this post was submitted on 21 Aug 2026
58 points (90.3% liked)

wir_iel

989 readers
1 users here now

Dies ist Unser Unter!

Alle Pfosten mĂĽssen den Titel "wir_iel" haben, der Unterstrich darf durch beliebig viele GefĂĽhlies ersetzt werden.

1. Seid nett zueinanderDiskriminierung, Rassismus und Faschismus wird in keinster Form auch nur Ansatzweise geduldet.

2. Alle Pfosten den Titel wir_iel habenAlle Pfosten mĂĽssen den Titel "wir_iel" haben, der Unterstrich darf durch beliebig viele GefĂĽhlies ersetzt werden.

3. Meta Pfosten sind erwĂĽnschtMeta Pfosten sind ausdrĂĽcklich erlaubt.

4. Nein, wir nehmen uns nicht ernstWirklich nicht.

5. Wir benutzen das generische FemininumNimm das, Patriarchat!

6. Wir stehen nicht in Konkurrenz zu ich_ielWir pflegen einen respektvollen Umgang und nehmen auch gerne ~~West~~Packete an. Kaffee ist schlieĂźlich teuer auf dem Weltmarkt und Devisen knapp.

7. Keine KIAus GrĂĽnden

founded 2 years ago
MODERATORS
 
top 11 comments
sorted by: hot top controversial new old
[–] kommmaklar@feddit.org 15 points 1 month ago (1 children)

Danach wird's kompliziert...

[–] LinkeSocke@feddit.org 12 points 1 month ago (1 children)

Eine Welt in der man tatsächlich Demokratisch Leute mitreden lässt ist es immer Kompliziert. Selbst wenn die Anarchos nicht dabei wären würden sich die Kommis auch streiten.

Streit ist teil einer echten Demokratie und die große Stärke des Linken Spektrums. Kann halt nicht jeder ein höriger braver Soldat sein wie die Faschos das gerne machen wo einfach einer die Richtung angibt.

[–] Skye@feddit.org 9 points 1 month ago (2 children)

Die Bolschewiken wollten nach 1917 nicht mehr so richtig mit den Anarchisten reden.

[–] LinkeSocke@feddit.org 6 points 1 month ago (1 children)

Das ist ja schön für die Bolschewiken. Ich stehe weiter für Zusammenarbeit ein.

[–] Skye@feddit.org 6 points 1 month ago (1 children)

Das ist ja schön für dich. Aber viele MLer sehen in einem starken Arbeuterstaat die einzige Möglichkeit für den Übergang zum Sozialismus. Anarchisten eben nicht und an diesem Punkt werden Anarchisten für Kommunisten eher lästig als nützlich. Quasi in jeder Revolution, die zu einem sozialistischen Staat geführt hat, haben Kommunisten und Anarchisten Seite an Seite gekämpft nur damit am Ende die Kommunisten die Anarchisten später verfolgt haben.

[–] LinkeSocke@feddit.org 7 points 1 month ago* (last edited 1 month ago)

Ist mir bewusst. Ich habe mich nichtmal je selbst MLer genannt. Viele davon sind nichts weiter als Stalinisten. Und ja Stalinisten sind Anarchistenmörder.

Die haben noch viele weitere Genossen ermordet.

[–] plyth@feddit.org 3 points 1 month ago* (last edited 1 month ago)

Die Bolschewiken wollten nach 1917 nicht mehr so richtig mit den Anarchisten reden.

Fairerweise muss man sagen, dass die Anarchisten auch nicht mehr viel gesagt haben.

[–] varnia@lemmy.blahaj.zone 4 points 1 month ago (1 children)

Das ist mal ein gutes T-shirt Motiv.

[–] LinkeSocke@feddit.org 6 points 1 month ago

Kommst du so zur revo?

[–] gandalf_der_13te@feddit.org 3 points 1 month ago* (last edited 1 month ago) (1 children)

ich bin mittlerweile zu dem schluss gekommen dass die worte "reform" und "revolution" folgendermaĂźen zu interpretieren sind:

  • re-form bezieht sich auf die platonische ideenlehre. darin wird (unter anderem) gelehrt dass gedanken wie geometrische formen sind (ja der typ der das geschrieben hat hatte wohl zu viel LSD intus. jedenfalls hat diese literatur weltgeschichte geschrieben). also dass man durch denken kontinuierlich die welt umformt / transformiert.
  • das "vol" in re-volution bezieht sich meines erachtens nach auf "wollen" (vgl. lateinisch volere = wollen). also, nicht das tun was vernĂĽnftig wäre, sondern das was man eben so will. also eher ein spontanes, ungeplantes unterfangen.

ich bin heute der meinung dass große politische projekte im wesentlichen fast nur von mathematischer planungsarbeit abhängen. also jedes projekt steht und fällt damit, wie gut menschen im vorhinein darüber nachgedacht haben. und ein großflächiges, funktionierendes politisches system das auf spontanem willen der beteiligten beruht, wird es einfach nicht geben. zumindest wird es nicht lange bleiben können.

edit: 'tschuldige, velle, nicht volere:

[–] phneutral@feddit.org 3 points 1 month ago

Klingt wie non-reformistische Reform (André Gorz) bzw. revolutionäre Realpolitik (Rosa Luxemburg). Finde ich gut. Im hier und jetzt anfangen die Dinge so zu ändern, dass Anreize für weitere Veränderungen in die richtige Richtung gesetzt werden und gleichzeitig darauf achten, dass diese Schritte nicht von reaktionären Kräften einfach zurückgedreht werden können.