this post was submitted on 06 Jan 2026
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Deutschland

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[–] Dekkia@this.doesnotcut.it 30 points 1 week ago (1 children)

Statt Warnschüsse abzugeben, sofort Verstärkung zu alarmieren oder ihren Kollegen zu helfen, hatten die beiden Beamtinnen ein vorbeifahrendes Auto angehalten und waren vom Tatort geflüchtet [...] Erst später hatten sie die Leitstelle informiert.

Augen auf bei der Berufswahl würde ich sagen.

[–] ardorhb@discuss.tchncs.de 3 points 6 days ago

Jep. Ich verstehe das Verhalten aber ich bin auch nicht Polizist geworden und hab das auch weiter nicht vor. Die sollen bitte, auch für sich selbst, etwas anderes finden.

[–] excral@feddit.org 27 points 1 week ago (1 children)

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Wird echt interessant, wie das am Ende ausgeht. Wenn sie zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr verurteilt worden wären, hätten sie automatisch ihren Job verloren. Da sie letztendlich "nur" 4 Monate bekommen haben, geht die Entlassung nur per Disziplinarverfahren.

Meine Meinung: Persönlich ist das für die beiden Frauen natürlich sehr hart, aber ich halte es für die richtig Entscheidung, falls sie entlassen werden. Einerseits, rechttheoretisch betrachtet, sind sie für eine versuchte gefährliche Körperverletzung im Amt verurteilt worden, was nicht mit einer Weiterbeschäftigung als Polizistin vereinbar sein sollte. Andererseits, wenn sie unter Druck so reagieren, scheinen sie im Beruf als Polizistin falsch aufgehoben. Wie sie in der Situation reagiert haben geht über den Selbstschutz hinaus, da sie es nicht mal geschafft haben die Dienststelle unmittelbar in Kenntnis zu setzen oder Verstärkung anzufordern.

[–] baleanar@discuss.tchncs.de 16 points 1 week ago

Im Strafprozess begründeten sie ihr Verhalten mit Todesangst.

Eine Polizistin die in Panik gerät wenn Schüsse fallen ist auf jeden Fall da falsch aufgehoben. Ich hätte such Todesangst aber ich bin ja Zivilist. Die haben beide die notwendige Ausbildung erhalten und wenn nicht dann läuft da etwas aber gewaltig falsch.

[–] 5714@lemmy.dbzer0.com 15 points 1 week ago

Flucht ist das Eine, aber Leute zurücklassen ist nicht gerade kameradinnenschaftlich.

[–] RmDebArc_5@feddit.org 8 points 1 week ago (1 children)

Naja immerhin haben sie niemanden erschossen

[–] Boppel@feddit.org 9 points 1 week ago

voll dumm von denen. hätten die lieber mal jemanden erschossen oder was rechtsextremes gepostet. dann hätten sie jetzt ihren job noch.

[–] Kornblumenratte@feddit.org 7 points 1 week ago (1 children)

Schade, das dass über die Strafschiene läuft/laufen muss. Unter realer Lebensbedrohung laufen Reflexe ab - und wenn jemand reflexhaft mit Flucht reagiert, ist das m.E, nach keine strafbare Handlung, sondern schlicht fehlende Eignung. Da sollte aus Fürsorge den beiden und ihren Kollegys gegenüber zügig eine Berufsunfähigkeit festgestellt werden. Ist aber wohl die falsche Branche für so eine Reaktion.

[–] trollercoaster@sh.itjust.works 4 points 6 days ago* (last edited 6 days ago) (1 children)

Ein vorbeikommendes Auto anhalten und dem Fahrer verklickern, dass er sie jetzt mitnehmen soll, ist aber mehr als nur ein Reflex. Das erfordert deutlich mehr Aufwand, als wenigstens mal am sicherlich mitgeführten Funkgerät die Sprechtaste zu drücken und eine Lagemeldung abzugeben. (Was man auch aus einer Deckung heraus tun kann)

[–] Kornblumenratte@feddit.org 1 points 5 days ago

Jein - es ist kein Reflex im neurologische Sinn.

Dennoch löst Panik einen Fluchtreflex mit komplexen Verhaltensweisen aus, die vom Verstand her nicht steuerbar sind, und führt zu genau solchem Verhalten.

Dass das nicht vernunftgesteuert war zeigt mMn gerade der Umstand, dass sie ein anderes Auto angehalten haben - sie sind mit ihrem eigenen angekommen, wenn sie sich aktiv zur Flucht entschieden hätten, wäre es wesentlich vernünftiger gewesen, einfach das zu nehmen. Ganz abgesehen davon, dass einfach in Deckung gehen sicherer gewesen wäre statt ie der Nähe einer Schießerei rumzulaufen. Panik schaltet die Vernunft aus.