
tja
Was willst du machen. 🤷🏼♀️🤷🏾♂️🤷🏽
Da machste nichts…
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Kommentar des NDR:

Die Sparmaßnahme ging nach hinten los
Bei mir gegenüber ist ein kommerzielles Gebäude mit Rasen drumrum. Da wuselt im Sommer immer so ein Robomäher. Mehrmals täglich hört man das entsetzliche Knirschen wenn er über Stein oder Metall mäht. Zusätzlich musste man immer mehr Zäunchen aufstellen damit er bestimmte Bereiche vermeidet, sieht aus wie ein Krockettspielfeld.
Da frage ich mich auch immer ob das jetzt im Endeffekt billiger ist als hin und wieder einen Menschen zu bezahlen.
Hatten auch so nen Roboter, aber in klein. Extrem viel Arbeit. Mehrmals im Sommer, insbesondere am Anfang, musste man den ganzen Draht neu machen.
Mit'm Rasenmäher ist's einfacher.
Da frage ich mich auch immer ob das jetzt im Endeffekt billiger ist als hin und wieder einen Menschen zu bezahlen.
Natürlich ist das billiger - der Mindestlohn liegt ab 2026 bei 13,90€. Brauchbare Rasenmähroboter kriegst du für 500€. Selbst wenn ich jetzt hart grob ignoriere, dass es noch Arbeitgeberkosten am Lohn gibt, dass du natürlich auch einem Angestellten einen Rasenmäher zur Verfügung stellen musst und dass GaLaBau-Firmen dir natürlich mehr als 13,90€ berechnen: Dann kriegst du für deine 500€ 36 Stunden Rasenmäharbeit. Da kannst du dir ja ausrechnen, wie schnell sich so ein Roboter lohnt.
(das ist übrigens einer der Probleme des eigentlich total sinnvollen Mindestlohns: Manche Tätigkeiten werden dann echt hart teuer und lohnen sich kaum noch. Gerade im Reparierbereich ist dann die Arbeit sehr schnell teurer als ein neues Gerät kostet)
OK, ich mach mit.
Angenommen 1x Rasen mähen dauert 1h und es reicht den 6x im Jahr zu mähen (dies ist kein Sportplatz sondern nur der "Garten" um ein Kommerzgebäude herum) hat man das in 6 Jahren wieder drin!
Hält so ein 500€-Roboter überhaupt so lang?
Weiterhin angenommen dass dieser Rasen schon vor der Ankunft von Robotermähern gemäht wurde, muss ich davon ausgehen dass die einen normalen, funktionstüchtigen Rasenmäher hatten der entweder noch irgendwo Staub sammelt oder ohne jeglichen Rückgewinn entsorgt wurde. Die Neuanschaffung eines Rasenmähers kann man hier also nicht dazurechnen.
Laufende Kosten haben beide Geräte (Sprit/Strom, Säuberung, Reparatur), aber das zusätzliche Aufstellen von Hindernissen und Zäunchen muss man mit einbeziehen: Ausfälle im Mähen und Zeit die damit verbracht wurde das Problem zu lösen. Das geht zu Ungunsten des Roboters.
Zum Schluss möchte ich noch anmerken dass Rasenmähen oft von Teenagern gemacht wird, oder sonstwie als Geringverdienst. Zum tatsächlich gezahlten Lohn kommt also nichts dazu.
Ne, tut mir leid, ich bleibe bei meiner Haltung.
Falls du jetzt anfingest meine Zahlen in Frage zu stellen müsste ich übrigens auch deine in Frage stellen.
Ein Rheinmetall-Produkt?