redd

joined 2 years ago
[–] redd@discuss.tchncs.de 1 points 1 year ago* (last edited 1 year ago) (1 children)

Gute Idee. Finde auch, dass Fahrverbote besser Wirkung zeigen als Geldbußen. Und du hast Recht, bei Autofahrern die regelmäßige Verstöße begehen, kann man Vorsatz vorwerfen.

Bei Parkverstößen wird die Poizei oder das Ordnungsamt aber wahrscheinlich nie selber rausfinden können, wer ihn begangen hat und muss auf die Angaben des Halters vertrauen. In Einzelfällen kann das dazu führen, dass die Punkte bei Ehepartnern, Großeltern oder beim autolosen Studenten landen. Wohlmöglich teotzdem ein verkraftbarer Zustand.

[–] redd@discuss.tchncs.de 1 points 1 year ago (1 children)

Da bin ich ganz bei dir. Oberste Vorsicht im Straßenverkehr ist wichtig und reduziert die Wahrscheinlichkeit eines Bußgeldes. Dinge wie Alkohol am Steuer kann man komplett steuern. Tempolimits und Sicherheitsabstände auf Autobahnen kann man auch gut einhalten und zusätzliche Puffer einbauen, auch wenn man von hinten mit Lichthupe bedrängelt wird.

Ich bin ein sehr spritsparender Fahrer, halte großen Sicherheitsabsteind und fahre lieber 10 km/h zu langsam als 5 km/h zu schnell. Trotzdem wurde ich geblitzt in fremder Stadt mit 42 km/h, da ich ein 30er-Schild übersehen habe. Klar selber Schuld, aber dieses Risiko ist jedenfalls für mich unkalkulierbar.

[–] redd@discuss.tchncs.de 1 points 1 year ago* (last edited 1 year ago) (3 children)

Für mich ist es keine erstrebenswerte Zukunft, wenn Arme unterdrückt werden und am sozialen Aufstieg behindert werden. Wenn jemand arm, jung und fleißig ist und sich durch vernünftige Bildung und Ehrzeiz einen guten Job verschafft, stellen die von dir vorgeschlagenen jahreseinkommensbasierten Strafen ein unkalkulierbares Risiko dar.

[–] redd@discuss.tchncs.de 1 points 1 year ago (5 children)

für mich absolut nicht fair, wenn Lohnarbeit bestraft wird, aber z.B. Erben nicht

[–] redd@discuss.tchncs.de 2 points 1 year ago* (last edited 1 year ago) (7 children)

meiner Meinung nach sehr unfair, weil die arbeitende Bevölkerung hart bestraft wird, während die Vermögenden Ihre Einkommen klein rechnen können

[–] redd@discuss.tchncs.de 1 points 1 year ago

Die USA haben keine wirkliche Vermögenssteuer, sondern eine höhere Grundsteuer:

In den USA ist die Vermögensteuer fast überall abgeschafft worden. Lediglich in einigen Bundesstaaten und Countys (Bezirken) besteht sie noch formal. Das gesamte vermögensbezogene Steueraufkommen der USA speiste sich fast ausschließlich aus der US-amerikanischen Grundsteuer, die dort im Übrigen die zweitwichtigste Einzelsteuer ist.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensteuer

[–] redd@discuss.tchncs.de 6 points 1 year ago* (last edited 1 year ago) (9 children)

Keiner deiner Vorschläge lässt sich von der Polizei ermitteln. Es müssten Gerichte, Finanzamt usw. einbezogen werden.

Mein Zielbild für einen effizienten Staat wäre es, die Bürokratie zu vereinfachen, nicht zu verkomplizieren.

Daher möchte ich deine Vorschläge nochmal rösten:

Angestellte zahlen 1% ihres Jahreseinkommens pro 10 kmh Geschwindigkeitsüberschreitung

  1. Angestellt ja/nein: Das lässt sich nur aufwendig in einem Gerichtsverfahren klären
  2. Jahreseinkommen: Lässt sich frühestens am Jahresende ermitteln, praktisch erst nach der Steuererklärung, die im Zweifel erst nach 4 Jahren eingereicht werden muss und dann kommt noch die Bearbeitungszeit des Finanzamtes dazu. Bei widersprochenen Steuerbescheiden kann das ganze auch noch länger in die Verlängerung gehen. Zudem gibt es noch zwei weitere Probleme:
  • Gemeinsame Veranlagung von Ehepartnern: Zahlt eine Hausfrau höhere Strafen, weil Ihr Mann das Ehegatten-Splitting nutzt?
  • Vermögende mit geringer Anstellung: Sehr vermögende Bürger, die aufgrund Ihres großen Vermögens nicht auf ein gutes Einkommen angewiesen sind, aber trotzdem geringfügig Beschäftigt sind, würden unverhältnissmäßig wenig Strafe bekommen. Ich frage mich, was eigenltich deine Intention ist, oder ob du dir darüber keine Gedanken gemacht hast?

