this post was submitted on 21 Apr 2026
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[–] einfach_orangensaft@sh.itjust.works 2 points 1 day ago (14 children)

Die Wette, dass der Durchschnittsdeutsche in den nächsten 40 Jahren mindestens 2,3 Kinder zeugt, halte ich für riskanter.

Da unterschlägst du migration und effizienz Zugewin aus Automatisierung. Es ist jetzt schon absolut bullshit das "Bevölkerungs Wachstum" notwendig ist um das system zu erhalten, und der grund darin liegt einfach daran das der effizienz Zugewin nicht bei den Arbeitern landed, sondern als mehr gewin in den Taschen der "Arbeitgeber" welche zum teil dazu gezwungen werden diesen Übergewin abzuführen um die Aktionäre (leute wie dich) zufriden zu stellen. Und komm mir jetzt nicht mit "naja dann funktioniert das system doch wenn einfach alle Aktien haben".

Deine "Private Vorsorge" ist Lohndiebstahl am einfachen Arbeiter, und vermultich aus profit aus kriegen, förderung von Fossiler Rohstoffausbeutung, und möglicherweise diversen anderen moralisch zweifelhaften profit strömen.

[–] flx@feddit.org 2 points 1 day ago (13 children)

Da unterschlägst du migration und effizienz Zugewin aus Automatisierung.

Bei unserer Abschiebe- statt Willkommenskultur glaube ich nicht an Rentenvorteile durch Migration. Die Menschen kommen hierher, versuchen sich zu integrieren, gründen Familien. Die Kinder gehen hier zur Schule – wir investieren viel als Gesellschaft. Und dann werden sie abgeschoben. Finde den Fehler.

Den Vorteil aus Automation sehe ich nicht. Wenn wir weniger Menschen haben, konsumieren wir weniger. Dann verdienen Arbeitnehmer weniger. Export ist auch nicht die Lösung, weil wir dann auf Kosten Dritter leben (unser Überschuss ist deren Defizit) und der Traum vom globalen Handel dank eines Hampelmanns in Washington gerade zerplatzt.

Es ist jetzt schon absolut bullshit das “Bevölkerungs Wachstum” notwendig ist um das system zu erhalten, und der grund darin liegt einfach daran das der effizienz Zugewin nicht bei den Arbeitern landed, sondern als mehr gewin in den Taschen der “Arbeitgeber”

Es ist kein Bevölkerungswachstum notwendig. Dann muss aber jeder aus seinem Gehalt effektiv einen Rentner finanzieren. D.h. nach Abzug von Steuern muss grob 50% deines Gehalts für die Rente draufgehen.

Deine “Private Vorsorge” ist Lohndiebstahl am einfachen Arbeiter

Der auch vorsorgen könnte. Können sollte.

Wenn es darum geht, dass jeder faire Löhne verdient, damit er eben auch was auf die hohe Kante legen kann, bin ich dafür (Wobei ich glaube, dass es nicht nur ein Einnahmenproblem ist.). Aber dass wir ein kaputes System aus dem Kaiserreich beibehalten, nur damit Papa Staat Händchen halten kann und man sich um nichts selbst kümmern muss – dann bin ich dagegen.

[–] einfach_orangensaft@sh.itjust.works 2 points 1 day ago (5 children)

Den Vorteil aus Automation sehe ich nicht.

Merkt man.

Der auch vorsorgen könnte. Können sollte.

"Wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht."

dass jeder faire Löhne verdient

Wird nicht passieren solange der übergewin der Unternehmen in die Yachten der Aktien oder deine "vorsorge" fließt.

Mentalität wie deine ist der grund für das abkacken dieses systems, sie erzeugt den profit druck der dafür sorgt das die löhne unten bleiben und nicht proportional zur effizienz steigen.

[–] flx@feddit.org -1 points 1 day ago (1 children)

Den Vorteil aus Automation sehe ich nicht.

Merkt man.

Kläre mich bitte auf. Wie profitieren wir bei der Rententhematik von Automatisierung?

Automatisierung bedeutet erst einmal Jobverlust. Normalerweise schafft es gleichzeitig neue Jobs, so dass du hinterher denselben Arbeitsaufwand für dasselbe Geld hast. Du profitierst finanziell nicht davon, dass ein Waschbrett nun viel günstiger ist als Anno 1926 – du willst jetzt eine Waschmaschine.

[–] einfach_orangensaft@sh.itjust.works 2 points 1 day ago (1 children)

Du profitierst finanziell nicht davon

Dein boss tut es aber und das ist genau der punkt wo der entstehende übergewin dann abgeführt werden muss um eine staatliche rente zu finanzieren.

[–] flx@feddit.org 0 points 20 hours ago* (last edited 20 hours ago) (1 children)

Ich merke schon, dass du eine Vorliebe für das Wort „Übergewinn“ hast. Aber definier das doch bitte mal. Und skizziere mir bitte eine Gesellschaft, die ohne Marktwirtschaft und ohne Gewinnanreize auskommt und sich dennoch weiterentwickelt.

[–] einfach_orangensaft@sh.itjust.works 1 points 16 hours ago (1 children)

An diesem punkt bin ich mir ziemlich sicher das du ein Troll/Bot bist welcher einen FDP Wähler larpt. Solltest du tatsache echt so sein tust du mir echt leid.

Übergewinn ist wenn dein Boss mehr mit deinen Händen verdient als du selbst, sollte dieses konzept zu befremdlich für dich sein können wir die diskuskion an dieser stelle abbrechen.

[–] flx@feddit.org 0 points 16 hours ago

Ich glaube daran, dass jemand, der ein Risiko eingeht, davon stärker profitieren sollte, als jemand der es nicht eingeht.

Wenn also jemand eine Firma besitzt und für das Wohl der Firma sein privates Vermögen (d.h.Firmenanteile) riskiert, dann soll er davon profitieren. Täte er das nicht, würde er nicht neue Mitarbeiter einstellen — dann würdest du nicht ein Angestelltengehalt verdienen, sondern gar nichts.

Ja, es gibt Großkonzerne, wo irgendwelche BWL-Honks ohne Bezug zur Firma den CEO spielen, ein riesiges Gehalt kassieren und bei Problemen im Worst-Case einfach die Firma wechseln. Da braucht es bessere Gesetze, die so etwas einschränken. Wenn ein Konzern Miese macht oder Angestellte entlässt, dann darf es keine Bonuszahlungen geben, keine Gehaltserhöhung für den CEO, keine Dividende.

Wenn aber Apple unter Tim Cook eine Fantastillonen Dollar pro Jahr verdient, soll Cook davon gerne was abhaben. Und die Aktionäre.

Wenn ein Sanitärmeister ein paar richtig gute Jahre hat, weil er auf Wärmepumpen umgestellt hat, darf er sich davon einen Tesla kaufen. Deswegen hat seine Gesell nicht automatisch eine Gehaltserhöhung verdient. Wäre der Plan nicht aufgegangen, hätte der Meister die Schulden an der Backe. Der Geselle hätte sich einfach woanders beworben. Aber die gute Nachricht: er könnte seinen Meister machen, eigene Firma gründen, selber Risiken eingehen.

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