Die Lösung sind natürlich mehr Steuersenkungen für Reiche.
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Oder 50% der Befölkerung abschieben.
(Lasse mal offen welche.)
Was ich aus der Grafik lese: dass man mit der maximalen Härte nach unten treten muss! /s
Die letzten 2,5% raus treten! /s
Als Mitglied der obersten 10% kann ich dazu nur sagen, dass die Auflösung hier viel zu grob ist. Ja, "die" besitzen 61% des Vermögens. Aber die in einen Topf mit den obersten 1%, 0,1% zu werfen klärt nicht wirklich auf. Dabei bist du, je nach Alterskohorte, mit "grad mal" 200k Euro, für die Rentnerkohorte ab 1 Mio Haushalts- (also nicht individuellem) Nettovermögen, d.h. Geld, Aktien, Fonds, Haus minus Schulden, ohne Rentenansprüche
Siehe https://www.iwd.de/artikel/mit-dem-alter-waechst-das-vermoegen-489710/
Da kann ich dir nur zustimmen. Im Kern landet man ja mit einem abbezahlten Haus, das nicht irgendwo in der Klüste steht, in den 10%. Das ist dann aber schon extrem entfernt von den wirklich stinkreichen Milliardären.

Ich hab mich tatsächlich auch gefragt wie genau sich die 10% an den Rändern zusammen setzten. Bzw. wie viel % der Bevölkerung unter 0 Vermögen, also Schulden hat.
Mindestens schonmal die untersten 10 % der unter 35 jährigen. die untersten 10 % insgesamt kommen auf 800 Euro Nettovermögen.
Die Ausrede hat aber jede aufteilung die du machen kannst. Die Verteilung ist innerhalb der Perzentile auch ungefähr so aufgebaut. Wenn du dich auf das obere Prozent konzentrierst werden die die unteren 0,9% sagen "jaaaaa aber die oberen 0.1% haben ja noch viel mehr als wir armen kleinmillionäre"
Was sind denn die genauen Grenzwerte? Also ab welchen Vermögen ist man in den oberen 10%?
Klick auf den Link von @brainwashed ... Im deutschen Durchschnitt ist man ab 777.200 Euro bei den oberen 10% dabei, ja nach Altersgruppe gibt es dann nochmals Unterschiede. Wenn Du unter 35 Jahre alt bist, schaffts Du den Sprung in die Top-10% schon ab 200.400 Euro, und diese Zahl steigt dann mit dem Alter an (siehe Grafik im Link).
Ist doch im Artikel von brainwashed drin. Im Allgemeinen bei einem Haushaltsvermögen von 777.200€ im Jahr 2023. Dürfte heute also mehr sein. Wenn es sich mit Inflation vermehr hat bei 860k oder so.
Das ist ja jeder 2. mit einem Eigenheim
Exakt. Das macht ja diese Diskussion in Talkshows etc. so absurd. Man redet einerseits von Elon Musk und Jeff Bezos um dann andernorts höhere Steuern für die Oberen 10 % zu fordern. Nicht das selbe, nicht mal im Ansatz. Aber solche Darstellungen erwecken halt den Eindruck, als wärst du mitglied einer obszön reichen Clique.
Mit Milliardären habe ich nichts gemein. Selbst als Millionär (der ich nicht bin) hätte ich tausendmal weniger als ein Milliardär. Andere Liga, keine Probleme für Demokratie und Gesellschaft, gefälligst andere Steuern.
Als Millionär hast du auch tausend mal mehr als die unteren 50% :)
keine Probleme für Demokratie und Gesellschaft, gefälligst andere Steuern.
Würde sagen weniger Probleme, nicht keine. Als "einfacher" Millionär kannst du durch ein paar Gefälligkeiten und gezielte Spenden durchaus auch schon das Stimmungsbild im örtlichen Fußballverein oder Gemeinderat beeinflussen. Die Auswirkungen sind zwar absolut geringer, aber ich denke auf der lokalen Ebene findet auch jede Menge Korruption statt.
Das halte ich für komplette Fiktion. Wo passiert sowas im nennenswerten Maße?
Würde gerne das oberste Dezil nochmal aufgeteilt sehen in Centile (?). Wahrscheinlich ist da die Ungleichverteilung noch krasser.
Das macht ja diese Diskussion in Talkshows etc. so absurd.
Da wird ja teils dann sogar angefangen von Einkommenssteuer zu reden. Es geht doch um die Leute die so vermögend sind, dass sie gar nicht mehr arbeiten müssen, verdammt nochmal!
Ja, es ist ein krasser Hockey Stick. Und in der gesamten politischen Diskussion werden munter Zehnerpotenzen verschoben, rauf und runter, wie es gerade passt oder sich gut anhört, ohne dass man sich das jemals vor Augen führt.
Da wundert mich dann auch nicht, dass eine Vermögenssteuer ab 1 Million vorgeschlagen wird. So als wäre das heutzutage noch ein absolut hoher Betrag mit dem Leute auf Generationen ausgesorgt hätten.
Erstmal machen die meisten beim Kauf von Immobilien Schulden und die werden abgezogen und dann sind viele Häuser auch nicht so viel Wert. Selbst in Berlin oder Hamburg kriegt man Wohnungen für weniger als das.
