this post was submitted on 13 Jan 2026
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Deutschland

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founded 2 years ago
MODERATORS
 

Finde die Idee, in Absprache mit den europäischen Partnern, gut.

Man könnte europäische Truppen inklusive Bundeswehr dort stationieren und öffentlich kommunizieren: ,,Wir nehmen die Bedenken unsere transatlantischen Verbündeten bezüglich Grönland sehr ernst und stationieren daher europäische Truppen zur Eindämmung des russischen und chinesischen Einflusses in der Arktis auf Grönland."

Selbst Trump dürfte es schwer fallen dann noch flächendecken genug Gehirnakrobatik zu verbreiten um einen Angriff auf europäische Truppen, die vorgeblich auf sein Verlangen hin dort stationiert wurden, zu begründen.

Weiß jemand wie einflussreich der Reservistenverband ist?

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[–] GardenGeek@europe.pub 1 points 23 hours ago (1 children)

Weil sie nicht mehr die Kultur dominieren werden. Facebook war erfolgreich, weil es erst die US Elitestudenten waren. Im Zweifel kann kein Militärkommando in ein Land geschickt werden, wenn eine Lizenz nicht verlängert wird.

Den Part verstehe ich nicht ganz: Es geht ihnen ja nicht darum kulturell zu dominieren sondern darum noch mehr Geld zu scheffeln, die amerikanische kulturelle Dominanz in der westlichen Hemisphere war da zwar hilfreich aber nich zwingend notwendig.

Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Eine Plattform wie Facebook hätte sich sehr wahrscheinlich auch gebildet und durchgesetzt wenn es nicht zuerst Elitestudenten gewesen wären... gab ja eine Zeit land auch deutsche Pendants wie icq und StudiVz bevor sie von der amerikanischen Konkurrenz kanibalisiert wurden. Die Idee war einfach gut, woher sie kulturell kommt spielt da eher eine untergeordnete Rolle (Viele Deutsche beschweren sich ja auch ständig über China, kaufen dann aber doch sämtliche Waren udn Dienstleistungen dort wenn möglich... einfach weils billig ist.)

[–] plyth@feddit.org 1 points 22 hours ago (1 children)

Mit kultureller Dominanz lässt sich Geld machen. Wenn alle Stars morgen einen Lemmy Account hätten, würde der Rest der Welt folgen.

Stars bestimmen, welche Marken bekannt werden. Die USA wären bei chinesischer Dominanz wie Deutschland: Bestehende Marken können gepflegt werden, aber neue Marken etablieren kostet viel mehr und ist viel unwahrscheinlicher. Langfristig ist das ein massiver Nachteil.

Wenn die Milliardäre in Kauf nehmen, dass der Ruf der USA geschädigt wird, muss das einen guten Grund haben.

[–] GardenGeek@europe.pub 2 points 7 hours ago (1 children)

Vielleicht geht es auch eher darum Verluste zu minimieren.

Wenn ich mich nicht täusche gab es Analysen, dass die Republikaner absehbar von der Demografie überrollt werden. Migranten bekommen in der Regel mehr Kinder und der Anteil der republikanischen Kernwählerschaft an der Gesamtbevölkerung nimmt immer weiter ab.

https://edition.cnn.com/2023/05/16/politics/demographic-changes-voters-fault-lines

Die Demokraten sind, aller Korruption zum trotz, von beiden Parteien die linkere. Vielleicht ist die Unterstützung Trumps eher als Angst vor linken Indeen (die in der Regel ja eher zum Nachteil der republikanischen wohlhabenden Eliten sind) zu deuten.

Vor dem Hintergrund wäre das Chaos das Trump anrichtet legitim solange er ,,die Linken" von der Macht fernhält und weiter Gewinne ermöglicht (aufgrund des offensichtlichen Insiderhandels in den USA dürften trumpnahe Gruppen weit weniger hart von den aufziehenden Krisen getroffen werden als der Rest der Gesellschaft).

[–] plyth@feddit.org 1 points 2 hours ago (1 children)

Die Milliardäre hätten die Demokraten viel mehr finanziert und ihre Medien hätten schlechter über Trump berichtet.

Der Vorzeil des Insiderhandels verblasst gegenüber den einbrechenden langfristigen Gewinnen.

[–] GardenGeek@europe.pub 2 points 2 hours ago (1 children)

Die Milliardäre hätten die Demokraten viel mehr finanziert und ihre Medien hätten schlechter über Trump berichtet.

Warum sollten sie? Bspw. Ölbarone werden sicher keine Partei finanzieren die sich, zumindest öffentlich, für mehr Umweltschutz, mehr Sozialstaat und gegen Klimawandel ausspricht.

Der Vorzeil des Insiderhandels verblasst gegenüber den einbrechenden langfristigen Gewinnen.

Es sei denn die Prämisse ist ohnehin langfristig sinkende Gewinne (genau das was ich oben skizziert habe). In dem Fall versucht man Verluste zu minimieren und mitzunehmen was noch geht.

[–] plyth@feddit.org 1 points 2 hours ago* (last edited 2 hours ago)

Warum sollten sie?

Wenn Trump existentiell gefährdend ist, wäre das alternativlos.

langfristig sinkende Gewinne

Wozu dann die Bereitschaft, das positive Image der USA für ein paar Landgewinne aufzugeben, die man dann nicht halten kann, wenn man bereit ist für eine kleinere Rolle?