this post was submitted on 21 Aug 2026
13 points (100.0% liked)

Frag Feddit (Ask Feddit)

771 readers
17 users here now

founded 2 years ago
MODERATORS
 

Ich habe einige Fragen zu meinen Eltern, die 70 Jahre alt sind und derzeit noch selbstständig leben, sowohl selbstständig als auch geistig:

Wenn die Ehefrau nur wenige Sozialversicherungsbeiträge gezahlt hat, erhält sie dann die Rente ihres Mannes, wenn er vor ihr stirbt? Vater war der Hauptverdienner.

Kann ein Sohn oder eine Tochter ihre Eltern an einer bestimmten Anzahl von Tagen pro Jahr pflegen, dabei weiterhin ihr reguläres Gehalt beziehen und nicht entlassen werden? Das wäre für uns möglich. Unmöglich wäre es, unseres ganzes Leben zu ändern nur, um die Eltern ständig zu pflegen.

Gibt es eine gesetzliche Pflicht, die Eltern zu pflegen? Auch, wenn sie inkontinent sind, an Demenz leiden, psysisch krank sind oder alkoholabhängig sind?

Wenn es notwendig wird, einen handlüngsunfähigern älteren Elternteil, Beispiel Demenz, in einem Pflegeheim unterzubringen, zählt die Krankenkasse der Eltern die Kosten? Müssen die Eltern selbst zahlen? Können die Kinder gezwungen werden, für den Aufenthalt ihrer Eltern im Pflegeheim aufzukommen?

Wenn die Eltern alt aber mobil und klar im Kopf sind und die Kinder nicht um sie kümmern können (Beispiele Arbeit, eigene Kinder, Wohnung nicht groß genug, Elternteil macht das Zusammenleben unmöglich), müssen die Kinder dann für das Pflegeheim aufkommen?

you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
[–] zeroclue@sopuli.xyz 2 points 4 days ago

Kann ein Sohn oder eine Tochter ihre Eltern an einer bestimmten Anzahl von Tagen pro Jahr pflegen, dabei weiterhin ihr reguläres Gehalt beziehen und nicht entlassen werden? Das wäre für uns möglich. Unmöglich wäre es, unseres ganzes Leben zu ändern nur, um die Eltern ständig zu pflegen.

Die Frage hatte ich übersehen, darum kommentiere ich nochmal. Es gibt die Möglichkeit sich als Pflegeangehöriger bei der KV anzumelden (auch wieder abhängig vom Pflegegrad, ohne den läuft nix), das muss aber eben auch der Arbeitgeber mitmachen. Wenn der nicht mitspielt gibt es dafür keine Rechtsgrundlage, so weit ich weiss. Um eine Arbeitszeitverkürzung werdet ihr auch nicht rum kommen wenn ihr Pflege übernehmen wollt, da niemand weiss wie lange diese geht. Arbeitgeber sind da meist gar nicht so happy, auch weil es eine enorme Belastung ist. Es gibt also zwangsläufig finanzielle Einbusse, die Pflegekasse fängt nur die Beiträge zur RV in der Zeit der Pflegetätigkeit ab.