this post was submitted on 23 Jan 2026
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Finanzen
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Ganz verstehe ich die Argumentation nicht ... ich zahle aktuell etwa gleich viel für meinen Kredit wie für eine ortsübliche Miete.
Ja klar hatte ich die im Artikel erwähnten Vorteile (finanzielle Unterstützung durch Eltern, Studium), aber allein der Fakt dass ich aktuell im Eigenheim lebe trägt zur Vermögensbildung bei.
Und wenn du das Geld in andere Dinge investieren würdest hättest du am Ende auch Vermögen. Vielleicht sogar mehr. Steht auch im Artikel:
Aber was genau würde ich anlegen?
Was in diesem Beispiel dem Mieter für ein Investment übrig bleibt:
Und da kann ich mir kaum vorstellen, dass der Mieter am Ende besser aussteigt. Klar ist das nur ein Beispiel, gibt sicher Fälle wo die finanzielle Situation deutlich anders gelagert ist.
Ja, genau um diese Beträge geht es ja.
Immobilien verfallen ja. Also nicht im Wert, sondern in der Substanz. Darum musst du in die Instandhaltung investieren. Um so älter die Immobilie, desto mehr. Das was du in die Instandhaltung steckst, ist so gesehen die eigentliche Investition in deine Zukunft. Die Tilgungen sind die "Miete", die du zahlen musst, solange du den Kredit noch nicht abgezahlt hast.
Was sich mehr lohnt kann ich nicht sagen. Allerdings solltest du nicht notwendigerweise davon ausgehen, dass die Instandhaltungskosten auf dem Level bleiben, bzw. kannst du schon mal ordentlich zurücklegen für ein neues Dach, eine neue Heizung usw.
Mein Vater hat sein halbes Leben das Haus auf- und ausgebaut. Heute reicht seine Rente nicht mehr um es instand zu halten. Das bröselt vor sich hin. Wenn die Wärmepumpe endgültig ausfällt, die schon 15 Jahre über ihrer erwarteten Lebenszeit ist, dann wird's kalt. Da kenne ich noch zwei andere Fälle. Im Prinzip "verbraucht" er seine "Rücklage" Immobilie. Was ja vielleicht auch nicht schlimm ist.