this post was submitted on 26 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Ich kann da jetzt nicht ganz folgen. Auch mit allen Förderungen ist eine Familie mit Kindern deutlich schlechter gestellt als ein Paar ohne Kinder.
Und da ist es egal, ob jemand keine Kinder möchte oder nicht bekommen kann. Ohne Kinder hat man trotzdem deutlich mehr für sich als mit.
Was die Person gemeint hat und du nicht verstanden hast, ist dass es Situationen gibt, die ähnliche Belastungen wie "Kinder haben" erfordern, aber als "kinderlos" gewertet werden.
Zum Beispiel wenn du ein Partner von einem alleinerziehenden Elternteil bist, dann kann es sein, dass du als kinderlos gewertet wirst, auch wenn du ein Kind unterstützt. Bist halt nicht als Erziehungsberechtigter eingetragen oder whatever.
Oder du musst Eltern pflegen, was ähnlich wie Kinder pflegen ist von den Kosten her, aber du wirst als "kinderlos" gezählt. Usw usw
Im Endeffekt wird bezweifelt, dass ausschließlich Leute, die "mehr für sich selbst haben" getroffen werden damit. "Kinderlos" muss nicht unbedingt bedeuten "hat mehr für sich selbst".
Was kann man denn machen, um sich als Erziehungsberechtigter einzutragen? Wenn man langfristig Verantwortung für das Kind übernimmt, dann sollte das doch möglich sein? Oder geht es dir um die Diskriminierung von queeren Eltern?
Bekommen die Eltern nicht Rente? Oder muss man ihnen dann auch Miete und Essen bezahlen? Welche Möglichkeiten gibt es denn, sich Pflegeleistungen anrechnen zu lassen?
Kann ich dir alles nicht sagen, ich bin nicht der, der das originale Argument gebracht hat. Ich bin nur hier als Dolmetscher.
Aber ich kann mir zum Beispiel Situationen vorstellen, wo ja man queer lebt, z.b. poly und das Gesetz es nicht erlaubt mehr als einen zu heiraten/einzutragen. Oder wo die Eltern Flüchtlinge sind und keine Rente oder ähnliches bekommen. Aber ja, nur Spekulationen, kA.
Danke!