this post was submitted on 22 Feb 2026
28 points (100.0% liked)
Finanzen
628 readers
57 users here now
founded 2 years ago
MODERATORS
you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
view the rest of the comments
ja aber das Ergebnis ist das gleiche: Du wirst gezwungen heute zu sparen, d.h. weniger Geld auszugeben als du Brutto bekommst; dadurch hast du im Alter dann mehr Wohlstand.
Nur dass der Teil mit dem 'im Alter dann mehr Wohlstand' halt quasi nicht mehr stimmt.
mehr Wohlstand im Vergleich zu es gibt gar keine Rente
Tatsächlich fraglich.. wenn die junge Generation das Geld, das sie für das kriselnde Rentensystem aufbringen muss, einfach selber anlegen würde, bekäme sie mehr raus als das System am Ende für sie springen lassen kann.
Schau dir die Entwicklung bzgl Rentenniveau und Beiträgen mal an. Da ist seit Jahrzehnten offensichtlich der Wurm drin und keiner traut sich, es anzugehen. Stattdessen sind die jungen irgendwann die kompletten Deppen, wenn das System zusammenbricht, weil sie dann einerseits das umlagefinanzierte System weiter bedienen müssen, für die momentanen Rentner, die nix anderes haben, gleichzeitig aber auch selber für sich privat vorsorgen müssen, da das klassische System für sie nicht mehr funktionieren wird.
wie gut das funktioniert wenn Leute selber sparen sieht man ja im Artikel. Menschen sind einfach nicht gut darin, sich vorzustellen dass sie einmal alt sein werden und darauf entsprechend vorzubereiten.
Das Risiko ist nicht das gleiche und die Wertsteigerung entsprechend auch nicht.
So schlecht sind sie aber auch nicht. Man kriegt bei der Rente durchaus 2-3% reale Rendite(also nach Inflation und Kosten). Bei einem Aktien-ETF hat man 4% oder so. Schlecht ist die also nicht.
Wird das auch in 30 Jahren noch so sein? Wie soll das angesichts der Demografie dann überhaupt aufgehen, so rein rechnerisch? Wenn die Antwort Nein ist dann bleibt das Argument. Das heutige Rentner 2-3% reale Rendite gemacht haben wird mir in 30 Jahren halt leider gar nichts mehr helfen.