this post was submitted on 01 Apr 2026
5 points (85.7% liked)
Literatur
145 readers
1 users here now
Eine Community zur Diskussion über Literatur.
Buchempfelungen, Lese- und Schreibtipps, allgemeine Fragen, alles ist hier willkommen!
Englischsprachige Äquivalente finden sich unter:
Oder die Mastodon-Instanz literature.cafe
founded 1 year ago
MODERATORS
you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
view the rest of the comments
Ich schwimme gerade auf der Fantasywelle - bevor es wieder SciFi wird:
Was mich zurzeit richtig fesselt, sind die Bücher aus dem Dämonenzyklus von Peter V. Brett (Link zu Thalia) Das sind 8 Bände mit jeweils irgendwas um 800 Seiten.
Beschreibung
„Weit ist die Welt – und dunkel …“
… und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben.
„Das Lied der Dunkelheit“ ist ein eindringliches, fantastisches Epos voller Magie und Abenteuer. Es erzählt die Geschichte eines Jungen, der einen hohen Preis bezahlt, um ein Held zu werden. Und es erzählt die Geschichte des größten Kampfes der Menschheit – der Kampf gegen die Furcht und die Dämonen der Nacht.
Episch und düster – die faszinierendste Weltenschöpfung der letzten Jahre.
Eigentlich spielt sich das Ganze in ferner Zukunft ab, aber das Setting erinnert eher an spätes Mittelalter, wo die Osmanen Kurs auf Europa nehmen und versuchen es zu erobern. Die verschiedenen Kulturen haben unterschiedliche Methoden mit den Dämonen umzugehen und am Schluss wird es (vermutlich) einen Erlöser für alle Kulturen geben, der die Dämonen vernichtet. Die Geschichte wird jeweils aus den Augen der einzelnen Hauptdarsteller erzählt.
Hab den letzten Band noch nicht gelesen. Nehme ich jetzt in Angriff.
Ansonsten stöbere ich viel in den Publikationen vom Verlag Thorsten Low, den ich über meine Bubble auf Mastodon kennengelernt habe.
Der Thorsten über seinen Verlag
Der Verlag Torsten Low wurde von dem Ehepaar Low im Jahr 2005 als Verlag mit dem Schwerpunkt Phantastik gegründet. Ursprünglich als reiner Selbstverlag gedacht, wandelte sich der Verlag in den letzten Jahren. Während der Fantasy-Zyklus »Dunkel über Daingistan« noch als Kleinstauflage in Handarbeit konzipiert war, geht der Verlag seit der Veröffentlichung der Anthologie »Lichtbringer« neue Wege. »Fair verlegen« ist dabei das Motto von Torsten Low, der mit Anthologien und Romanen einen Mix aus unveröffentlichten Jungautoren und bereits veröffentlichten Autoren sucht. Dabei ist es ihm wichtig, dass er sich selbst treu bleibt. »Ich verlege nur das, wovon ich selber überzeugt bin, es auch an den Leser zu bringen. Wir sind auf unzähligen Veranstaltungen, ich lese dabei auch für meine Autoren und schlüpfe beispielsweise für den Kannibalenhorror von Cecille Ravencraft (»Im Zentrum der Spirale«) in die blutbeschmierte Schürze. So etwas kann ich nur, wenn ich wirklich voll dahinterstehe.«
Hast du irgendwelche coole, moderne SciFi, die du empfehlen kannst?
Ich hänge TV mäßig gerade voll auf Star Trek, würde das gerne mit Büchern begleiten (also ähnlich wie Star Trek Shit). Möglichst positive Erzählung der Zukunft, Menschen (oder irgendwer) entdeckt die Mysterien des Weltraums.
Darf gerne Konflikte beinhalten, aber auf eine reine Kriegserzählung habe ich nicht so Bock.
Hm, das letzte was ich (nochmal) gelesen habe, war die Ringwelt von Larry Nieven, aber das ist echter 70 Jahre SciFi.
Trisolaris als Buch war interessant. Auch der geschichtliche Abstecher nach China im ersten Band war OK.
Jay Kristoff hat mit dem Babel Projekt eine nette postapokalyptische Story geschaffen. Hab ich gerne gelesen.
Ringwelt klingt eigentlich ganz nice. Tlw. schreckt mich an alter SciFi halt einfach ab, wie komisch sie technologische Entwicklungen prophezeit haben. Da ist dann irgendwie suspension of disbelief zu krass angegriffen, um es zu genießen. Da hat Fantasy den klaren Vorteil, nicht "Science" sein zu wollen, das altert besser.
Trisolaris hatte ich eineinhalb Bücher gelesen, bevor ich es aufgegeben hatte. Da kam ich gar nicht rein.
Babel Projekt check ich mal, danke 🤗
Das, was mich an der Ringwelt mehr gestört hat, war nicht die Abwesenheit der physikalischen Grundlagen. Die wurden eigentlich gut durchdacht. Es war mehr das Geschlechtsbild, dem Nieven so anhängt. Manches war in den 70ern noch nett, geht aber heute gar nicht mehr. Die Bilder und Filme von David Hamilton aus der Zeit sind zum Beispiel Jahre später nicht umsonst auf dem Index gelandet.