this post was submitted on 09 Jun 2026
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Genauer gesagt Söder

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[–] Xenon@lemmy.world 8 points 15 hours ago

Ich empfehle dem Herrn bayrischen Ministerpräsidenten mal einen Blick in die bayerische Verfassung zu werfen. Dort steht nämlich geschrieben:

Art. 106

(1) Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung.

(2) Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden.

[–] gandalf_der_12te@feddit.org 8 points 18 hours ago* (last edited 18 hours ago) (1 children)

hmm also ich habe mal ein paar statistiken rausgesucht dazu wieviele wohnungen es derzeit gibt

empfehlen kann ich die webseite destatis.de, die hat hier eine frei zugängliche übersicht über wohnobjekte

das sieht für mich tatsächlich schon danach aus, dass fleißig gebaut wird.


warte mal. 2018: Wohnungen je 1k EW: 509, Räume pro Wohnung: 4,4, macht 2240 Räume je 1k EW
2024: Wohnungen je 1k EW: 524, Räume pro Wohnung: 4,2, macht 2200 Räume je 1k EW.

Das heißt, es sind zwar mehr Wohnungen pro Person, und auch mehr Wohnfläche pro Person, aber es sind trotzdem weniger Räume pro Person. Die Räume sind größer, aber weniger geworden.


mein fazit: es werden größere räume gebaut, wodurch die kosten pro raum und damit pro EW steigen und es sich die leute schwieriger leisten können. wahrscheinlich ein ähnliches phänomen wie die autos in den letzten jahrzehnten immer größer geworden sind.

[–] Chemo@feddit.org 1 points 18 hours ago (1 children)

Wohnfläche pro Person geht aber seit Jahrzehnten hoch. Das flacht sich eher gerade stark ab.

[–] gandalf_der_12te@feddit.org 3 points 18 hours ago

ja die frage ist dann halt ob du mehr personen auf dieser wohnfläche unterbringst. hilft dir halt nichts wenn du zwar 120 m² räume hast aber dann halt 1 person pro raum weil keine trennwände im inneren errichtet werden.

[–] 5ibelius9insterberg@feddit.org 75 points 1 day ago (12 children)

Vonovia-Sprecher Marc Friedrich stimmt Bernreiters Kritik zu: Eine Vergesellschaftung schaffe keine einzige neue Wohnung. "Im Gegenteil: Für den Neubau dringend benötigte Investitionen sowie Innovationen im Gebäudesektor würden gebremst, weil sich private Investoren zurückziehen." Eine Vergesellschaftung zerstöre Vertrauen in Rechtsstaat und Investitionssicherheit. "Das gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland weit über Berlin und die Wohnungswirtschaft hinaus."

Genau, und seit Hamburg Strom, Gas und Wasser wieder selber betreibt, heizen die Leute mit Möbeln und saufen aus der Elbe…

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[–] ManfredMumpitz@feddit.org 42 points 1 day ago (8 children)

43% der Miete bei Vonovia geht direkt als Dividende an die Aktionäre: Quelle

[–] Chemo@feddit.org 4 points 18 hours ago

Die Zinsaufwendungen kann man getrost auch als Gewinn betrachten. Immerhin werden damit Kredite abbezahlt, die Vermögen darstellen, die vor der Kreditaufnahme nicht bestanden haben. Das heißt es handelt sich um Vermögensbildung.

[–] trollercoaster@sh.itjust.works 23 points 1 day ago (1 children)

Das müssen diese faulen Leistungsempfänger sein, die nicht für ihren Lebensunterhalt arbeiten, oder?

[–] elvith@feddit.org 10 points 1 day ago

Eigentum verpflichtet ^damit ordentliche Gewinne einzufahren^

[–] starchylemming@lemmy.world 4 points 1 day ago

unter 1% steueraufwendungen dafür dass sie den Wohnungsmarkt vernichten 😎

parasitär in jeglicher hinsicht

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[–] KraeuterRoy@feddit.org 58 points 1 day ago (7 children)

"Es hätte deutschlandweite Auswirkungen: Da baut kein Mensch mehr Wohnungen."

Angesichts der seit Jahren andauernden Wohnungsnot behaupte ich: das macht auch jetzt schon niemand.

