this post was submitted on 28 Jan 2025
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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Eine etwas ungewöhnliche Frage, aber mir ist aufgefallen, dass deutschsprachige Rechtsextreme oft Begriffe aus dem Englischen übernehmen, während sie selbst gegen die vermeintliche Sprachverunreinigung hetzen. Beispiele sind "Establishment", "Great-Reset", "Mainstream" und "Deep State". Zumindest in Deutschland werden die Begriffe direkt aus der US-amerikanischen Rechten übernommen (anders in Österreich und der Schweiz?). Es gäbe gute Übersetzungen, also einfach nur Faulheit? Ein Versuch, mit fremden Begriffen zu imponieren? Vernetzung mit der US-Rechten?

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[–] Quittenbrot@feddit.org 6 points 1 year ago (1 children)

Hier in DE haben wir auch keine „wirklichen“ „Rechtsintellektuellen“ mehr, die sich Strategien überlegen würden.

Sicher? Was ist mit so Typen wie Kubitschek und seinem "Institut für Staatspolitik"? Was mit den Autoren, die aus der zweiten Reihe durch so Magazine wie "Sezession" ihren ideologischen Unterbau betreiben? Die sind vielleicht etwas scheuer als in Amerika und wie "intellektuell" die wirklich sind, kann ich auch nicht beurteilen. Aber gerade dieses eher stille Agieren aus der zweiten Reihe finde ich etwas bedenklich..

[–] Random_German_Name@feddit.org 1 points 1 year ago

Klar gibt es diese Versuche, ich würde sagen der Unterschied zwischen Deutschen und französischen „Rechtsintellektuellen“ ist, dass die französischen öffentlich deutlich moderater sind und auch an tatsächlichen wissenschaftlichen Diskussionen partizipieren, während die Deutschen hauptsächlich Strategien finden, die von anderen Rechten ausgeführt werden