmen.

[–] FatVegan@leminal.space 5 points 1 week ago (1 children)

Ich trinke seit etwa 10 jahren nicht mehr und trinke ab und zu mal ein alkoholfreies bier. Ich mochte bier vorher nicht einmal besonders, aber es gibt viele bier marken die ein sehr gutes oder bessere alternative zu dem normalen bier haben.

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[–] webmaster@lemmy.world 6 points 1 week ago

Also an mir liegt’s nicht

[–] ErenOnizuka@lemmy.dbzer0.com 4 points 1 week ago (1 children)

Ich finde Bier schmeckt einfach nicht.

Gut. Das heißt mehr für mich.

[–] schnurrito@discuss.tchncs.de 4 points 1 week ago
[–] smokeysnilas@feddit.org 2 points 1 week ago

Hängt für mich weniger an der Lust sondern mehr an den Gelegenheiten. Meine Frau trinkt nicht, damit bleibt halt nur bei Treffen mit Freunden oder Restfamilie. Und dann abzüglich der Treffen wo ich noch selber nach Hause fahren muss. Wenn das 1-2 Abende pro Monat sind ist das großzügig geschätzt.

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