this post was submitted on 03 Apr 2026
64 points (97.1% liked)

DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

5099 readers
415 users here now

Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.

Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:

___

Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":

___

Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___

Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org

___

founded 2 years ago
MODERATORS
 

Die Wirtschaftsweise Grimm hält ein Tempolimit im Verkehr für ein "kluges Signal" und verweist auf andere Länder, die härtere Maßnahmen angesichts der Ölkrise ergreifen. Die bisherigen Maßnahmen der Regierung hält sie für verfehlt.

you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
[–] woelkchen@lemmy.world 3 points 2 days ago (3 children)
[–] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 3 points 2 days ago (1 children)
[–] woelkchen@lemmy.world 0 points 2 days ago (1 children)

Geschwindigkeitsreduktion reduziert Unfälle, und zwar massiv

Das macht Einführung von Linksverkehr auch. Und sobald sich die Leute daran gewöhnt haben, Wiedereinführung von Rechtsverkehr.

Aber schön, wie selektiv du dich auf eine Meldung beziehst, die kilometerlange Radwege anspricht. Bauliche Trennung war schon immer der beste Weg zur Unfallvermeidung. Deswegen sollen die Rad- und Scooterfahrer auch aufhören auf meinem baulich getrennten Fußweg langzubrettern. Die werden halt nie belangt.

Fußgänger, die auf Radwegen spazieren werden auch nie belangt. Auf Fußwegen Parken hat auch nur selten Konsequenzen.

Im Gegensatz zum Richtungswechsel, steigt das Unfallrisiko aber nicht wieder an, wenn Leute sich an die niedrigere Geschwindigkeit gewöhnt haben. Außerdem kostet es im Verhältnis zu umfassender baulicher Trennung quasi kein Geld in Städten grundsätzlich Tempo 30 einzuführen. Dafür braucht nichtmal neue Schilder.

[–] Obin@feddit.org 3 points 2 days ago* (last edited 2 days ago) (3 children)

Ihr könnt euch von mir aus bitte gerne weiter auf Autobahnen gegenseitig tot rumpeln.

Ich will ein Tempolimit 30 innerorts und 50 oder maximal 70 außerorts. Das würde die Toten unter Fahrradfahrern und Fußgängern drastisch reduzieren. Und da zeigen die Statistiken auch sehr deutlich, dass es wirkt.

[–] jenesaisquoi@feddit.org 2 points 12 hours ago

Was wir brauchen ist eine Trennung von Autos und Fahrrädern, wie in Holland. Auch mit 70 ist es Wahnsinn, als Fahrradfahrer auf einer schmalen Landstraße überholt zu werden.

30 innerorts trotzdem gerne, wegen des Lärms.

[–] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 3 points 2 days ago* (last edited 2 days ago) (1 children)

Ihr könnt euch von mir aus bitte gerne weiter auf Autobahnen gegenseitig tot rumpeln.

Die machen aber dich unter Umständen mit tot,selbst wenn du dich nie im Leben auf eine Autobahn begibst.

Das hohe Tempo verbraucht nicht nur mehr Energie, es produziert auch viel mehr gefährliche Schadstoffe, wie Stickoxide. Und die verursachen viele Tote - ca. 3000 Verkehrstoten jährlich in Deutschland stehen ca. 11000 Tote durch Luftschadstoffe gegenüber.

[–] Obin@feddit.org 2 points 2 days ago* (last edited 2 days ago)

Ja, das weiß ich auch. Der Teil meines Kommentars war mehr Frust über die bescheuerte Argumentation von woelkchen als irgendwas sonst.

Mir ist es natürlich nicht egal was auf Autobahnen passiert auch wenn ich maximal einmal alle 10 Jahre auf einer bin. Abgesehen von der Schadstoffbelastung und den CO2-Emmissionen trifft es ja auch selten bei Unfällen nur verstrahlte Raser mit Autobrain, sondern Unschuldige die einfach nur von A nach B kommen wollen, Autos mit Kindern die halt auch nix dafür können, selbst wenn die Eltern die Verursachen wären, usw.

[–] woelkchen@lemmy.world 2 points 2 days ago (2 children)

Ich bin zu 70% Fußgänger und die meiste Gefahr geht für mich von Fahrradfahrern und Scooter-Fahrern aus, die rücksichtslos auf Gehwegen langbrettern. Das ist mir mit keinem Auto bislang passiert.

Die Fraktion, für die rote Ampeln und Fahrverbot auf Gehwegen für bestenfalls unverbindliche Empfehlungen sind, brauchen sich gar nicht erst zu Wort zu melden.

[–] Obin@feddit.org 4 points 2 days ago* (last edited 2 days ago) (1 children)

Ich bin zu 70% Fußgänger und die meiste Gefahr geht für mich von Fahrradfahrern und Scooter-Fahrern aus

Das mag sich für dich so anfühlen, und ich weiß das auch, dass sich viele Fahrradfahrer daneben benehmen. Aber die Verletzungs- und Todesfallstatistiken geben das nicht her. Die Geschwindigkeit und Masse die bei einer Kollision zwischen Fahrradfahrer und Fußgänger im Spiel ist, ist einfach so viel geringer. Außerdem kommt es zwar zu mehr "beinahe Unfällen", weil man einfach näher aneinander ist, aber es passiert sehr selten wirklich etwas, weil Fahrradfahrer mehr Überblick und weniger Road-Rage haben (insofern stimmt auch dein Kommentar mit "rücksichtslos" nicht).

