Für dich nur die Bundesjugendpeitsche.
GaLiGrü, ihr Bildungsminister
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SPALTER!
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Vielleicht sollten wir uns mal zumindest den Wikipedia-Artikel anschauen, sonst gibts hier nur "he said-she said" Kopf-Aneinandergekloppe. Da steht sogar klar drinnen, dass die Hufeisentheorie nicht nur nicht eindeutig wissenschaftlich bestätigt werden konnte, sondern sogar, dass zentrale Annahmen immer wieder widerlegt wurden. For convenience mal ein kleiner Auszug:
The horseshoe theory does not enjoy wide support within academic circles; peer-reviewed research by political scientists on the subject is scarce, and existing studies and comprehensive reviews have often contradicted its central premises, or found only limited support for the theory under certain conditions.[6][8] A 2011 study about the far-left and the far-right within the context of the 2007 French presidential election concluded: "Divergent social and political logics explain the electoral support for these two candidates: their voters do not occupy the same political space, they do not have the same social background, and they do not hold the same values."[1] A 2012 study concluded: "The present results thus do not corroborate the idea that adherents to extreme ideologies on the left-wing and right-wing sides resemble each other but instead support the alternative perspective that different extreme ideologies attract different people. In other words, extremists should be distinguished on the basis of the ideology to which they adhere, and there is no universal extremist type that feels at home in any extreme ideology."[6] A 2019 study concluded that "our findings suggest that speaking of 'extreme left-wing values' or 'extreme right-wing values' may not be meaningful, as members of both groups are heterogeneous in the values that they endorse."[7] A 2022 study about antisemitism concluded: "On all items, the far left has lower agreement with these statements relative to moderates, and the far right has higher agreement with these statements compared to moderates. Contrary to a 'horseshoe' theory, the evidence reveals increasing antisemitism moving from left to right."
Und
In a 2014 paper, Vassilis Pavlopoulos, a professor in social psychology at the University of Athens, argued: "The so-called centrist/extremist or horseshoe theory points to notorious similarities between the two extremes of the political spectrum (e.g., authoritarianism). It remains alive though many sociologists consider it to have been thoroughly discredited (Berlet & Lyons, 2000). Furthermore, the ideological profiles of the two political poles have been found to differ considerably (Pavlopoulos, 2013). The centrist/extremist hypothesis narrows civic political debate and undermines progressive organizing. Matching the neo-Nazi with the radical left leads to the legitimization of far-right ideology and practices."[5]
Eigene Literaturrecherche zu machen ist natürlich das beste, aber ich denke an dem Punkt sollte klar sein, dass man die Hufeisentheorie im besten Fall als schwer umstritten und noch nicht abschließend geklärt bezeichnen kann. Ich persönlich würde in meiner Einschätzung zu "ist weitestgehend widerlegt, more research welcome" tendieren. Dass mit Hinblick darauf nachwievor das Hufeisen geschwungen wird, halte ich deshalb für peinliches Geschwurbel.
Arbeiter, siehst du das Hufeisen nicht? (Ja, der political Compass ist halt Schmarrn, die Hufeisentheorie aber noch gröberer Schmarrn)
I enjoyed reading this!
Krass, dass man in Frankreich für Veruntreueung von Geldern von der Wahl ausgeschlossen werden kann, in Deutschland darf man aber wiederholt SS-Losungen und Holocaustrelativierungen von sich geben und das geht dann voll klar.
CDU wird gelben Urlaub abschaffen.
Der Witz ist ja, dass sich von den Linken bis zur CDU alle "in der Mitte sehen".
Woran machst du das denn fest? Jetzt wirds langsam echt wild. Bitte erklär doch mal, inwiefern die Linke Teil der politischen Mitte ist, oder sich zumindest dort sieht. Das trage ich dann gerne an meine Genossen vor Ort weiter, die Info hat uns anscheinend noch nicht erreicht.
Sie wissen aber, dass sie nicht weiter wachsen werden, wenn sie nicht auch Teile der Mitte für sich gewinnen.
Das wollen die auch gar nicht. Sie wollen im Bestfall die Mitte zum Klassenkampf ermutigen und linkes Denken salonfähig machen. Die Linke hat gar nicht den Anspruch auf Biegen und Brechen eine Mehrheit herzustellen, wenn sie dafür zentrale Werte verraten müsste. Und das ist gut so.
Die Grünen sind sicher vieles, aber ganz sicher nicht bürgerlich-liberal...
Die grüne Klientel ist vor allem im bürgerlichen Milieu der Besserverdiener und Akademiker angesiedelt. Die bpb sagt dazu:
Die "Verbürgerlichung" der Grünen ist daran ablesbar, dass ihre Wähler nicht nur über die höchsten Bildungsabschlüsse verfügen, sondern auch überdurchschnittlich verdienen. Viele von ihnen stehen deshalb nur noch in gesellschaftspolitischen Fragen klar links, nicht mehr dagegen in der Sozial- und Wirtschaftspolitik.
Dass die Grünen (sozial)liberal sind, ist offensichtlich, wenn man mit dem Begriff etwas anfangen kann. Da gibts sogar nen Abschnitt zu den Grünen im Wikipedia-Artikel.
[Edit: Typo]
Wenn die sich das gut vorstellen können, heißt das, dass die das schon tun, oder ist das rein hypothetisch?
Ja die machen auch jetzt schon was, z.B. im Rahmen von KüFa, Gewerkschaften, Studierendenvertretung, Fachschaftssprecher*innenrat oder der freiwilligen Feuerwehr.
Denn Leute, die sich etwas vorstellen können, es dann aber nicht tun, gibt es mehr als genug.
Seh ich ein bisschen anders. Es gibt durchaus einige Menschen, die sich gerne mit fremden Federn schmücken und Interesse simulieren, aber es gibt auch solche, die Potenzial in sich schlummern haben, das man erstmal wecken muss. Ich denke jeder Mensch, der wirklich was verändern möchte oder etwas für die Gemeinschaft leisten will, hat eine Hemmschwelle/Faulheitsschwelle und auch eine Zweifelschwelle - und die muss man überschreiten, damit eine Person sich traut was zu machen.
Bspw. habe ich bei den Protesten gegen Rechts auch viele Leute nachhaltig politisieren können, die sind jetzt Gewerkschafter, Mitglieder im Studierendenparlament oder Parteimitglieder geworden und kommen mit auf Sitzungen, organisieren Arbeitskampf oder basteln an Denkmaterial für den internationalen Frauenkampftag mit. Wenn wir gute, einfach zugängliche Angebote machen und näher an die Bürger*innen herangehen, um dafür zu werben, dann können wir solche Hemmschwellen auch deutlich absenken.
Wir sollten dieses Potenzial der Menschen fördern, wertschätzen, belohnen und bündeln. Das ist in meinen Augen viel besser als desinteressierte Pflichtdienstler zu vermitteln, die sich nicht so krass mit ihrer Arbeit identifizieren und nach der Mindestdauer wieder abhauen. Eine motivierte Person, die dann auch mehrere Jahre mitmacht, ist da viel mehr Wert.
Die Implosion der Union...
Ich bin nicht queer, sondern mit einem Mann zusammen, den ich seit 4 Jahren kenne.
/s