Es ist so lustig, wie die EZB indirekt zugibt dass man damit eigentlich keine Girokonten mehr bräuchte, aber dann eine willkürliche Limitierung einbaut um die Bankenbranche zu erhalten.
DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Die App wird wahrscheinlich nur in Googles und Apples Läden verfügbar sein und sich jederzeit auf Geheiß des US-Präsidenten rauswerfen oder abschalten lassen. MMW
Und hier sehen wir das riesige Problem, dass wir uns über die Jahre selbst eingebrockt haben. Basicly alles ist US-abhängig. VISA/Paypal, Handys, Social Media, Computer usw... das wird ein langer und schwieriger Akt, vorallem auch die Bevölkerung von ihren iPhones/Androids weg zu bekommen, auch wegen dem Mangel an Alternativen.
Das eigentliche Problem besteht darin, dass die Abhängigkeiten bekannt waren. Da die Entscheidungsträger nicht ausgetauscht wurden, ist nicht klar, ob die Abhängigkeiten jetzt beendet werden.
Oder beendet werden können... die Bürger bräuchten Endgeräte, mit denen sie die europäischen Angebote nutzen können und wollen. Darauf gäbe es dann einen opensource Appstore, mit Programmen, die sich an europäische Datenschutz-Richtlinien halten müssen usw.
Aber das ist wohl noch in sehr ferner Zukunft, wenn das überhaupt kommt.
Und ja, es mag schon heute möglich sein, sich andere Betriebssysteme zu installieren usw., aber das ist ja eher nicht massentauglich
Wer kein Smartphone zum Zahlen nutzen will, kann sich den digitalen Euro auch auf eine Chipkarte laden lassen.
Ja, das stimmt. Aber wenn man das Deutschlandticket als Vergleich nimmt, bei dem ca. 40% der Nutzer die Chipkarte nehmen, würde die Fernabschaltung der Apps immer noch genügend Schaden anrichten. Sollte die hintern dem digitalen Euro liegende IT-Infrastruktur auf US-Wolken basieren, würde eine Abschaltung auch Chipkartennutzer treffen. Ich hoffe die Verantwortlichen planen dementsprechend.
Und wann genau kommt der digitale Euro?
Da sich der EU-Rat, in dem die Mitgliedsländer versammelt sind, für die neue Digital-Währung auszusprechen scheint, kann es jetzt relativ zügig gehen. Es braucht nun eine Verordnung, also ein Gesetz. Über das kann das europäische Parlament vielleicht sogar schon in diesem Jahr abstimmen. Geht das glatt durch, dann kann es 2027 erste Tests geben und 2029 können wir womöglich schon alle das neue Digital-Geld nutzen.
Nenn mich zynisch, aber 2027-29 ist verdammt lange für das Problem, das hier gelöst werden soll.
Edit: Natürlich sollte sowas nicht überstürzt werden, und spät ist besser als nie. "Zu spät" bezieht sich hier auf das Politische Klima, das vermutlich schneller eskaliert. Man hätte das gut fünf bis sechs Jahre früher anpacken sollen.
Aber vom Konjunktiv und Reue können wir uns nichts kaufen. Gut, dass es jetzt in Gang kommt.
Hm, erscheint mir genau richtig. Selbst kleine IT-Projekte in Firmen haben oft einen ähnlichen Zeithorizont - wenn es schneller wäre, hätte ich kein Vertrauen.
Projekt-technisch absolut. Ich meinte eher, dass der Zug politisch etwas spät dran ist.
Die EU setzt mit dem digitalen Euro 2029 nicht auf ‚zu spät‘, sondern auf strategische Stabilität – aus drei Gründen:
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Sicherheit vor Geschwindigkeit:
- China testet den e-CNY seit 2020 – aber nur als Inlandstool (260 Mio. Nutzer, aber kein globaler Standard).
- Die EZB priorisiert Rechtsrahmen (MiCA, Datenschutz) und technische Resilienz (Offline-Zahlungen, Cybersecurity). Hektik führt zu Fehlern (vgl. Nigeria: e-Naira-Nutzung unter 0,5 % nach 2 Jahren).
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Währungssouveränität:
- Stablecoins (USDC/Tether) sind USD-abhängig – der digitale Euro sichert die Autonomie des Euroraums (20 % globale Reserven).
- Beispiel: Im Ukraine-Krieg nutzten Europäer US-Stablecoins, weil es keine europäische Alternative gab. Das schwächt den Euro.
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Pragmatische Testphase:
- 2027–2029: EU-interne Tests mit Großhandel/Banken (Target2-System) – kein Verbraucherrisiko.
- Ab 2030: Bilaterale Sandboxes mit Schweiz/UK (stabile Partner, ähnliche Regulierung).
- Vergleich: Die Schweizer SNB testet seit 2021 mit ‚Project Helvetia‘ – aber ohne Massenrollout.
Fazit: 2029 ist kein Verspätung, sondern Balanceakt zwischen Innovation und Stabilität. Wer ‚zu spät‘ kritisiert, ignoriert, dass USA keine CBDC planen (Fed: ‚Kein Digital Dollar‘) und Stablecoins keine Zentralbank-Alternative sind.
Frage: Wurde deine Antwort mit KI geschrieben?
Ja. Die Passage war eine KI‑Zusammenfassung (Mistral) nach längerer "Diskussion", die ich so übernommen habe.
Zur Sache: Ob und wann es einen digitalen Euro gibt, hängt am EU-Gesetzgebungsprozess; die EZB entscheidet erst danach über eine Ausgabe.
Und zum internationalen Vergleich: China wird oft als Referenz genannt, weil dort eine staatliche Digitalwährung (e‑CNY) in großem Stil erprobt wird. Das setzt die EU politisch unter Druck, sagt aber allein noch nichts über „zu spät“ vs. „sicher und robust“ aus. In den USA ist die Lage eher umgekehrt: Die Fed hat bisher keine Entscheidung für eine CBDC getroffen und betont öffentlich, dass sie ohne klare Unterstützung von Regierung und Kongress nicht vorpreschen würde.
Du hast Recht, dass das absolut sinnvoll ist, das ordentlich und sorgfältig zu machen. Ich fürchte bloß, dass wir die Konsequenzen der Abhängigkeit noch vorher deutlich zu spüren bekommen werden.