this post was submitted on 02 Jul 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Verachtenswerte Region.
Region oder Religion?
Perverse Interpretation einer Religion
Religion zieht zwangsläufig Perverse an.
Ich würde eher sagen, dass in der westlichen Welt insbesondere das Christentum weitgehend abgelöst wurde durch weiterentwickelte theorien ... in mittelalter war das christentum noch ganz ok, enshittifiziert hat es erst ab 1500. wohl weil es mit der neuzeit nicht klar gekommen ist.
was ich damit sagen will, die die was verstehen von der welt sind weitergezogen und haben die religion als alte hülle abgeworfen, alle die du da jetzt noch findest haben den sprung nicht geschafft. das hat weniger mit der religion an sich als mehr mit den menschen und dem historischen kontext zu tun.
*Ideen haben immer das Potential, falsch übertragen und interpretiert zu werden
Und doch habe ich bislang kein einziges autokratisches Terrorregime gefunden, das auf Kants kategorischem Imperativ oder Poppers sozialer Stückwerktechnologie basiert. Könnte es vielleicht sein, dass Ideen mit totalitärem Absolutheitsanspruch und starkem Hang zur Irrationalität anfälliger für Degenerierung sind?
Ich kenne mich zu wenig mit dem Islam aus. Würde aber dasselbe auch über das Christentum sagen.
Hab letztens lange mit einem muslimischen Menschen gesprochen und das war schon interessant. Er hat freiwillit Islamunterricht genommen und ist da konsequenter als seine Eltern geworden.
Gibt zB Aspekte wie dass stehlen nur schlecht ist, wenn man es sich leisten könnte. Mundraub würde darunter nicht zählen.
Oder beim Pilgern ziehen alle zur selben Stadt, tragen einfache Kleidung und sind alle gleich
Und dann gibt es da neben deinem völlig harmlosen, aber gläubigen Freund in Aceh in Indonesien Leute, die nach Scharia-Recht ein junges Paar öffentlich auspeitschen, weil es sich vor der Ehe geküsst hat.
Und dann gibt es da im Irak eine IS-Anhängerin, die sich als Brautgabe ein 5-jähriges Mädchen schenken und es elendig verdursten ließ, weil es ungehorsam und ungläubig war.
Alle drei nennen sich Moslems. Alle drei halten ihre Auslegung des Islam für die richtige. Und alle drei berufen sich auf ihre heilige Schrift, die diese Auslegung im Wortlaut auch hergibt.
Finde das Problem.
Wollen wir über den ganzen Scheiß reden, für den das Christentum benutzt wird und wurde?
Die CDU hat Christentum im Namen, ist aber tatsächlich für Rassismus, Sexismus, Klimakatastrophe uvm.
Die MAGA Bewegung tut auch so als wären sie Christen.
Der Islam wird halt wesentlich akkurater Praktiziert und sich exakt auf dem Quran berufen, was bei der Bibel selten so ist. Ansonsten ist das einfach US-amerikanisch geprägter Rassismus und verdrehte Berichterstattung, die diese Balance so darstellen.
Es sind wahrscheinlich wesentlich mehr stark gläubige Moslems als Christen auf der Welt, und nur wenige legen das für extremistischste Ansichten aus.
Argumentativ an mehreren Stellen dünn, aber überhaupt kein Widerspruch zu meiner These, die da lautete: "Jegliche (insb. organisierte) Religion zieht machthungrige Psychopathen an, die daraus menschenfeindliche Glaubensgebäude mit totalitärem Herrschaftsanspruch bauen." Das schließt das Christentum ausdrücklich mit ein.