Crumbach und die bisherige BSW-Abgeordnete Jouleen Gruhn wurden am Dienstag bereits in die SPD-Fraktion aufgenommen
Denkbar ist eine Koalition aus SPD und CDU, die nach der Wahl wegen einer fehlenden Mehrheit verworfen wurde. Mit dem Übertritt Crumbachs zur SPD-Fraktion hätte ein solches Bündnis nun eine Mehrheit von einer Stimme.
Das dürfte nicht nur denkbar sein sondern die Ursache. Der Bruch könnte provoziert worden sein:
Die SPD hatte noch vor dem Jahreswechsel einen Treueschwur des BSW zur Koalition verlangt.
Ich verstehe die Berechnung der Mehrheit nicht.
Es gibt 88 Abgeordnete. Die SPD hat 32+2, die CDU 12. Sie hätten 46 Stimmen mit beiden neuen Abgeordneten. Das sollte eine Mehrheit von zwei Stimmen sein.
Selbst wenn der dritte Abgeordnete nicht Teil der Koalition bleibt, könnte die SPD auch weiter mit dem BSW regieren. 14-3=11 Stimmen des BSW und 34 der SPD sind 45 Stimmen. Da die Opposition nur 43 Stimmen haben kann, sollte sogar das eine Mehrheit von 2 Stimmen sein.
Auch der detaillierte Artikel sagt, dass dies nicht reicht. Wo ist mein Rechenfehler?