Das einzige, was noch gebaut wird (und davon reichlich) sind doch Investitionsgelegenheiten: hochpreisige Eigentumswohnungen, die sich diejenigen, die unter der Wohnungsnot am meisten leiden, gar nicht leisten können.

Zum Glück setzt sich Bayern jetzt dafür ein, dass sich an diesem Zustand nichts ändert.

[–] einkorn@feddit.org 13 points 1 day ago (1 children)

Angesichts der seit Jahren andauernden Wohnungsnot behaupte ich: das macht auch jetzt schon niemand.

Oh, doch schon. Ich war letztens auf einer Baustelle mitten in einem Wohngebiet und da wird ein Block mit ~ 50 Einzimmerwohnungen hochgezogen. Alles für Airbnb.

[–] zaphod@sopuli.xyz 7 points 1 day ago (1 children)
[–] einkorn@feddit.org 7 points 1 day ago

Ich bitte dich. Wer professionell Wohnungen für kurze Zeit über das Internet anbietet ist doch kein Hotelier! /s

[–] sexy_peach@feddit.org 14 points 1 day ago

Auch hochpreisig wird glaub ich nicht genug gebaut. Geld lässt sich im Moment einfach woanders verdienen.

Die Konservativen interessiert es einen scheiß wo die normalen Menschen wohnen und zu welchen Preisen.

Dabei wäre es sicherlich gut für die Wirtschaft wenn mehr Leute mehr Geld für Konsum hätten und nicht 1/2 des Gehalts per Miete an irgendwelche Rentenfonds geht.

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[–] Goldholz@lemmy.blahaj.zone 34 points 1 day ago (1 children)

"DDR 2.0" Das ist genauso geschwurbel wie bei den schwurblern. Söder ist ein Schwurbler. Ich empfehle ihm bisschen Kanabis zum runterkommen

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[–] sfxrlz@lemmy.world 24 points 1 day ago

Jeder hat was zum Eigentum zu sagen aber was ist mit bezahlbaren Wohnraum ? Macht euren scheiss Job nicht nur für die scheiss Lobbygruppen die euch die ganze Zeit am arsch kleben, ihr Arschlöcher. Dann wär das gar kein Thema.

[–] UpperBroccoli@lemmy.blahaj.zone 13 points 1 day ago (12 children)

Die Enteignung von diversen Wohnungen, die sich gerade im Besitz von Konzernen wie Vonovia befinden, ist ein Fehler. So, da, ich habe es gesagt.

Enteignet die ganzen Heuschrecken-Konzerne vollständig, inklusive komplettem Vermögen.

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[–] probable_possum@leminal.space 11 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (1 children)

Wenn Söder es nicht mag, muss es was gutes sein. hustfetischhaftes Wurstgefresseräusper

[–] SaharaMaleikuhm@feddit.org 1 points 23 hours ago

Words to live by

[–] gandalf_der_12te@feddit.org 13 points 1 day ago (2 children)

Hat eigentlich jemand dazu statistiken wieviele wohnungen gebraucht werden und wieviele derzeit gebaut werden?

[–] ManfredMumpitz@feddit.org 1 points 16 hours ago

Bedarfsanalyse vom Bund Dort rechnet man mit einem jählichen Neubaubedarf von 320.000 Wohnungen bis 2030. Die letzte Zahl an Neubauten ist dort von 2023 und ist 294.400.

[–] plyth@feddit.org 2 points 1 day ago* (last edited 23 hours ago)

Unter dem Artikel ist eine Infobox: 1,4 Millionen.

Downvote? Bei mir steht:

Laut einer Studie des Pestel-Instituts aus dem Jahr 2026 fehlten Ende 2024 mehr als 1,4 Millionen Wohnungen in Deutschland. Ende 2022 lag das Defizit noch bei rund 700.000 Wohnungen. ...

[–] Verdorrterpunkt@feddit.org 5 points 1 day ago

Das Potential von effizienterer Wohnraumnitzung wird mal wieder ignoriert. Private haben kein Interesse den Wohnraum pro Person zu senken, gibt ja gleich viel Geld bei weniger Abnutzung andersrum. Ausserdem wird das verkaufte Gut knapper.

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