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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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Deutschland steht vor einer seiner größten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen: dem demografischen Wandel. Die Geburtenrate liegt seit Jahrzehnten deutlich unter der Reproduktionsrate. In Deutschland beträgt sie aktuell 1,35 Kinder pro Frau – zu wenig, um die Bevölkerung stabil zu halten. Zum Vergleich: Für eine gleichbleibende Bevölkerungszahl wären rund 2,1 Kinder nötig.

Die amerikanische Nobelpreisträgerin Claudia Goldin hat in ihrer jüngsten Arbeit gezeigt, dass der Rückgang der Geburtenraten weniger auf wirtschaftliche Unsicherheiten zurückgeht, sondern auf einen Mismatch zwischen den Lebensentwürfen von Frauen und Männern. Frauen sind heute besser ausgebildet als Männer – in Deutschland stellten sie 2024 über 53 Prozent der Hochschulabsolventinnen und -absolventen –, verfügen über höhere berufliche Ambitionen und eine ökonomische Unabhängigkeit wie nie zuvor. Doch gesellschaftliche Strukturen, Arbeitsmärkte und Rollenerwartungen haben sich nur teilweise an diese Realität angepasst.

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[–] brewbart@feddit.org 5 points 1 week ago

Man könnte auch Dinge wie Immobilienerwerb mit Kinder einfacher gestalten indem man bspw fixe Erwerbskosten (Steuer etc) für Immobilien in den man selbst mit Kind wohnt verringert oder entsprechend Steuerfreibeträge massiv erhöht, dass mit Niederkunft des Kindes mehr vom Gehalt als Netto bei der Familie bleibt