Eigentümer zahlen 1% des EBITDA ihres Betriebes

Eigentum lässt sich auch erst in einem aufwendigen Gerichtsverfahren klären. Das EBITDA erst nach dem Jahresabschluss.

Wer auf der Forbesliste steht (auch auf Platz 100) zahlt 1 Million

Die Forbesliste ist geschätzt von einem US-amerikanischem Privatunternehmen. Meiner Meinung nach sollte sich keinesfalls ein souveräner Staat bei der Strafberechnung auf ein ausländisches Privatunternehmen stützen.

Weiterhin wäre dann immernoch eine Lücke für reiche Privatiers, Aktionäre, Vemieter usw.

[–] redd@discuss.tchncs.de 4 points 1 year ago (4 children)

Y(20+25)(20+25) Bug

[–] redd@discuss.tchncs.de 4 points 1 year ago* (last edited 1 year ago) (17 children)

Am besten gestaffelt nach Einkommen

Einkommen lässt sich schwer ermitteln. Zudem können sich Privatiers, Selbstständige, Vermieter usw. sehr einkommensschwach rechnen. Mit deinem Vorschläg würdest du also vor allem die unter Lohnarbeit stehende Bevölkerung treffen.

Noch fairer wäre nach Vermögen zu staffeln. Dies ist aber noch schwieriger zu ermitteln.

Daher ein paar Vorschläge die sich unbürokratischer umsetzen lassen, da diese sehr einfach und direkt vor Ort ermittelt werden können und trotzdem zu mehr Gerechtigkeitsempfinden führen könnten:

  • Berücksichtung der Nennleistung aus dem Fahrzeugschein: Je mehr PS, desto mehr Strafe
  • Berücksichtigung der zulässigen Gesamtmasse: Je schwerer, desto mehr Strafe

Für LKWs und Nutzfahrzeuge müssten die Sätze ggfs. anders dimensioniert werden als für PKWs.

[–] redd@discuss.tchncs.de 5 points 1 year ago* (last edited 1 year ago) (1 children)

Offtopic: Als Quelle sollte man keine Hausnummern von anderen Kartendiensten abmalen, da diese absichtlich oder unabsichtliche Fehler haben können, und zudem uhrheberrechtlich geschützt sein können.

Wenn man nicht vor Ort gehen kann zur Prüfung, empfliehlt sich Straßenbilder von Mapillary.com (funktioniert bei mir nicht mit Firefox, aber z.B. mit Falkon Browser), oder commons.wikimedia.org.

Im Zweifel gleiche ich die Sachen aber auch mal mit weiteren Straßenbildern von Google oder Bing ab, aber keinesfalls von Kartendarten.

[–] redd@discuss.tchncs.de 6 points 1 year ago* (last edited 1 year ago) (2 children)

Ich habe Verständnis dafür, dass diese standardmäßig deaktiviert ist. Leider ist die Frage oft nicht sehr einfach zu beantworten. Wie im Fall von Burger King wird eben nicht explizit mit vegan geworben sondern mit "plant-based", und auch die Burger mit Käse oder Schinken werden unter Umständen als "plant-based" bezeichnet. Man muss sich also aktiv mit den Inhaltsstoffen beschäftigen. Vor Ort in einer Burger-King Filiale war mir die Einschätzung ob "veganes Essen auf der Karte" ist leider nicht möglich. Erst durch die Internetrecherche auf: https://www.burgerking.de/plantbased

[–] redd@discuss.tchncs.de 2 points 1 year ago* (last edited 1 year ago) (1 children)

Die Wayback Machine von archive.org hat die Unterseite zu den McPlant Nuggets das erste Mal am 11. März 2023 erfasst. Damals wurde es nur als"Neu" bezeichnet, mittlerweile steht dort "Neue Rezeptur". Die Zutaten und Nährwerte haben sich seitdem nicht geändert.

Aufällig bei den Zutaten sind Weizengluten und weitere Weizenprodukte:

Zutaten: Wasser, WEIZENGLUTEN (12%), Maismehl, WEIZENMEHL, WEIZENGRIEß, ....

Quelle: https://web.archive.org/web/20230311175828/https://www.mcdonalds.com/de/de-de/product/9-mcplant-nuggets-2236.html

Eventuell verträgst du Gluten oder Weizen nicht so gut?

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