this post was submitted on 08 Feb 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Ja, nee, doch, er hat unrecht. Zwangsarbeit und alles in der Nähe von Zwangsarbeit ist fürn Arsch, es hilft auch nicht dabei, Menschen Jobs zu vermitteln, es ist schlicht die Ausbeutung der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft und es widerspricht jedem Gedanken einer Solidargemeinschaft.
Und komm mir gar nicht erst mit "in der sozialen Hängematte zu faulenzen widerspricht auch dem Gedanken der Solidargemeinschaft," das ist eine unhaltbare Unterstellung, eine Pauschalisierung aller Arbeitsloser, und auch wenn man das auf die Handvoll eingrenzen würde, die vielleicht tatsächlich so drauf sein könnten (wobei ich von der Existenz solcher Menschen absolut nicht überzeugt bin), wäre das immer noch eine Kollektivstrafe, die in einem Modernen Gerechtigkeitsverständnis keinen Platz hat. Als Vergleich bemühe ich da mal den Justizgrundsatz, dass man lieber tatsächliche Straftäter laufen lassen soll, bevor man einen unschuldigen Menschen verurteilt, und übertrage ihn auf das Sozialsystem: lieber ein paar Menschen helfen, die die Hilfe vielleicht nicht so dringend benötigt hätten, als einem Menchen die Hilfe zu verweigern, der sie wirklich gebraucht hätte.
Gleichzeitig scheut man weder Kosten noch Mühen, diesen Menschen das Leben schwer zu machen, was letzten Endes erwiesenermaßen nichts bringt. Hier denkt keiner an das Argument "viel zu kompliziert und aufwändig" - aber es gibt Berechnungen dazu wieviele Millionen (!) jeder zusätzliche Steuerfahnder brächte.