this post was submitted on 07 Jun 2026
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Der Anwohnerprotest ist völlig gerechtfertigt. Kritikpunkt war ja die Streckenführung letztes Jahr und die sah so aus:
Dort wurden dann also ganze Dörfer und tausende Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Was halt richtig kacke ist an einem Fronleichnamssonntag, wenn du dann nach dem Kurzurlaub nicht mehr nach Hause kommst, wenn du keine Verwandten oder Freunde besuchen kannst oder oder. Da geht es nicht darum, dass man mal eine Nachbarstraße weiter parken muss oder etwas Musik von einer Bühne hören muss.
Protest ist ok, aber Nägel auf den Boden werfen ist scheiße. Und normalerweise gibt es immer Schleusen, durch die du kommst
Sehe ich auch so, Protest hört da auf, wo man mit seinem Protest andere Leute gefährdet.
Macht den irgendwas besonders? Ist ein normaler Sonntag. Die Strecke war dieses Jahr auch wieder die alte Strecke mit der die Athleten nicht so zufrieden sind, da es dadurch 2023 einen Toten gab.
In Bundesländern wie NRW war Donnerstag Feiertag. Dadurch gibt es heute viele Rückkehrer aus dem Kurzurlaub.
Wenn man als nordrheinwandale in Hamburg für die Zeit Urlaub macht, dann informiert man sich doch gefälligst was in der Stadt abgeht, und der Ironman Wettbewerb war nicht erst seit Freitag beworben.
Fronleichnam ist aber halt kein Feiertag in Hamburg. Die Kurzurlaubbegründung fällt also weg, ist kein langes WE.
Gibt es nicht in Hamburg, Donnerstag war ein ganz normaler Arbeitstag. Und man informiert sich gefälligst vorher ob da was ist, oder ist das zu viel verlangt?
Ich kopiere mal einen Kommentar von Reddit:
https://old.reddit.com/r/de/comments/1tz8wbz/vorfall_beim_ironman_hamburg_metallsplitter_auf/oqaoznu/
Kurzum: Richtig beschissene Planung der Veranstalter. Ich wäre halt auch hart angefressen, wenn ich an einem Sonntag von der Veranstaltung einer kommerziellen Firma in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wäre und das halt regelmäßig jedes Jahr passiert.
Also nur um das mal einzuordnen, die Querungsstellen von denen hier die Rede ist sind für Autos. Zu fuß kommt man an vielen Stellen rüber, zumindest ist das bei allen anderen IM Events so, wäre komisch, wenn es hier anders ist.
Die Restaurants sollten also wegen dem erhöhten Zuschaueraufkommen Gewinn machen und keinen Verlust. Ich habe vor zwei Wochen erst ein Rennen gemacht, da sind die außenbereiche der Restaurants immer voll.
Ja, für die Anwohner ist es kacke, aber die Strecke steht Monate im Voraus fest, da kann man durchaus drumherum planen. Wenn man an dem Tag aus dem Kurzurlaub zurückkommt, dann plant man das halt so, dass man abends oder früh morgens zurückkommt. Um eine 9h Sperrung lässt sich durchaus drumherum planen.
Für die Bauern, die ihre Acker Sonntags trotz Verbots bestellen tut es mir natürlich besonders leid.
Ja gut, aber ist nicht fast jede Sportveranstaltung kommerziell getragen? Und wenn man etwas dagegen hat, dann kann man sich auch an den Senat wenden und muss nicht gefährlich die Strecke mit Metalsplittern eindecken.