this post was submitted on 02 Jan 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Ich habe keine Lust mich mit solchen Nebelkerzen zu beschäftigen. Wir brauchen mehr Migration, viel mehr Geld für Sprachkurse, anerkannte Abschlüsse und den Willen, uns mit diesen Menschen ernsthaft zu beschäftigen. Statt ständig auf den armen Würstchen rumzuhacken, deren zuhause kaputt ist und die hier auch kein schönes Leben erwartet. Dieses Bild vom bösen Fremden, der hier hin kommt um unsere Gesellschaft auszunutzen macht so viel kaputt und den deutschen Köpfen. Warum haben wir immer vor allem Angst?
Ich sehe die Umterscheidung in meinem Kommentar nicht als Nebelkerze.
Wir beschäftigen in unseren Teams (ca.30 Mitarbeiter) mehr Mitmenschen mit Migrationshintergrund als ohne, teils mit und teils ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Die Nationen sind gemischt Tunesier, Iraner, Türken, Syrer, Inder, Amerikaner, Kroaten, .... Ukrainer. Die weiteren Teams beschäftigen wir im aussereuropäischen Ausland mit ähnlicher Mitarbeiteranzahl. Alle sind sehr gut ausgebildet und erhalten das gleiche Gehalt, wie alle Mitarbeiter in diesen Positionen in dem Land der Beschäftigung. Ich hane vor kurzem ein Team ins Ausland verlagert, da ich die nötigen Mitsrbeiter nur schwer im Inland gefunden habe. Nachdem nicht alle Deutsch sprechen kommunizieren und dokumentieren wir in englischer Sprache.
Alle unserer Mitarbeiter die neu in Deutschland sind belegen Sprachkurse Teilweise auch vom Unternehmen finanziert. Es fällt jedoch auf, dass die Kommunikation auf Deutsch mit eigenen Kindern im Land beginnt. Auf meine Frage hin, weshalb sich jetzt das Deutsch verbessert bekomme ich sinngemäß die gleiche Antwort. ZItat eines Kollegen: "Ich war beim Elternabemd, der Schule und habe kein Wort verstanden. Dann habe, ich nochmal,einen Deutschkurs gemacht. " Mein Fazit: Wir brauchen nicht mehr Geld für Deutschkurse, die zugewiesen werden.
Viele der Kollegen verlassen unser Land auch wieder. Meist aus familiären Gründen. Z.B. die Eltern werden alt und brauchen Betreuung. Der Kulturschock hierher zu ziehen wird diesen nicht mehr zugetraut.
Richtig wir müssen uns damit beschäftigen, wie wir unser Land attraktiv für ausländische Mitmenschen erhalten. Wir brauchen Mitmenschen, die im Land bleiben, hier ihre Familie gründen und die Kinder großziehen möchten bis ins hohe Alter. Dazu gehörende Möglichkeiten aller das zu tun. Allerdings gehört auch dazu Mitmenschen, die nicht dauerhaft hier bleiben möchten, hier keinen Beitrag leisten möchten oder sich nicht an Regeln halten, auch wieder gehen.
Daher macht es einen Unterschied, ob man aufgrund von Schutzsuche im Land bleibt oder eine Einbürgerung für einen dauerhaften Aufenthalt auch mit den resultierenden Pflichten anstrebt.
Fremden ist nicht böse. Es ist teilweose anders und bringt gute und aich weniger gute Aspekte mit sich. Immer beides.
Ich kenne nur Mitmenschen mit denen ich zusamme lebe, spiele und arbeite. Mit einigen besser und anderen weniger. Die Unterscheidung nach Nation macht diesbezüglich. wenig Sinn. Allerdings selektieren ich, die meiner Auffassung nach guten Aspekte und integrieren diese auch in mein Handeln. Andere lehne ich ab und werde diese nach Möglichkeit aus meinem Leben und dem meiner Familie nach Möglichleit fern halten.
In der Rolle Gast hat man andere Rechte und Pflichten als in der Rolle Gastgeber. Die Erwartungen ebenfalls. Da ist bei einem Land kein Unterschied zur privaten Wohnung. Nur die Zahl der Betroffenen und Entscheider ist größer.