[–] woelkchen@lemmy.world 1 points 2 days ago (1 children)

Das mag sich für dich so anfühlen, und ich weiß das auch, dass sich viele Fahrradfahrer daneben benehmen. Aber die Verletzungs- und Todesfallstatistiken geben das nicht her.

Also, Fußgänger zählen nur dann, wenn sie mindestens krankenhausreif verletzt wurden. Und wenn das nicht so weit kommt, müssen Fußgänger rabiates Verhalten aller Scooter- und Radfahrer dulden. Verstanden.

[–] 5ibelius9insterberg@feddit.org 2 points 2 days ago* (last edited 2 days ago) (1 children)

Nein. Es ist einfach sinnvoll, sich erst um das zu kümmern, was Menschen tötet. Es sterben auch weniger Fußgänger, wenn Autos langsamer fahren.

[–] woelkchen@lemmy.world 1 points 2 days ago (1 children)

Es ist einfach sinnvoll, sich erst um das zu kümmern, was Menschen tötet.

Also ich werde von Rad- und Scooter-Fahrern regelmäßig vom Gehweg auf die Straße gedrängt. Locker 3x die Woche. Aber ja, die Autofahrer und nicht die rabiaten Radfahrer sind daran Schuld, sollte ich jemals erfasst werden, denn das Leben von Fußgängern ist einfach weniger wert das das von Radfahrern. Wir müssen einfach schlucken, dass die illegal über Fußwege brettern.

Die meisten tödlichen Unfälle passieren übrigens im Haushalt, also jedweden Aufenthalt im Haushalt verbieten. Und sämtliche Fortbewegung, die nicht in von innen gepolsterten Panzern ist.

Das heißt, du möchtest, dass eine schnelle und einfache Verbesserung aufgeschoben wird, weil du einen teureren, schwerer umzusetzenden Ansatz für dringlicher hältst?

[–] zaphod@sopuli.xyz 2 points 2 days ago (1 children)

Ich glaube die meisten Fahrradfahrer die auf Gehwegen fahren, fahren da, weil sie Angst haben auf der Straße zu fahren und es an den Stellen keine Radwege gibt. Mit Tempo 30 innerorts würden sich diese Fahrradfahrer vielleicht eher auf die Straße trauen.

[–] woelkchen@lemmy.world 2 points 2 days ago

Wer auf Gehwegen langbrettert, macht das nicht aus Angst. Das ist einfach Rücksichtslosigkeit.

[–] Successful_Try543@feddit.org 1 points 2 days ago* (last edited 2 days ago) (1 children)

Da mWn die meisten Unfälle auf Landstraßen passieren, wäre es mEn sinnvoll auch mal über ein niedrigeres Tempolimit auf Landstraßen nachzudenken. Schweden stellt z.B. seit einigen Jahren auf von 90 km/h (wo dies erlaubt war, i.d.r zweispurige Straßen) auf 80 km/h um. Dafür werden mehr 2,5-spurige Strecken mit baulicher Trennung gebaut auf denen dann 100 km/h gilt.

[–] woelkchen@lemmy.world -1 points 2 days ago (2 children)

Da mWn die meisten Unfälle auf Landstraßen passieren, wäre es mEn sinnvoll auch mal über ein niedrigeres Tempolimit auf Landstraßen nachzudenken.

Ob die Leute übermüdet mit 80kmh oder mit 100kmh auf einer Landstraße gegen den Baum krachen, ändert nichts daran, dass die Leute übermüdet auf Landstraße gegen Bäume krachen.

Glücklicherweise schaffen hier die inzw. verpflichtenden Assistenzsysteme Abhilfe.

Dafür werden mehr 2,5-spurige Strecken mit baulicher Trennung gebaut

Ja, so was hilft, aber so etwas kostet auch. Tempolimits sind halt billig umzusetzen und man kann sich auf die Schulter klopfen was erreicht zu haben.

[–] Nikls94@lemmy.world 3 points 2 days ago

Glücklicherweise schaffen hier die inzw. verpflichtenden Assistenzsysteme Abhilfe.

als Beifahrer auf der Autobahn schaue ich liebend gerne in LKW. Und bei dem was ich da schon gesehen habe (Füße hoch auf der Armatur, Zeitung lesen, unzählige Handys und tablets in der Hand…) wäre ich für mehr assistenzpflicht für LKWs

[–] Successful_Try543@feddit.org 3 points 2 days ago (1 children)

Ob die Leute übermüdet mit 80kmh oder mit 100kmh auf einer Landstraße gegen den Baum krachen, ändert nichts daran, dass die Leute übermüdet auf Landstraße gegen Bäume krachen.

Die Unfallfolgen sind aber andere. Die Energie eines Autos bei 80 km/h entspricht weniger als 2/3 von der bei 100 km/h.

[–] woelkchen@lemmy.world -3 points 2 days ago (1 children)

Die Unfallfolgen sind aber andere. Die Energie eines Autos bei 80 km/h entspricht weniger als 2/3 von der bei 100 km/h.

Dann mach mal vor und ich vergleiche dann, ob man deine mit 80kmh zermatschte Birne von mit 100kmh zermatschter Birne unterscheiden kann.

[–] D_a_X@feddit.org 1 points 1 day ago

Dann mach mal vor und ich vergleiche dann, ob man deine mit 80kmh zermatschte Birne von mit 100kmh zermatschter Birne unterscheiden kann.

Was für ein dummer Trollkommentar. Eigentlich sollte ich nicht Taubenschach spielen, aber in dem Fall muss ich doch noch meinen Senf ablassen:
Deine Birne kann es auch auf nem Fahrrad und sogar mit Helm treffen. Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer ist Wahrscheinlichkeit, dass du körperlich schwer verletzt wirst.