Gibt auch genug (boomer), die ihr Haus schon abbezahlt haben. Und wenn jemand ein Haus gerade gekauft hat, hat eben der Verkäufer das Vermögen.
Natürlich gibt es auch günstigstere Eigenheime, deswegen ja nur jeder zweite.
Wer mehr als €90.000 besitzt gehört zu den weltweit reichsten 10%.
Ich warte auf den Tag, wo jeder Deutsche mit mehr als einer halb abbezahlten Wohnung anfängt, aktiv an einer global gerechten Gesellschaft zu arbeiten.
Anders rum ist es nicht das Geld sondern die Organisation. Wer wäre auch ohne Geld bereit, für eine global gerechte Gesellschaft aktiv zu werden?
Wer mehr als €90.000 besitzt gehört zu den weltweit reichsten 10%.
Weißt du, ob das kaufkraftbereinigt oder nur gemäß Wechselkurs berechnet wurde? Hatte früher viel mit indischen IT-Kollegen zu tun, die damals nur circa 1000€ Monatsgehalt bekommen hatten, damit aber in Indien ein recht luxuriöses Leben hatten: klimatisiertes Haus mit grossem Garten, Pool und teils auch Angestellte für Kochen, Haushalt etc.
90.000€ sind auch in Deutschland nicht schlecht, aber 90.000€ umgerechnet in lokale Währung in Simbabwe, Vietnam oder Indien dürfte wesentlich mehr Gegenwert haben.
Ich habs von dort: https://en.wikipedia.org/wiki/Distribution_of_wealth und genähert, da $100.000 die top 7.7% sind.
Auf den ersten Blick sehe ich da keine Angaben dazu, dass da irgendwas gewichtet wurde in den verschiedenen Ländern. Ich glaube, da geht es wirklich nur um absolutes Vermögen in USD beziffert.
Das so unabhängig vom Wohnort zu vergleichen ergibt aber zumindest aus meiner Sicht nur für wirklich sehr reiche Menschen Sinn. Mit 50 Millionen auf dem Konto ist es vermutlich egal, ob ich in Berlin, Abu Dhabi, Bangalore oder sonstwo wohne. Yachten oder Luxusuhren etc. kosten überall ähnlich viel. Die Grundbedürfnisse (normale Wohnkosten, normale Lebensmittelpreise, Transportkosten, Heizkosten, Freizeit etc.) schwanken aber extrem und 90.000€ in Zürich sind halt nix im Vergleich zu 10 Millionen Rupien in Indien, auch wenn es rechnerisch gleich viel wert ist. Da dann von zwei gleich reichen Menschen zu sprechen, fühlt sich für mich nicht richtig an.
Zum Beispiel hier... https://de.wikipedia.org/wiki/Kaufkraftparit%C3%A4t ... steht, dass ein USD in der Schweiz nur 62% der Kaufkraft hat gegenüber einem USD in den USA. Und das sind beides noch relativ ähnlich reiche Länder. Bei Schweiz <> Indien würde ich einen wesentlich krasseren Unterschied erwarten.
Damit kann aber jemand mit einfachem Einkommen in der Schweiz viel in einem anderen Land bewirken. Es geht ja nicht darum, wie ein reicher Mensch zu leben, sondern darum, dass die oberen 10% eine gute Welt für alle schaffen sollen.
Deutschland steht mit diesen Zahlen im internationalen Vergleich sogar noch gut da. Laut Daten aus dem Jahr 2024 bestizen die reichsten 10% in Deutschland - ähnlich wie in Frankreich und Großbritannien - um die 59% des gesamten Vermögens.
In China und den USA sind es fast 70%.
Weltweit liegt der Durschnitt bei kaufkraftbereinigten Zahlen bei 74%.
Deutschland hat da es keine Vermögenssteuer gibt auch eine sehr schlechte Datenlage. Außerdem gibt es in Deutschland sehr wenige Eigenheimbesitzer im Internationalen vergleich. Das ist aber für viele Haushalte die Hauptanlageart.
Aber für Vermögenssteuer ist es noch zu früh, natürlich 🤷
Das muss erst genau im Detail betrachtet werden. So wie das AfD Verbot und die Bewertung der politischen Lage in Venezuela. Man muss sich die Zeit nehmen!
Na klar. Jeder kann es doch nach kben schaffen! Und dann steuern zahlen zu müssen wäre ja wirklich nicht fair. Und deshalb sollte man auch dagegen sein. /s
Also wenn man so einer Statistik nicht alle Alarmglocken anspringen, dann weiß ich auch nicht...
Ich glaube, als ich diese Statistik zum ersten Mal hörte, hieß es noch, dass 10% der Deutschen 50% des Vermögens besitzen, nicht 61%. :/
Durch den allseits beliebten Trickle Down Effekt sind seitdem 11% erfolgreich nach oben getröpfelt
Der trickle-down Stalaktit funktioniert wie geplant.
*Stalaknit wohl eher
*Stalagmit wohl eher
Das klingt als ob mir die Reagan Administration Tropfsteine erklären will.
Wie würde man dir ärmsten 1% visualisieren? Die würden ja eher Schulden als Vermögen haben.