this post was submitted on 12 Oct 2025
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Dynamische Strompreise rechnen sich nur, wenn man wirklich große steuerbare Verbraucher hat, bspw. E-Auto oder Wärmepumpe.
Das Problem liegt ja darin, dass die Zusatzausgaben in Form von Abgaben und Steuern den Strompreis dermaßen übersteigen, dass die paar Cent Schwankungen selten mehr als 30% ausmachen, und das dann auch nur für einen Teil des Tagesverbrauchs. Nur einen Akku hinstellen, bedeutet 20% Verluste beim Laden/Entladen, da bleibt nicht viel Ersparnis übrig. Dafür trägt man das Risiko hoher Preise voll mit, und ein paar Stunden richtig heftige Preise können da mal schnell mal noch mehr Einsparungen kaputt machen.
Bevor man dynamische Tarife angeht, sollte man sich seinen Verbrauch sehr genau anschauen und realistisch durchrechnen.
Ich hab mir das vor ein paar Jahren mal angeschaut, da waren die Peaks nach oben noch nicht so heftig wie in den letzten zwei Jahren zeitweise, aber selbst da war mir das Risiko zu hoch. Mit einem günstigen regulären Tarif zahlt man am Ende vielleicht 5-6ct mehr pro kWh, aber dafür kann man auch ruhig schlafen und muss sich nicht ständig Gedanken machen, ob man gerade den Wasserkocher anstellen kann, oder lieber doch noch eine Stunde mit dem Tee warten möchte.
Ja, das E-Auto haben wir schon, wird aber realistischerweise seltenst so leer gefahren, dass da nennenswert Kapazität frei wäre. Deswegen mache ich es jetzt auch noch nicht. Noch ist hier ne Ölheizung. Wennst stattdessen mal Wärmepumpe(n) sind, man noch nen elektrischen Warmwassertank dazuschaltet, der bei billigem Strom auf Vorrat heizt, könnts was werden.