this post was submitted on 08 Jan 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Es ist doch egal, wie oft man kontrolliert wird. Von der eigenen Verantwortung wird man dadurch nicht entbunden.
Ob jetzt ganz konkret erkannt worden wäre, dass die verwendete Dämmung nicht zulässig war, würde ich auch in Frage stellen, wenn es da nicht eine Kennzeichnungspflicht im eingebauten Zustand gibt. Die kenn ich aus dem Deutschen so nicht, kA was die Schweizer da machen.
Habe Brandschutzabnahmen kurz vor Fertigstellung von Baumaßnahmen als in anderer Funktion Anwesender mal mitbekommen. Da wurde einmal auch durch die Kreisbehörde festgestellt, dass brennbare Materialien schon vor 40 Jahren (und erneut bei der Umbaumaßnahme) und abweichend von den Planunterlagen über Brandwände hinweggeführt worden waren.
Gerade beim Umbau von Altbauten findet man auch häufig fehlende oder hundsmiserable Abschottungen zwischen Brandabschnitten. Da schlummert also noch ein großes Gefahrenpotential im Baubestand, wenn die Brandwand im Altenheim oberhalb der Unterdecke plötzlich große Löcher hat, oder solche Späße.
Aber ich glaube bei regelmäßigen Begehungen liegt der Fokus eher bei den Fluchtwegen, BMA, usw..
Bohrungen in Brandwänden, auch bekannt als Feuerlöcher.
Ein probates Mittel, wenn man irgendwo ein suspektes Material findet, und wissen will, ob und wie gut das brennbar ist, ist übrigens eine Brandprobe. Einfach eine kleine Probe des Materials mit raus nehmen und mit nem Feuerzeug anzünden. Da sieht man dann sehr schnell, ob das z.B. selbstlöschend ist, oder nicht.
"Feuerlöcher" ist gut!
Ja, so eine Brandprobe wäre es hier wohl gewesen... Laut anderer Berichterstattung irgendwo, soll das angeblich sogar abtropfender Kunststoff gewesen sein. Die armen Leute echt.
In einem der Videos habe ich es sehr deutlich von der Decke tropfen sehen. Ich nehme an, das war dann der Kunststoff.
Das war der Akustikschaum. Es gibt genug Bilder von der Decke, die war voll mit dem Dreck. (Darunter übrigens nichtbrennbare Dämmung aus Mineralwolle, welch Ironie)
So Zeug hat in solchen Räumen nix verloren. Das kann man in einem Tonstudio machen, wo keine Zündquellen in der Nähe sind und sich nicht potenziell hunderte von Leuten aufhalten. Sogar Eierkartons wären sicherer als das Zeug.
Es gibt übrigens weltweit immer wieder Brände in Nachtclubs und Discos mit dutzenden, teils sogar über hundert Toten, weil irgendwelche Trottel von Betreibern meinen, da Akustikschaum an Decken und Wände kleben zu müssen. Das ist kein unbekanntes Phänomen.
Tropfbrände ist ganz normal bei brennenden Kunststoffen, weithin bekannt von allen möglichen Bränden von Dämmung auf Kunststoffbasis. Die Temperatur, mit der Kunststoffe brennen, liegt in der Regel weit über ihrem Schmelzpunkt. Durch die Hitze schmilzt das Zeug halt und tropft dann brennend runter.