this post was submitted on 10 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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81 Prozent hört sich nach sehr viel an. Wenn der Prozentsatz stimmt und ohne dass bewusst eine Stichprobe gewählt wurde, könnten Personen vielleicht im Affekt ihre Aussage getroffen haben, denkt man daran, dass es andere Menschen gibt (Superreiche), die viel mehr haben und man selbst in Relation dazu, wenig. Die Vergleichsgruppe ist wichtig.
Die Karten nach einer Umverteilung neu zu mischen würde dazu führen, dass mit der Zeit wieder Personen reicher werden als andere, Kapitalakkumulation verläuft nicht linear. Der Grund für Verteilungsunterschiede besteht darin, dass Fähigkeiten, Chancen und Risken, Konsum und Arbeitseinsatz zwischen Personen ungleich verteilt sind. Den Reicheren zu viel wegzunehmen könnte zu einer Demotivation führen und weniger zu Leistungsbereitschaft. Reichere könnten einen großen Teil ihres (liquiden) Kapitals abziehen und ihren Wohnsitz wechseln. In jüngerer Geschichte war in Bezug auf Ernährungssicherheit ungünstig, Großbauern zu enteignen. Die vielen kleinen Bauern, denen das Land gegeben wurde, kamen oft nicht an den Output des Großbauern heran.
Als Alternative für einen besseren Gini-Koeffizienten Arbeitseinsatz zu reduzieren oder Talente nicht zu fördern, dürfte nicht vorteilhaft sein.