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Merz: Gesetzliche Rente wird künftig nur noch „Basisabsicherung“ sein – SPD weist Vorstoß zurück
(www.deutschlandfunk.de)
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Das wundert mich. Ist seit Jahrzehnten bekannt, dass der demografische Wandel mit dem großen Anteil an Rentnern, die Rentenabsicherung belastet und Rente nicht den bisherigen Lebensstandard bei ca 80% des Lohnes decken wird. Wurde und wird immer noch gerne ignoriert. Mir draengen sich Paralellen zum Kilmawandel auf.
Und dazu hatte die Rente nur einmal den Lebensstandard im Alter alleine getragen! Nur die Nachkriegsgeneration kam in diesen Genuss. Meine Oma war im Altenheim UND konnte sogar noch Geld sparen. Das haelt die Bommergeneration leider fuer gegeben. Dabei ermoeglichte sie durch ihre schiere Anzahl nur diesen Rentenluxus.
Aber von der Boomer-SPD erwarte ich nichts anderes als “Besitzstandswahrung fuer Rentner”
demographischer Wandel am Arsch, wir werden Arbeitslose durch Automatisierung bekommen, der Arbeitskräftemangel ist nicht das Problem. Wir brauchen gute Steuersysteme und dann geht das ;-)
Du meinst so, wie wir durch Digitalisierung lautet Arbeitslose bekommen haben?
Oder die ganzen Arbeitslosen durch die Computer in den 80iger und 90igern?
Die gesetzliche Rente ist im Median bei 1180€/Monat und der Medianlohn bei 3645€/Monat. Das Problem mit dem Verhältnis von Einzahler zu Empfängern wurde auch schon vor Jahren erkannt und auch schon zum Teil behoben. Das hatte noch Schröder mit den Hartz Reformen getan.
Allerdings muss man halt auch sagen, dass man im Alter wo man Rente bekommt auch sehr viel öfter stirbt. Das wächst sich also aus.
Lass den amerikanischen Generationenquatsch dort, wo er hingehört.
Diesen Kommentar verstehe ich nicht.
Zum Einen der "Boomer"-Blödsinn, zum Anderen das damit verbundene Märchen, dass wegen der demographischen Entwicklung die Rente nicht mehr finazierbar wäre. Das einzige Problem ist, das Reiche, die seit Jahrzehnten immer reicher werden, überhaupt nicht einbezahlen.
Wir hatten seit der Einführung des aktuellen Rentensystems praktisch ununterbrochen "Wirtschaftswachstum", also jedes Jahr mehr Geld in der Volkswirtschaft, als im Vorjahr. Die Produktivität ist massiv gestiegen. Aber die Entlohnung für die Leute, die die Produktivität erwirtschaften, und damit der Beitrag zur Rentenversicherung, ist nicht in gleichem Maß mitgewachsen, weil ein immer größerer Anteil des erwirtschaftleten Geldes an leistungslose Kapitaleigner ausgezahlt wurde.
Das ist schon klar, aber was hat das mit dem Rentensystem zu tun?