this post was submitted on 17 Nov 2025
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Alles, was über "die AfD sind Faschos und wir wollen keine Faschos in der Regierung" hinaus geht, ist zuviel.
Mir geht dieses "dies das Ananas ist legitim"-Gesülze aber auch ehrlich gesagt auf die Nerven. Darum gehts nicht. Es geht darum, dass bestimmte Meinungen und Aussagen schädlich für unsere Gesellschaft sind und das muss benannt werden. Positionen rechts der Mitte schaden Menschen, lösen unsere Probleme nicht und haben netto negative Auswirkungen.
Trotzdem haben die Personen die diese Meinungen haben, das Recht diese zu äußern und entsprechende Parteien zu gründen.
Mag sein, trotzdem gehören diese Positionen zum politischen Spektrum das man als Demokrat hinnehmen muss. Die Aufgabe der anderen Parteien ist es einfach die Menschen von den mittigen bzw. links der Mitte liegenden Positionen zu überzeugen.
Das hat auch nie jemand in Frage gestellt. Einzig Faschos zu normalisieren wird als nicht legitim bezeichnet, von Menschen, die aus der Geschichte des Dritten Reichs gelernt haben. Du kannst nicht auf Kritik an Meinungen und Menschen damit reagieren zu sagen "trotzdem ist das legitim und man muss es äußern dürfen," weil du damit nur derailst.
Die NZZ ist ein rechtes Blatt, das die AfD und rechte Positionen nornalisiert hat. Das ist zum Kotzen, schädlich für alle Menschen in der Gesellschaft sowie der Grund, aus dem hier Beiträge der NZZ ins Bodenlose runtergewählt werden und die jeweiligen Poster komisch beäugt und dafür kritisiert werden, dass sie rechten Schund teilen. Verstehst du das?
Die AfD-Anhänger reagieren öfter wutentbrannt auf Artikel in der NZZ; sowohl allgemeine als auch natürlich solche über die AfD. Dürfte auch daran liegen, dass die NZZ oft schreibt, dass die Partei rechtsextrem ist, und sich gegen deren Positionen stellt. Normalisierung sieht anders aus. Dass trotzdem Meinungsartikel von beiden Seiten veröffentlicht werden, sehe ich als Pluspunkt.
Worüber AfD-Anhänger sich so alles aufregen, ist mir ehrlich gesagt egal. Die haben nur zwei Modi, Opferrolle und schimpfen wie die Rohrspatzen.
Aber Aussagen und Titel wie "Die Angst vor der AfD ist irrational" oder "Die Brandmauer nützt der AfD" (aus dem Artikel Die AfD steht am Scheideweg: Entweder wird sie bald regierungsfähig oder sie bleibt der ewige Störenfried, einem Auszug aus dem Newsletter) verharmlosen und normalisieren eine extremistische Partei.