this post was submitted on 28 Oct 2025
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Männer kaufen überdimensionierte Fahrzeuge, sie rasen häufiger und prägen die Verkehrspolitik. Es ist Zeit für eine feministisch inspirierte Wende.

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[–] yetAnotherUser@discuss.tchncs.de 15 points 2 months ago

Na ja, in der Vergangenheit (als Jugendlicher) hätte ich ähnlich reagiert. Denn statt "[Demographie] hat ein XYZ-Problem" liest es sich sehr einfach wie "DU verursachst XYZ! Schäm dich!" und das fühlt sich einfach Scheiße an.

Ich finde, dass dieser Artikel systematischen Probleme individuelle Verantwortung zuweist. Sonst hieße der Artikel sowas wie "Autoindustrie und Politik fördern aggressives Fahren bei jungen Männern". Und Lösungen wie:

Aggression, Drängelei und Nötigung im Straßenverkehr – die statistische Männerquote beträgt 99 Prozent – muss drastischer bestraft werden.

bringen da auch nicht sonderlich viel. Klar sind dir Strafen (viel) zu lasch – insbesondere bei Wieder- und Wieder- und Wiedertätern – aber alleine die Straferhöhung wird (unqualifizierte Schätzung meinerseits) nur eine einstellig prozentuale Reduktion verursachen. Das ist reine Symptombekämpfung und das nicht mal besonders effektive.

Die Botschaft des Artikels ist nicht sexistisch. Aber eben ein klassisches Beispiel für katastrophales Marketing von eigentlich linken Positionen – sonst wäre in einem eindeutig linksgerichteten Raum wie hier die Akzeptanz deutlich höher.