Wieso ist es eigentlich so unvorstellbar, dass Dinge so viel kosten, sie sie kosten müssen? Wenn der Mindestlohn den Spargelpreis erhöht, dann kann das doch einfach so sein. Spargel ist kein Grundnahrungsmittel. Ich mag Spargel, aber dann gibt's den vielleicht 2 mal weniger im Jahr. Dann ist da vielleicht eine Sättigung des Marktes erreicht. Sowas muss doch auch erlaubt sein.
DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Voigts, der zur Spargel-Ernte rund 700 Mitarbeiter beschäftigt, darunter fast 400 Erntehelfer aus Polen und Rumänien, begrüßt den Antrag.
Damit man weiß, welcher Landwirt in Zukunft kein Geld mehr von mir bekommen möchte:
Und sich bei Google Maps als links darstellen:

Was hat das mit links zu tun?
Das sind Werbe-Buzzwords, mehr nicht.
Habe eh nie verstanden warum es besser sein soll durch eine Frau ausgebeutet zu werden.
Ausgebeutet werde ich ja trotzdem noch.
Frag mal die ganzen selbsternannten "Progressiven". Eine verständliche oder gar sinnvolle Antwort wirst Du wahrscheinlich nicht kriegen. Neoliberal mit Gendersternchen ist halt immer noch neoliberal.
Malte Voigts lenkt und leitet die Geschicke des Spargelhof Kremmen als Betriebsleiter seit bereits seit dessen Gründung. Der leidenschaftliche und äußerst charismatische Landwirt aus Kremmen liebt was er tut und isst selbst am liebsten das, was er gemeinsam mit seinem Team auf dem fruchtbaren Boden rund um Kremmen erzeugt.
Hab mich ein bisschen eingekotzt
Charismatisch Niedriglöhner ausbeuten - Ihre deutschen Großbauern.
Die deutsche Leitkultur ^TM
Lol, wer bezeichnet sich denn selbst als charismatisch?
Wahrscheinlich verkauft der seine Spargel aber nicht direkt, sondern über die Lebensmittelindustrie. Damit dürfte es unmöglich sein, festzustellen, wo seine Produkte drinstecken.
Junkerpartei
Bismarck würde sich freuen
Merz ist ein bisschen ein Otto geworden...
Nicht wirklich. Denn der alte Otto war schlau genug, ein Sozialsystem einzuführen, wenn auch nur, um zu verhindern, dass er irgendwann einen wütenden Mob mit Fackeln und Mistgabeln vor der Haustür stehen hat.
Der wollte sich halt nicht sein schönes Kaiserreich kaputt machen lassen.
Dem Fotzenfritz ist das alles scheißegal. Der wiwill einfach nur Kanzler sein und meint mit seiner seit mindestens 30 Jahren überholten neoliberalen Ideologie wird das schon.
Im Kern ist das einer dieser Grundwidersprüche der EU: Wenn man freien Binnenhandel hat, aber eben keine einheitlichen Gesetze zu Arbeitsschutz, Mindestlohn, Datenschutz & Co, dann geht der Kapitalismus den Weg des höchsten Profits. Und natürlich kann man sich dann wundern, wieso unsere Regierungen dann akzeptieren, dass die deutsche Landwirtschaft einen strukturellen Nachteil hat gegenüber einem Land wie Spanien, wo dann Afrikaner ohne Aufenthaltserlaubnis für quasi nichts in der Landwirtschaft sklaven oder warum akzeptiert wird, dass ein Land wie Luxembourg massenhaft Firmensitze durch niedrige Unternehmenssteuern anzieht oder Irland die Daten von ganz Europa an die US-Techindustrie verticken darf oder ein Malta massiv davon profitieren kann, dass es im Rest von Europa mit Glückspiel die schlimmsten Verwüstungen anrichtet.
Da hängt strukturell was schief und natürlich ist es für einen deutschen Erdbeerbauern kacke, wenn die Konkurrenz aus Spanien unter ganz anderen wirtschaftlichen Bedingungen produzieren kann. Es wäre aber Aufgabe der Politik dann klar zu sagen "Tja, wir wollen hier keine Erdbeerproduktion" oder "Ja, wir wollen Erdbeerproduktion, aber unter unseren Standards" und nicht ein "Senken wir die Standards halt ab" zu fordern
Tja, ökonomische Integration funktioniert sinnvoll halt nur mit sozialstaatlicher Integration. Das haben die Progressiven beim Thema EU halt auch seit Anbeginn der Zeit immer gepredigt. But, oh well ¯\_(ツ)_/¯
Absolut korrekt. Es ist verdrehte Logik, die Abwärtsspirale wieder abzuwerfen.