this post was submitted on 24 Aug 2026
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Deutschland

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In der DDR verbrachten viele Babys die Woche in Wochenkrippen, getrennt von den Eltern. In Stuttgart sucht eine Selbsthilfegruppe nach Wegen, mit den psychischen Folgen umzugehen.

top 6 comments
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[–] A_norny_mousse@piefed.zip 7 points 2 months ago (1 children)

Ich wollte gerade sagen dass es doch heutzutage relativ üblich ist auch schon sehr junge Kinder in die KiTa zu bringen (nicht dass ich das gut fände), aber:

seine Mutter brachte ihn am Montag hin und holte ihn am Wochenende wieder ab, wie es in der DDR damals üblich war.

😱

[–] Akelei@discuss.tchncs.de 7 points 2 months ago (2 children)

Ich wusste auch nicht, dass es Wochenkrippen gab. Die DDR wird ja, was das Thema Kinderbetreuung angeht, oft als Vorbild dargestellt, aber das ist echt dystopisch.

[–] KasimirDD@feddit.org 5 points 2 months ago (1 children)

Das war aber nicht die Regel. Also ja, gab es, war aber nicht der Normalfall.

[–] 872XXE@feddit.org 4 points 2 months ago

Zumal sich die Bedingungen ja auch im Laufe der Zeit geändert hatten.

Meine Mutter konnte in den 70ern nur 8 Wochen nach der Geburt zu Hause bleiben, da es da nur 8 Wochen lang „Elterngeld“ gab. Kündigen war keine Option, da die Wohnung am Job hing. Also ging es für ihn in die Krippe. Fand niemand toll, aber man kannte es halt auch nicht anders.

Ich wurde in den 80ern geboren, da gab es dann die 12 Monate „Elternzeit“ mit Lohnfortzahlung.

[–] AAA@feddit.org 2 points 2 months ago

Die DDR wird vor allem deswegen als Vorbild in Sachen Kinderbetreuung dargestellt, da es wenigstens sicher für alle Plätze gab. Das ist ja leider nicht selbstverständlich heute.

[–] Ravi@feddit.org 5 points 2 months ago* (last edited 2 months ago)

Der aktuelle Zustand ist auch nicht besonders gut. Das reguläre Elterngeld gibt es für maximal 13 Monate. Alternativ kann man Elterngeld+ nehmen (halber Satz) dafür darf man parallel Arbeiten. In beiden Fällen braucht man einen Krippenplatz. Der ist vielerorts so teuer, dass sich Elterngeld+ nicht rechnet. Wenn man nicht sehr gut verdient, sieht man sein Kind dann nicht mehr viel.

Mit den geplanten Änderungen wird es eher schlimmer als besser.