this post was submitted on 14 Feb 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Meine Erfahrungen mit Kafka sind auch eher, das er ein Gefühl bzw. eine Stimmung beim Schreiben rüberbringt, weniger eine kohärente Geschichte. Der Prozess ist aber noch auf meiner Liste und habe ich bisher noch nicht gelesen.
Und deine Einschätzung zu Catcher in the Rye ist interessant und würde zum System in den USA passen.
Ich stimme dir zu Kafka voll zu. Am Ende ist die Ambivalenz ja eine seiner größten Stärken. Es ist egal ob der Prozess für das Himmlische Gericht, den Kapitalismus, den Kampf mit dem eigenen Über-Ich, Depression und Burnout oder was weiß ich alles steht. Die Gefühle und psychologischen Zwänge sind universell und Teil des Mensch-Seins.
Catcher ist soweit ich weiß schon immer umstritten. Erst waren konservative entsetzt, dann die Linken dagegen. Ich bin sicher mein take ist nicht besonders originell und es gibt schlauere und präzisere Kritiken und Analysen. Vielleicht macht die kontroverse Natur das Stück zu einem interessanten Spiegel der Zeit. Mir hat es trotzdem nicht gefallen, besonders mit dem Hintergrund als Schullektüre.